{"id":2702,"date":"2022-07-08T13:53:59","date_gmt":"2022-07-08T13:53:59","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.at\/?p=2702"},"modified":"2023-07-06T09:53:58","modified_gmt":"2023-07-06T09:53:58","slug":"brussel-europa-und-die-kirchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=2702","title":{"rendered":"Br\u00fcssel, Europa und die Kirchen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Welche Rolle spielen die christlichen Kirchen in Europa und der EU? Mit dieser Frage setzte sich eine Gruppe Studierender im vergangenen Sommersemester im Rahmen eines Seminars und einer Exkursion unter der Leitung von Regina Polak und Ioan Moga auseinander. Zugleich standen Fragen nach gelebter \u00d6kumene und sozialer Gerechtigkeit in einer diversen Stadt wie Br\u00fcssel im Zentrum. Ein Bericht von <strong>Florian Mayrhofer<\/strong>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>I. Politische Relevanz von Religion im heutigen Europa<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Religionen heute oft ein Platz jenseits der \u00d6ffentlichkeit zugedacht und sie vielfach ins Private abgedr\u00e4ngt werden, zeigt der Diskurs um Religion in Europa der letzten Jahrzehnte immer wieder deutlich. Der Religionssoziologe Jos\u00e9 Casanova erkl\u00e4rt dies u.a. mit einem verk\u00fcrzten Verst\u00e4ndnis von S\u00e4kularisierung. S\u00e4kularisierung wird dabei verstanden als \u201eTheorie der Privatisierung der Religion als einer Voraussetzung f\u00fcr moderne, s\u00e4kulare und demokratische Politik.\u201c<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Wird Religion \u00f6ffentlich \u2013 wie dies beispielsweise im Zuge der Diskussion um eine neue Verfassung der Europ\u00e4ischen Union zu Beginn der 2000er Jahre der Fall war \u2013 f\u00fchrt dies h\u00e4ufig zu Konflikten.<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Im Zentrum stehen dabei Fragen wie: Wieviel Religion vertr\u00e4gt die \u00d6ffentlichkeit? Wie sehr d\u00fcrfen sich Religionsgemeinschaften im \u00f6ffentlichen Diskurs und innerhalb des politischen Alltags einbringen? D\u00fcrfen Religionsgemeinschaften politische Relevanz beanspruchen? Aber auch: Welche Relevanz hat die EU f\u00fcr die Kirchen? Zun\u00e4chst werden diese Fragen aus dem eigenen Selbstverst\u00e4ndnis der Kirchen positiv beantwortet, weswegen heute alle gro\u00dfen christlichen Kirchen (die im Fokus der Exkursion standen) offizielle Vertretungen bei der EU in Br\u00fcssel haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>II.<\/strong> <strong>Kirchen in Br\u00fcssel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die r\u00f6misch-katholische Kirche hat daf\u00fcr seit 1980 das B\u00fcro der COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der EU) eingerichtet.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> So schilderte Dr. Michael Kuhn (Senior Advisor der COMECE) im Gespr\u00e4ch, dass die r\u00f6misch-katholische Kirche den Dialog zwischen Religionen und politischem Bereich innerhalb der EU als \u00e4u\u00dfert wichtig sieht. Aus diesem Grund seien regelm\u00e4\u00dfige Kontakte zu verschiedenen Playern der EU-Institutionen essenziell. Diese helfen \u00fcber neueste Entwicklungen in der EU Bescheid zu wissen, aber zugleich auch aktiv Themen aus Sicht der Kirche in den politischen Diskurs einzubringen. Hier war gerade in den vergangenen Jahren ein gro\u00dfes Engagement im Bereich der Fl\u00fcchtlingspolitik im Fokus, aber auch \u00f6kologische Themen werden derzeit besonders betont. Dass dies intern immer wieder zu Konflikten f\u00fchrt, wie im Fall einer Publikation eines kritischen Artikels bez\u00fcglich politischer Entwicklungen in Ungarn, sollte nicht unerw\u00e4hnt bleiben.<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Interessant ist dabei, dass f\u00fcr die Arbeit der COMECE speziell drei Dokumente von Papst Franziskus besondere Bedeutung haben: <em>Fratelli tutti<\/em>, <em>Laudato si<\/em> und <em>Evangelii Gaudium<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz dazu bezieht sich eine andere Organisation, die CEC (Conference of European Churches), in ihrer Arbeit vor allem auf die <em>Charta Oecumenica<\/em>, die \u00f6kumenische Leitlinien f\u00fcr die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa bereith\u00e4lt. Die CEC ist das B\u00fcro der Kirchlichen Vertretungen auf Europa-Ebene, ein Zusammenschluss verschiedener protestantischer und orthodoxer wie orientalischer Kirchen.