{"id":3732,"date":"2023-09-26T13:58:32","date_gmt":"2023-09-26T13:58:32","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=3732"},"modified":"2023-10-03T09:59:22","modified_gmt":"2023-10-03T09:59:22","slug":"mandaeertum-in-oesterreich-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=3732","title":{"rendered":"Mand\u00e4ertum in \u00d6sterreich. Teil 1"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung: Die Mand\u00e4er[1]<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der \u00e4ltesten Religionsgemeinschaften weltweit hat unl\u00e4ngst (am 25. Juni 2023) eine ihrer zentralen Riten, die Taufe, in Wien in der Donau vollzogen. Dies signalisiert die Existenz einer mand\u00e4ischen Gemeinschaft in \u00d6sterreich. Dies ist f\u00fcr die \u00f6sterreichische Religionsgeschichte ein bedeutsames Ereignis, in dem sich zeigt, dass die mand\u00e4ische Gemeinschaft hierzulande lebendig ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahl der Mitglieder in \u00d6sterreich ist nach einer internen Befragung in der Gemeinschaft auf ungef\u00e4hr 250 anzusetzen.<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Die mand\u00e4ische Gemeinschaft ist also pr\u00e4sent und verdient Beachtung. Obwohl sie eine der \u00e4ltesten religi\u00f6sen Gemeinschaften ist und es eben bereits seit etlichen Jahren Mand\u00e4er*innen in \u00d6sterreich gibt, werden sie in der wissenschaftlichen Forschung kaum wahrgenommen. J\u00fcngere \u00dcberblickswerke<a id=\"_ftnref3\" href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> \u00e4u\u00dfern sich nicht sonderlich \u00fcber diese \u2013 zugegeben: kleine \u2013 Gemeinschaft. Die Erw\u00e4hnungen sind eher kurz<a id=\"_ftnref4\" href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> und erfolgen in Form von kursorischen Verweisen.<a id=\"_ftnref5\" href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine der wenigen umfangreicheren Erw\u00e4hnungen der mand\u00e4ischen Gemeinschaft in \u00d6sterreich finden wir in Hosseinis Studie aus dem Jahre 2018<a id=\"_ftnref6\" href=\"#_ftn6\">[6]<\/a>, die auf umfangreicher Feldforschung unter Einschluss mand\u00e4ischer Gemeinschaften basiert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"179\" height=\"300\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Darfash_-_Mandaean_cross.svg-003-179x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3734\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Darfash_-_Mandaean_cross.svg-003-179x300.jpg 179w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Darfash_-_Mandaean_cross.svg-003-89x150.jpg 89w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/Darfash_-_Mandaean_cross.svg-003.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Illustration 1: Drabsha \u2013 zentrales mand\u00e4isches Symbol<\/em><a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiges Thema ist die Transformation des Mand\u00e4ertums im Zuge der globalen Ausbreitung der mand\u00e4ischen Gemeinschaft. Es gibt jetzt zum Teil umfangreiche Gemeinschaften in Australien, den USA, Kanada, Gro\u00dfbritannien, den Niederlanden, Schweden<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a>, D\u00e4nemark und Deutschland, um die wichtigsten zu nennen. Diese haben zum gro\u00dfen Teil \u00f6ffentliche Anerkennung gefunden und genie\u00dfen auch staatliche und andere F\u00f6rderungen.<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die mand\u00e4ische Gemeinschaft aus dem Irak wird von zunehmenden Verfolgungen seit den 1970er Jahren gesprochen, insbesondere im Kontext des Irak-Iran-Krieges, z. B. Mord,&nbsp; Vergewaltigungen Entf\u00fchrungsdrohungen und Erpressungen. Die Situation hat sich trotz der rechtlichen Besserstellung im Irak nicht grundlegend zum Positiven gewandelt.<a id=\"_ftnref10\" href=\"#_ftn10\">[10]<\/a> Im Iran genie\u00dft die mand\u00e4ische Gemeinschaft eine gewisse Anerkennung und einen semi-offiziellen Status, der allerdings nicht vor Diskriminierung sch\u00fctzt.<a id=\"_ftnref11\" href=\"#_ftn11\">[11]<\/a> Es gibt also weiterhin Verfolgung im Iran.<a id=\"_ftnref12\" href=\"#_ftn12\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das zentrale Problem f\u00fcr \u00d6sterreich ist, so Hosseini, die mangelnde M\u00f6glichkeit zur Aus\u00fcbung ihrer Riten, insbesondere der Taufe, mit den entsprechenden Kultorten, den <em>mandi<\/em>, um die Gemeinschaft aufrechtzuerhalten; ein Problem, das insbesondere die zweite Generation der Migrierten betrifft, deren kulturelle und religi\u00f6se Identit\u00e4t nicht mehr so stabil wie im Herkunftsland ist. Dazu kommt die Frage der umstrittenen Heirat au\u00dferhalb der mand\u00e4ischen Gemeinschaft.