{"id":1427,"date":"2021-03-19T15:01:10","date_gmt":"2021-03-19T15:01:10","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.at\/?p=1427"},"modified":"2023-07-06T09:50:29","modified_gmt":"2023-07-06T09:50:29","slug":"der-campus-der-religionen-in-wien-als-inter-und-multireligiose-kooperation-organisation-synergien-und-herausforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/der-campus-der-religionen-in-wien-als-inter-und-multireligiose-kooperation-organisation-synergien-und-herausforderungen.htm","title":{"rendered":"Der Campus der Religionen in Wien als inter- und multireligi\u00f6se Kooperation \u2013 Organisation, Synergien und Herausforderungen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"800\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/0xc0f96a2e27221111896a1a22e2dc0dd0.jpeg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1431\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/0xc0f96a2e27221111896a1a22e2dc0dd0.jpeg 1200w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/0xc0f96a2e27221111896a1a22e2dc0dd0-300x200.jpeg 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/0xc0f96a2e27221111896a1a22e2dc0dd0-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/0xc0f96a2e27221111896a1a22e2dc0dd0-768x512.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><strong>Elisabeth Waldl<\/strong> hat die Entwicklung des Projekts beforscht und fasst den Stand der Dinge zusammen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im vergangenen Sommer erhielt ich die Gelegenheit einen Beitrag \u00fcber den <em>Campus der Religionen<\/em> in Wien f\u00fcr die Publikation des Salzburger Professors Martin R\u00f6tting \u201eHouses of Religions. Visions, Formats and Experiences\u201c zu verfassen.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Das Buch wird demn\u00e4chst ver\u00f6ffentlicht und mein darin zu findender Aufsatz tr\u00e4gt den Titel \u201eThe Campus of Religions in Vienna \u2013 Interreligious Cooperation in a Unique Form\u201c.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Der Text ist das Ergebnis meiner Recherchen, meiner Korrespondenz mit den Beteiligten des Projekts und meiner ausf\u00fchrlichen Interviews mit Vertreter*innen der beteiligten Religionsgemeinschaften und Organisationen. Auch der folgende Blogbeitrag basiert zu gro\u00dfen Teilen auf diesen Gespr\u00e4chen, anderweitige Quellen sind explizit in den Endnoten angef\u00fchrt. Der Text will die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteur*innen des Projekts in den Blick nehmen und die Organisation, Synergien und Herausforderungen thematisieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der <em>Campus der Religionen<\/em> in Wien ist ein ambitioniertes Projekt interreligi\u00f6ser Zusammenarbeit, bei welchem an einem gemeinsamen Ort religi\u00f6se R\u00e4umlichkeiten von acht verschiedenen Religionsgemeinschaften sowie ein neuer Hauptstandort f\u00fcr die Kirchliche P\u00e4dagogische Hochschule Wien\/Krems versammelt werden sollen.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Als Raum des Zusammenkommens und der gelebten Religionspraxis stehen der Dialog und die Begegnung unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Weltanschauungen im Zentrum. Diese Vision wird seit 2010 vorangetrieben und der Planungsprozess ist gepr\u00e4gt von dem Bestreben der einzelnen Parteien, eine Gemeinschaft zu bilden und dabei dennoch die eigene Individualit\u00e4t zu bewahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/gruppe.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1432\" width=\"803\" height=\"536\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/gruppe.jpg 1384w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/gruppe-300x201.jpg 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/gruppe-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/gruppe-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 803px) 100vw, 803px\" \/><figcaption>Abb. 1: Gruppenbild bei einer Pressekonferenz am 11.08.2020 mit Vertreter*innen der beteiligten Religionsgemeinschaften, der Kirchlichen P\u00e4dagogischen Hochschule Wien\/Krems und der Stadt Wien, Rathaus, Wien, \u00a9 PID\/Markus Wache.