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Gerade die Pluralit\u00e4t innerhalb der CEC aufgrund ganz unterschiedlicher theologischer Profile erfordert eine gemeinsame Basis. Dennoch erschwert der konfessions\u00fcbergreifende Zusammenschluss kleiner und gro\u00dfer Kirchen manchmal den Dialog und die Kompromissfindung, wie auch Dr. J\u00f8rgen Skov S\u00f8rensen und Katerina Pekridou (CEC Executive Secretary for Ecclesiology and Mission) zu berichten wussten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit einigen Jahren haben zudem die orthodoxen Kirchen ein eigenes B\u00fcro in Br\u00fcssel, das von Vater George Valcu (Generalsekret\u00e4r des Committee of the Representatives of the Orthodox Churches to the European Union \u2013 CROCEU) vertreten wird. Auch dort spielt die Frage nach Einheit und Vielfalt eine Rolle und das Finden einer gemeinsamen Linie ist angesichts der unterschiedlichen Interessen und Themen innerhalb der orthodoxen Familie nicht immer einfach. Er sieht das Komitee als Vertretung aller orthodoxen Christ*innen innerhalb der EU und definiert die Aufgabe der CROCEU prim\u00e4r als \u201eAdvocacy\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und schlie\u00dflich gab es auch die Gelegenheit, das B\u00fcro der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zu besuchen und die Perspektiven auf kirchliche politische Arbeit zu erweitern. Zum einen war die EKD eine der ersten Kirchen, die ein B\u00fcro in Br\u00fcssel einrichteten, um den damaligen Prozess der Genese eines neuen EU-Vertrags besser begleiten und insbesondere die Interessen der Kirche in Bezug auf das kirchliche Arbeitsrecht in Deutschland gegen\u00fcber EU-Regelungen sichern zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Heute sieht sich das EU-B\u00fcro zum einen als Seismograf f\u00fcr Entwicklungen innerhalb der EU, aber auch als Service-Stelle f\u00fcr die EKD selbst, indem sie diese bei EU-Ausschreibungen fachlich unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>III. Kirchen \u2013 eine Lobby?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Frage wurde besonders stark diskutiert: Betreiben die Kirchen eigentlich Lobbyarbeit oder ist ihr Tun und ihre Arbeit anders zu fassen? Nicht nur unterschiedliche konfessionelle Sichtweisen trafen hierbei aufeinander, sondern auch die Frage, wie die Kirchen jeweils ihre Arbeit selbst verstehen: als Lobbying, als Advocacy, als Beitrag zum Gemeinwohl, als Dienstleistung f\u00fcr die Kirchen, usw. Letztendlich gibt es auf die Frage keine letztg\u00fcltige Antwort. Zudem ist sie immer auch abh\u00e4ngig vom jeweiligen Verst\u00e4ndnis des \u201eLobby-Begriffs\u201c.<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Denn dieser kann durchaus positiv verstanden werden, wenngleich er in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung vor allem aufgrund der Korruption von EU-Mitarbeitern im Zusammenhang mit Lobby-Organisationen in ein schlechtes Licht ger\u00fcckt wurde. Doch grunds\u00e4tzlich Interessen bestimmter Gruppen \u2013 wie z.B. diejenigen von Christ*innen oder \u00fcberhaupt des Gemeinwohls \u2013 zu vertreten, hat letztendlich nichts Verwerfliches an sich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>IV.<\/strong> <strong>Perspektive der EU-Institutionen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich durfte auch die Perspektive der EU-Institutionen auf den Dialog mit den Religionen nicht fehlen. Artikel 17 des Vertrags \u00fcber die Arbeitsweise der Europ\u00e4ischen Union regelt diesen sogar rechtlich. Zumindest einmal im Jahr treffen sich Vertreter*innen der EU mit Vertreter*innen der verschiedenen Kirchen, Religionsgemeinschaften und auch Vereinigungen nichtreligi\u00f6ser Gruppen. Welche ambivalente Rolle Religionen f\u00fcr die EU selbst spielen, zeigte dieses Treffen, das nur bedingt eine Antwort \u00fcber den Austausch zwischen