Author: Esther Heinrich

DDr. Esther Heinrich ist Assoziierte Professorin am Institut für Philosophie der Universität Wien und Vizesprecherin des Forschungszentrums RaT.

Couch, empty chair und Beichtstuhl. Teil 2: Möbel in Beziehung

Sigmund Freud hatte ca.130 Patient*innen, sehr viele davon haben auf der Couch Platz genommen. Zahlreiche Bildbände zeugen davon, dass die Möbel der Psychoanalyse auch als ästhetische und sinnbildliche Objekte in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt sind. Hier soll es allerdings um einen anderen Gesichtspunkt gehen: die Relationen, in denen gewisse Möbel – und damit die darauf Sitzenden – zu anderen Gegenständen und ihrer Umgebung stehen. Zweiter Teil des Essays von Esther Heinrich.

Couch, empty chair und Beichtstuhl. Teil 1: Drei Möbel für das Seelenheil

Ein junger Mann hadert mit sich selbst. Soll er einen Priester, eine Psychoanalytikerin oder einen Gestalttherapeuten aufsuchen? In dieser Frage wird ihn wohl kaum die Wahl des Sitzmöbels leiten, auf dem er dabei Platz nehmen würde. Dass ebendiese Möbel doch eine beachtliche Rolle spielen, zeigt sich im Fall der Psychoanalyse schon daran, dass sich ihre verschiedenen Richtungen u. a. dadurch voneinander abgrenzen, ob der Klient auf dem Sessel oder der Couch Platz nimmt… Ein Essay von Esther Heinrich.

„johannes: dass doch nicht auch das entsetzen der anfang sei, der das wort ist!“ Zum 70. Geburtstag des Dichters Franz Josef Czernin

Der bedeutende und vielfach geehrte österreichische Dichter Franz Josef Czernin[1] feiert heuer seinen 70ten Geburtstag. Aus diesem Anlass hat im Kunsthaus Mürzzuschlag ein Symposion zu seinen Ehren stattgefunden, bei dem Dichter:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Philosoph:innen über ihn und mit ihm geredet haben. (Informationen gibt es hier. Die Vorträge sind auf youtube zu finden). Er selbst hat bei dieser Tagung vor allem über seine derzeitige Beschäftigung mit Dantes Divina Commedia vorgetragen; Esther Heinrich-Ramharter hat sich daraufhin erlaubt, ihn zum Göttlichen zu befragen.

„Transformation“ im Kontext von Religion und Gesellschaft

Ein großer inhaltlicher Rückblick auf 10 Jahre RaT. Von Esther Heinrich-Ramharter.Gleichzeitig ist der Beitrag ein Vorgeschmack auf J-RaT 1/2020.