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die beteiligten Akteur*innen sind die \u00d6sterreichische Buddhistische Religionsgesellschaft, die Griechisch-Orthodoxe Metropolis von Austria, die Islamische Glaubensgemeinschaft \u00d6sterreich, die Israelitische Kultusgemeinde Wien, die Neuapostolische Kirche \u00d6sterreich, die Evangelische Kirche A.B. \u00d6sterreich, die R\u00f6misch-Katholische Kirche-Erzdi\u00f6zese Wien und die Sikh Religionsgemeinschaft \u00d6sterreich<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a>. Diese acht Religionsgemeinschaften haben sich 2019 zu dem Verein \u201eCampus der Religionen\u201c zusammengeschlossen, welcher als offizieller Tr\u00e4ger das Projekt vorantreibt.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Weiters ist seit 2018 die Kirchliche P\u00e4dagogische Hochschule Wien\/Krems als Bildungspartner*in mit interreligi\u00f6ser Kompetenz Teil des Projekts und nimmt bedeutenden Raum in der Planung und Verwirklichung des Vorhabens ein. Als Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Konzeption und Koordinierung wurden von Seiten der Stadt Wien das <em>Projekt Management Seestadt Aspern <\/em>und die <em>Vienna 3420 aspern Development AG <\/em>mit einbezogen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Jahr 2020 wurde mit einem Architekturwettbewerb und der Pr\u00e4sentation des Siegerprojekts von dem Architekturb\u00fcro Burtscher-Durig die erste gro\u00dfe Planungsphase abgeschlossen.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Diese Phase war gepr\u00e4gt von gr\u00f6\u00dferen und kleineren Herausforderungen auf organisatorischer und auch zwischenmenschlicher Ebene. Im Jahr 2015 wurden das Projekt direkt mit antisemitischen Angriffen konfrontiert, die sich gegen die Fahne der Israelitischen Kultusgemeinde am Bauplatz gerichtet hatten.<a href=\"#_ftn7\">[7]<\/a> Als Reaktion auf diese Vorf\u00e4lle kamen die Projektbeteiligten zusammen, luden weitere Religionsgemeinschaften ein und zeigten gemeinsam ihre Solidarit\u00e4t mit der j\u00fcdischen Gemeinde. Neben diesen Allianzbekundungen war es zu Beginn der Zusammenarbeit f\u00fcr das gemeinsame Projekt notwendig, ein grundlegendes Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander und die vielf\u00e4ltigen Traditionen aufzubauen. Es war unabdingbar, eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, um die unterschiedlichen Begriffe, Vorstellungen und Konzepte der jeweiligen Religionen und Weltanschauungen verstehen zu k\u00f6nnen. Dadurch wurden auch die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Anforderungen an das Vorhaben und seine materielle Realisierung deutlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1387\" height=\"777\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel.jpg?w=1024\" alt=\"\" class=\"wp-image-1433\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel.jpg 1387w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel-300x168.jpg 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel-1024x574.jpg 1024w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel-768x430.jpg 768w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel-520x292.jpg 520w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/baufel-610x343.jpg 610w\" sizes=\"auto, (max-width: 1387px) 100vw, 1387px\" \/><figcaption>Abb. 2: Baufeld H2 mit den Fahnen der Teilnehmer*innen, Seestadt Aspern\/Wien, 20.08.2020, \u00a9 Elisabeth Waldl.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einem Baugrund in der Seestadt Aspern soll rund um einen gemeinsamen Platz ein Arrangement aus eigenst\u00e4ndigen Geb\u00e4uden und R\u00e4umen entstehen. Auf diesem Schema basiert auch die Bezeichnung <em>Campus der Religionen<\/em> als ein offenes Feld der Begegnung, auf dem jede Gemeinschaft f\u00fcr sich alleinsteht, alle gemeinsam aber dennoch eine Einheit bilden. Das Nebeneinander soll die Gleichheit aller Partner*innen hervorheben, kann jedoch in praktischer Hinsicht auch als ein Umgehen von Herausforderungen bez\u00fcglich der Planung und Kooperation angesehen werden. Denn mit dem angedachten Konzept eigenst\u00e4ndiger religi\u00f6ser R\u00e4umlichkeiten kann den Schwierigkeiten einer Entwicklung eines gemeinsamen multireligi\u00f6sen Geb\u00e4udes ausgewichen werden. Gleichwohl f\u00fchren die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse, Vorstellungen und M\u00f6glichkeiten bez\u00fcglich der Gestaltung der Architektur, der Gr\u00f6\u00dfe und vor allem des Bedarfs zu Hindernissen. Nicht alle Religionsgemeinschaften k\u00f6nnen oder wollen ein religi\u00f6ses Geb\u00e4ude bauen und eine neue Gemeinde gr\u00fcnden. Dies betrifft die Evangelische Kirche A. B., die Israelitische Kultusgemeinde und die Neuapostolische Kirche. Ein Hauptfaktor bei der Problematik ist nicht nur die kaum vorhandene Nachfrage von ihren Gl\u00e4ubigen nach einem sakralen Ort in Seestadt Aspern, sondern auch die Frage der Finanzierung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An diesen Punkten tritt die unterschiedliche Ausgangssituation der einzelnen Gemeinschaften deutlich hervor, denn jede Gemeinschaft ist f\u00fcr die Errichtung und Finanzierung selbst zust\u00e4ndig. Auch f\u00fcr die Kirchliche P\u00e4dagogische Hochschule, welche einen gro\u00dfen Raum auf dem Campus f\u00fcr sich beanspruchen wird, ist die Finanzierung noch nicht v\u00f6llig gekl\u00e4rt. Der Baugrund selbst wurde 2019 von der Stadt Wien f\u00fcr den Zweck der Errichtung des Campus der Religionen zur Verf\u00fcgung gestellt.