EU und Kirchen liefern konnte. Es scheint \u2013 und die Verortung bei den Justizagenden verst\u00e4rkt diesen Eindruck \u2013 dass Religionsfragen auf EU-Ebene zunehmend verrechtlicht und die Kirchen weniger als Player in Fragen der sozialen Gerechtigkeit und \u00e4hnlichem gesehen werden. Konkret wird das Verh\u00e4ltnis zwischen EU und Religion bei der Frage der Bek\u00e4mpfung des Antisemitismus: Wester Mejdam (EC Combating Antisemitism and Fostering Jewish Life) erl\u00e4uterte uns die Strategie der EU-Kommission zur Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus und der F\u00f6rderung j\u00fcdischen Lebens in der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>V.<\/strong> <strong>Politik, Kirchen, Spiritualit\u00e4t<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zudem hatten wir Gelegenheit, uns bei einem Abendessen mit Prof. Johan Verstraeten von der katholischen Universit\u00e4t in Leuven \u00fcber europ\u00e4ische Politik, europ\u00e4ische Kirchen und Spiritualit\u00e4t auszutauschen. Er sieht starke Tendenzen einer neoliberalen Entwicklung innerhalb der EU und verweist auf einen Ausspruch Jacques Delors (EU-Kommissionspr\u00e4sident von 1985\u20131995) aus den 1980er Jahren: \u201eThe \u201atechnocrats\u2018 had done their work and they had done it well [\u2026] how to proceed from there? [\u2026] we need heart and soul. If in the next ten years we haven&#8217;t managed to give a soul to Europe, to give it spirituality and meaning, the game will be up.\u201c<a id=\"_ftnref8\" href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> Aktuelle Entwicklungen in der europ\u00e4ischen Politik deuten auf die hohe Aktualit\u00e4t von Delors\u2018 Ausspruch hin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Zusammenhang von Politik, Spiritualit\u00e4t und \u00d6kumene wurde schlie\u00dflich bei einem Tagesausflug in die Abtei Chevetogne im S\u00fcden Belgiens vertieft. Die Benediktiner-Abtei zeichnet sich besonders dadurch aus, dass die Liturgie sowohl im byzantinischen wie im lateinischen Ritus gefeiert wird. P. Antoine Lambrechts f\u00fchrte uns hierbei durch die beiden Kirchen wie auch die R\u00e4umlichkeiten des Klosters und betonte in seinen Ausf\u00fchrungen \u00fcber die \u201eEirenische Methode\u201c die Wichtigkeit des Dialogs und des Zuh\u00f6rens sowie von Bildung. Besonderer Ausdruck dessen ist die Bibliothek des Klosters, die viele (orthodoxe) Zeitschriften in russischer Sprache beherbergt, die sonst in Westeuropa an keiner Universit\u00e4t zu finden sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>VI. Friedliches soziales Zusammenleben<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben den religi\u00f6s-politischen Fragen stellte sich auch die Frage nach einem friedlichen Zusammenleben in Europa am Beispiel einer so vielf\u00e4ltigen Stadt wie Br\u00fcssel. Welche Rolle(n) spielt hier Kirche f\u00fcr marginalisierte Gruppen? Wir besuchten dabei jenes Stadtviertel, das in der medialen Darstellung nach den Terroranschl\u00e4gen in Frankreich als Keimzelle des muslimischen Extremismus bezeichnet wurde: Molenbeek. Wie weit medialer Diskurs und Realit\u00e4t auseinanderklaffen, wurde w\u00e4hrend der Stadtf\u00fchrung immer wieder deutlich. Denn Molenbeek ist kein abgeschlossenes, unzug\u00e4ngliches und gef\u00e4hrliches Stadtviertel, wie in den Medien immer wieder suggeriert wird, sondern ein Stadtteil mit reicher Geschichte, der sich derzeit im Aufbruch befindet und in dem zahlreiche soziale Aktionen \u2013 vielfach eigeninitiativ \u2013 gegr\u00fcndet und umgesetzt werden. Und wo sieht sich hier die Kirche?