<a id=\"_ftnref13\" href=\"#_ftn13\">[13]<\/a> Grunds\u00e4tzlich ist die Beheimatung der mand\u00e4ischen Gemeinschaft in \u00d6sterreich schwierig, da die religi\u00f6se Infrastruktur noch nicht besteht. Ein mand\u00e4ischer Informant von Hosseini in Wien formuliert es so:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWir haben keinen <em>mandi<\/em>, einen spirituellen Ort, um Zeremonien abzuhalten. Wenn ein Kind geboren wird, wenden wir uns zu anderen L\u00e4ndern f\u00fcr die Taufe. Wir bringen die Kinder nach Deutschland oder Schweden, weil wir hier in \u00d6sterreich keinen <em>mandi<\/em> haben Wir brauchen aber einen speziellen Ort im Fluss, um unsere Rituale zu vollziehen.\u201c<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im deutschsprachigen Raum allgemein gibt es insgesamt nicht sehr viele Forschungsarbeiten \u00fcber mand\u00e4ische Gemeinschaften. \u00dcber die mand\u00e4ische Gemeinschaft und besonders die Riten an und in der Pegnitz bei N\u00fcrnberg gibt es eine Arbeit, die von besonderem Interesse ist.<a id=\"_ftnref15\" href=\"#_ftn15\">[15]<\/a> Inzwischen gibt es auch ein<em> mandi<\/em> in M\u00fcnchen<a id=\"_ftnref16\" href=\"#_ftn16\">[16]<\/a>, in \u00d6sterreich aber, wie bereits erw\u00e4hnt, noch keines. Wer sind nun aber die Mand\u00e4er*innen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">(Selbst-)Benennung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Benennung der mand\u00e4ischen Gemeinschaft wird auf das aram\u00e4ische Wort<em> manda <\/em>zur\u00fcckgef\u00fchrt, das als \u201eWissen\u201c \u00fcbersetzt werden kann.<a id=\"_ftnref17\" href=\"#_ftn17\">[17]<\/a> Die arabische Bezeichnung <em>al-<\/em><em>Sabi<\/em><em>\u2019a al-Manda\u2019<\/em><em>iyyun <\/em>(persisch <em>Sa<\/em><em>be<\/em><em>\u02bein-e manda\u02bei<\/em>) wird als Selbstbezeichnung besonders von bessergebildeten Mitgliedern der Gemeinschaft und religi\u00f6sen Eliten verwendet. Die Bezeichnung&nbsp; <em>Sa<\/em><em>bi<\/em><em>\u2019un<\/em> ist in vielen Texten als Bezeichnung von verschiedenen Taufsekten zu finden und daher eine fluide Bezeichnung.<a id=\"_ftnref18\" href=\"#_ftn18\">[18]<\/a> Es lassen sich auch Spuren einer fr\u00fchen islamischen<a id=\"_ftnref19\" href=\"#_ftn19\">[19]<\/a> Taufsekte finden, der <em>mughtasila<\/em>, die vielleicht mand\u00e4isch war. Als \u00e4lteste Selbstbezeichnung gilt in der Forschung der Begriff der Nasor\u00e4er (<em>nasuraiji<\/em>), also Bewahrer bzw. H\u00fcter des geheimen Wissens und der Riten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer, h\u00e4ufig pejorativ verwendeter Begriff ist<em> sobbi<\/em>, eigentlich abgeleitet vom arabischen Wort f\u00fcr Taufe.<a id=\"_ftnref20\" href=\"#_ftn20\">[20]<\/a> Diese etische Bezeichnung ist inzwischen als emische Bezeichnung aufgenommen worden und als Selbstbezeichnung zur Abgrenzung von anderen verwendet.<a id=\"_ftnref21\" href=\"#_ftn21\">[21]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zu den Riten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Gegensatz zur textorientierten traditionellen Mand\u00e4ismusforschung hat Arabestani betont, dass die reine Betrachtung der Texte ohne Ber\u00fccksichtigung der rituellen Praxis unzureichend ist. Selbst die Studien, die die Wichtigkeit von Ritualen betonten, legten demanch einen Schwerpunkt auf das Textstudium. Aber:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Mand\u00e4er sind ein lebendes Volk und die Art und Weise, in der sie ihre Religion praktizieren, steht in wechselseitiger Beziehung mit ihrer sozialen Umwelt. Deshalb m\u00fcssen wir, wollen wir die mand\u00e4ische Religion als lebende Tradition verstehen, die mand\u00e4ische religi\u00f6se Praxis<em> in vivo<\/em> betrachten.