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Die bisherigen Kosten f\u00fcr die Planung und den Architekturwettbewerb wurden von der <em>Vienna 3420 aspern Development AG <\/em>und der Erzdi\u00f6zese Wien \u00fcbernommen. Die Mittel der katholischen Kirche kamen hierbei aus dem F\u00f6rdertopf des Wiener Stadterweiterungsfonds und wurden f\u00fcr die Aufwendungen in der Vorbereitungsphase verwendet.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a> Auch f\u00fcr die gemeinsamen Bereiche des Campus wie beispielsweise den zentralen Platz fehlt noch eine Finanzierungsstrategie. Es werden Spendenaktionen in Betracht gezogen und es wird auf Subventionen durch \u00f6ffentliche Stellen gehofft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Laufe der engen Zusammenarbeit \u00fcber die vielen Jahre ist es gelungen, mit der Intensivierung des interreligi\u00f6sen Dialogs eines der zentralen Anliegen des Projekts bereits zu verwirklichen. Die einzelnen Akteur*innen der Religionsgemeinschaften, der Kirchlichen P\u00e4dagogischen Hochschule und jener der Stadt Wien haben sich n\u00e4her kennen gelernt, behandelten sich mit gegenseitigen Respekt und schufen eine angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re. Eine Partner*innenschaft auf Augenh\u00f6he wurde angestrebt, jedoch ist diese aufgrund der Gr\u00f6\u00dfe, Diversit\u00e4t und Heterogenit\u00e4t der Gruppe herausfordernd in der Umsetzung. Ein Ungleichgewicht unter den Religionsgemeinschaften kann auf Basis der Gr\u00f6\u00dfe der Anh\u00e4nger*innenschaft, der gesellschaftlichen Einflussm\u00f6glichkeiten und finanzieller Ressourcen nicht von der Hand gewiesen werden. Neben Harald Gnilsen als Baudirektor der Erzdi\u00f6zese Wien befinden sich Gro\u00dfteils ehrenamtliche Vertreter*innen der Religionsgemeinschaften in den Planungsgruppen, welche keine Erfahrung bei Bauprojekten mitbringen. Als Initiator des Campus und als Architekt war es naheliegend, dass Gnilsen die Leitung \u00fcbernimmt und somit die Geschicke lenkt. Aufgrund der Position der katholischen Kirche in der \u00f6sterreichischen Gesellschaft, ihrer F\u00fchrungsfunktion im Projekt und auch durch die katholische Tr\u00e4gerschaft der Kirchlichen P\u00e4dagogischen Hochschule ist eine Dominanz dieser unter den Beteiligten deutlich sp\u00fcrbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass scheinbar nicht alle Parteien gleiches Geh\u00f6r geschenkt wird, l\u00e4sst sich am Beispiel der evangelischen Kirche A. B. nachvollziehen. Diese hatte den Wunsch, einen gemeinsamen kirchlichen Raum f\u00fcr alle beteiligten christlichen Konfessionen zu errichten. Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren einerseits der \u00f6kumenische Gedanke und eine Weiterf\u00fchrung der Idee des interreligi\u00f6sen Projekts sowie andererseits die nicht vorhandenen finanziellen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr einen eigenst\u00e4ndigen Bau. Vertreter*innen der evangelischen Kirche, unter denen sich auch die einzige Frau des gesamten Projektteams der Religionsgemeinschaften befindet, verdeutlichten seit Beginn der Planungen, dass sie keine eigenst\u00e4ndigen R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr sich errichten k\u00f6nnen und wollen. Diese Position scheint nicht wirklich wahrgenommen worden zu sein. Obwohl ein Beitrag in Form eines Geb\u00e4udes f\u00fcr die evangelische Kirche A. B. nicht angedacht ist und auch bei der Israelitischen Kultusgemeinde und der Neuapostolischen Kirche sehr unwahrscheinlich zu sein scheint, wurden Geb\u00e4ude f\u00fcr alle drei Gemeinschaften in der Ausschreibung des Wettbewerbs inkludiert und dadurch auch im Siegerentwurf miteingebunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den drei Parteien ist es aber wichtig, zu betonen, dass, auch wenn sie wohl keinen physischen Beitrag zum <em>Campus der