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass das Eintreten f\u00fcr die Armen in der Gesellschaft eingefordert werden muss, erkl\u00e4rte uns Weihbischof Kockerols, der f\u00fcr das Br\u00fcsseler Stadtgebiet zust\u00e4ndig ist. Dieses zeichnet sich nicht nur durch Vielsprachigkeit aus, sondern auch durch enorme Gegens\u00e4tze zwischen Arm und Reich, wie sie an vielen Ecken Br\u00fcssels nicht zu \u00fcbersehen sind. Er sieht es daher auch als wichtigen Beitrag der Kirche, den Blick besonders auf marginalisierte Gruppen \u2013 auch in Gro\u00dfst\u00e4dten \u2013 zu werfen und sie vor lauter europ\u00e4ischer Tagespolitik nicht aus den Augen zu verlieren. Dies wurde, wenn auch auf andere Weise, beim Besuch der Deutschen Gemeinde in Br\u00fcssel und deren Pfarrer Wolfgang Severin deutlich. Aufgrund der Zusammensetzung der Gemeinde, in der insbesondere viele EU-Beamte beheimatet sind, zeigte sich, wie nah Gegens\u00e4tze innerhalb einer Stadt sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>VII. Kirche im Herzen Europas<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zu guter Letzt sei noch ein gelungenes Beispiel \u00f6kumenischer Zusammenarbeit erw\u00e4hnt: die <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Chapelle_de_la_R%C3%A9surrection\" target=\"_blank\">Chapelle d\u2019Europe (Europakapelle) mitten im Br\u00fcsseler EU-Viertel<\/a>. Diese Kapelle, urspr\u00fcnglich an einem anderen Platz der Stadt gebaut, wurde abgetragen um dem Gare Central Platz zu machen, und an ihrem heutigen Standort wieder aufgebaut. Sp\u00e4ter wurde sie an ein Projektteam ver- und letztendlich auf Betreiben verschiedener Akteure wieder zur\u00fcckgekauft, um sie ihrer heutigen Verwendung als \u00f6kumenisches Zentrum und Kirche im \u00f6ffentlichen Raum zuzuf\u00fchren. Sie ist somit auch ein Sinnbild f\u00fcr die Wichtigkeit und Notwendigkeit des Engagements der Kirche(n) auf politischer und gesellschaftlicher Ebene, um der Botschaft des Evangeliums Raum zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Casanova, J. (2009). Europas Angst vor der Religion (R. Schieder, \u00dcbers). Berlin University Press, 82.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Waschinski, G. (2007). Gott in die Verfassung? Religion und Kompatibilit\u00e4t in der Europ\u00e4ischen Union. Nomos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Turner, F. (2022). The Commission of the Bishops\u2019 Conferences of the European Community (COMECE). In G. Davie &amp; L. Leu\u0219tean (Hrsg.), The Oxford Handbook of Religion and Europe. Oxford Press, 369\u2013385.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/religion.orf.at\/v3\/stories\/2759186\/\">https:\/\/religion.orf.at\/v3\/stories\/2759186\/<\/a> [5.7.2022]]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Pavlovic, P. (2022). The Conference of European Churches. In G. Davie &amp; L. Leu\u0219tean (Hrsg.), The Oxford Handbook of Religion and Europe. Oxford Press, 354\u2013368<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland &amp; Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz. (1995). Zum Verh\u00e4ltnis von Staat und Kirche im Blick auf die Europ\u00e4ische Union. Gemeinsame Stellungnahme zu Fragen des europ\u00e4ischen Einigungsprozesses.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Jackisch, S. (2019). Kirchen und EU. \u201eLobbyismus ist nicht prinzipiell schlecht\u201c. In Deutschlandfunk, URL: https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/kirchen-und-eu-lobbyismus-ist-nicht-prinzipiell-schlecht-100.html [aufgerufen am 11.05.2022].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn8\" href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Hogebrink 2015, 11ff; zit. n. Pavlovic 2022, 359.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bildquelle: <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@guillaumeperigois?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Guillaume P\u00e9rigois<\/a> on <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/s\/photos\/european-union?utm_source=unsplash&amp;utm_medium=referral&amp;utm_content=creditCopyText\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Unsplash<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 16\/2022<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche Rolle spielen die christlichen Kirchen in Europa und der EU? Mit dieser Frage setzte sich eine Gruppe Studierender im vergangenen Sommersemester im Rahmen eines Seminars und einer Exkursion unter der Leitung von Regina Polak und Ioan Moga auseinander. Zugleich standen Fragen nach gelebter \u00d6kumene und sozialer Gerechtigkeit in einer diversen Stadt wie Br\u00fcssel im Zentrum. 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