Religionen<\/em> leisten werden, ihre ideelle und symbolische Beteiligung am Projekt nicht gemindert ist. Allen involvierten Religionsgemeinschaften ist eine starke Identifikation mit der grunds\u00e4tzlichen Vision des <em>Campus der Religionen<\/em> gemein und sie f\u00fchlen sich alle trotz der gro\u00dfen Herausforderungen dem gemeinsamen Vorhaben verpflichtet. Es ist ein gro\u00dfer Balanceakt, die W\u00fcnsche von acht verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammenzubringen, ihre Gemeinsamkeiten hervorzuheben und dennoch dem Bed\u00fcrfnis nach Individualit\u00e4t Raum zu lassen. Dieses Spannungsverh\u00e4ltnis wird f\u00fcr die noch zu gestaltenden Entw\u00fcrfe der einzelnen religi\u00f6sen Geb\u00e4ude herausfordernd sein und man kann gespannt sein auf die Ergebnisse. Bis zur Grundsteinlegung und der endg\u00fcltigen Fertigstellung des Campus der Religionen ist aber noch ein weiter Weg gemeinsam zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. dazu: https:\/\/rat-blog.at\/2021\/01\/29\/hauser-der-religionen-als-symbolorte-pluraler-gesellschaften\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Siehe https:\/\/www.lit-verlag.de\/isbn\/978-3-643-91203-9.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. https:\/\/www.campus-der-religionen.at\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. https:\/\/rat-blog.at\/2021\/02\/05\/die-eintragung-als-bekenntnisgemeinschaft-ein-erfolg-der-in-osterreich-aufgewachsenen-sikhs\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. Bundesministerium f\u00fcr Inneres Abteilung IV\/2, Vereinsregisterauszug, Campus der Religionen. 30.03.2020.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. https:\/\/www.burtscherdurig.at\/work\/campus-der-religionen\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Vgl. Der Standard, Antisemitischer Vandalenakt auf Wiener Religionscampus. in: derStandard.at. 23.07.2015. URL: https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000019604307\/antisemistischer-vandalenakt-am-religionscampus-in-wien-aspern (17.07.2020); ORF, Erneut Vandalismus am Campus der Religionen in Wien. in: religion.orf.at. 10.07.2018. URL: https:\/\/religion.orf.at\/stories\/2923715\/ (28.08.2020).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Gemeinderat der Bundeshauptstadt Wien, Gemeinderat, 49. Sitzung vom 28.03.2019, W\u00f6rtliches Protokoll, S. 62. in: wien.gv.at. URL: https:\/\/www.wien.gv.at\/mdb\/gr\/2019\/gr-049-w-2019-03-28-062.htm (04.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Die F\u00f6rderung betr\u00e4gt 250.000 \u20ac und war 2008 f\u00fcr die Errichtung eines Kirchengeb\u00e4udes in der Seestadt Aspern vergeben worden. Es kam nie zu diesem Bau, da sich die Idee zu jener des <em>Campus der Religionen<\/em> weiterentwickelt hatte. \u00dcber die Rechtm\u00e4\u00dfigkeit der Verteilung von Mitteln aus diesem \u00f6ffentlichen Fonds im Allgemeinen wurde k\u00fcrzlich in einem Gerichtsverfahren verhandelt. Den verantwortlichen Beamten wurde Veruntreuung vorgeworfen, sie wurden am Ende freigesprochen. Vgl. Der Standard, Alle Angeklagten im Untreueprozess um Wiener Stadterweiterungsfonds freigesprochen. in: derStandard.at. 02.07.2020. URL: https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000118460292\/stadterweiterungsfonds-angeklagte-zur-gaenze-freigesprochen (10.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Header-Bild von https:\/\/www.aspern-seestadt.at\/city-news\/das_wird_der_campus_der_religionen<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 11\/2021<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elisabeth Waldl hat die Entwicklung des Projekts beforscht und fasst den Stand der Dinge zusammen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[170,3,159,136],"tags":[8,49,95,121],"ppma_author":[326],"class_list":["post-1427","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-architektur","category-beitraege","category-erziehung","category-religion","tag-architektur","tag-interreligioeser-dialog","tag-religionswissenschaft","tag-wien","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":326,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"elisabeth-waldl","display_name":"Elisabeth Waldl","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"","user_url":"","last_name":"Waldl","first_name":"Elisabeth","job_title":"","description":"Elisabeth Waldl ist Masterstudierende der Religionswissenschaft und Kunstgeschichte der Universit\u00e4t Wien. 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