\u201c<a href=\"#_ftn22\" id=\"_ftnref22\">[22]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb sei ein kurzer Abriss der befolgten Rituale gegeben. Ich schlie\u00dfe mich der Darstellung von Hutter an, durch die wieder die Verbindung zu den mand\u00e4ischen Schriften gestiftet wird:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Mand\u00e4er kennen im Laufe des kultischen Jahres, das im Herbst beginnt, einige Feste. Der kultische Kalender als Ausdruck der Umsetzung der gnostischen Lehre im Ritual ist vor allem durch den Sonntag <em>(hab<\/em><em>\u0161aba) <\/em>als den zentralen Feiertag gepr\u00e4gt. An diesem Tag erschien <em>Manda d. Haije <\/em>unter den Menschen. Die immer wiederkehrende Aktualisie\u00adrung dieses Heilsereignisses ist der Sinn des w\u00f6chentlichen Feiertages. Es handelt sich dabei nicht einfach um die \u00dcbernahme des zentralen Tages des christlichen Kalenders, da die Mand\u00e4er auch den \u201aVorabend des Tages&#8220;\u2018 <em>(anpe j\u00fcma) <\/em>als zentralen Fixpunkt des Kalenders kennen. Sowohl f\u00fcr den Vorabend als auch f\u00fcr den Sonntag nennen mand\u00e4ische Texte den Besuch des Tempels, allgemeine Enthaltsamkeit und gelegentlich ein Arbeitsverbot als religi\u00f6se Pflicht. Ferner ist zu beachten, dass die zentrale Kulthandlung des Sonntags, die Taufe, in den \u00e4ltesten Texten noch nicht mit dem Sonntag verbunden war. Das spricht daf\u00fcr, dass der Sonntag erst sekund\u00e4r von Mand\u00e4ern als der w\u00f6chentliche Feiertag festgelegt wurde, wobei die Taufe als zentraler und neuer Inhalt eine abgrenzende Differenzierung zum Christentum bildete. Der urspr\u00fcngliche \u2013 wohl der ,h\u00e4retisch-j\u00fcdischen\u2019 Herkunft verdankte \u2013 Samstag (Sabbat) als Feiertag wurde durch diese Umstrukturierung des Kalenders nur noch der ,Vorabend des Tages\u2019, was gegen\u00fcber der Wertsch\u00e4tzung des Sabbats im Judentum ebenfalls eine Distanzierung von dieser Religion erm\u00f6glichte.\u201c<a id=\"_ftnref23\" href=\"#_ftn23\">[23]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Hauptriten sind die Taufe (<em>masbuta<\/em>)<a id=\"_ftnref24\" href=\"#_ftn24\">[24]<\/a>, die die R\u00fcckkehr der Seele ins Lichtreich vorbereitet und die Totenmesse (<em>masiqta<\/em>).<a id=\"_ftnref25\" href=\"#_ftn25\">[25]<\/a> Aus Raumgr\u00fcnden kann hier nicht auf die Einzelheiten der Riten eingegangen werden. Die hier abgebildeten Fotos vom Ritual im Juni 2023 erm\u00f6glichen es, einen visuellen Eindruck zu gewinnen. Angesichts der Bedeutung der Riten im Mand\u00e4ertum ist deren Betrachtung unbedingt notwendig und eben f\u00fcr den Fortbestand der Gemeinschaft unabdingbar (s. unten). <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"190\" height=\"300\" data-id=\"3737\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/d0c6b03c-eb3b-453b-857b-43ce0706f4151-190x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3737\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/d0c6b03c-eb3b-453b-857b-43ce0706f4151-190x300.jpg 190w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/d0c6b03c-eb3b-453b-857b-43ce0706f4151-95x150.jpg 95w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/d0c6b03c-eb3b-453b-857b-43ce0706f4151-768x1213.jpg 768w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/d0c6b03c-eb3b-453b-857b-43ce0706f4151.jpg 777w\" sizes=\"auto, (max-width: 190px) 100vw, 190px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" data-id=\"3736\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71-225x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3736\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71-225x300.jpg 225w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71-113x150.jpg 113w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71-768x1024.jpg 768w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/16e1d62f-2a5e-4c61-9ea1-6fbf235659c71.jpg 1512w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"225\" height=\"300\" data-id=\"3738\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651-225x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3738\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651-225x300.jpg 225w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651-113x150.jpg 113w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651-768x1024.jpg 768w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/36e01af7-342a-4d3c-9cb9-fa802a4989651.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Illustrationen 2-4: Zeremonie Wien, Juni 2023<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zur Lehre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberwiegend wurde in der Forschung zur mand\u00e4ischen Lehre nach Verkn\u00fcpfungen mit den gnostischen Traditionen gesucht. Die dazu angestellten, hochdifferenzierten Analysen k\u00f6nnen hier nicht verfolgt werden.<a id=\"_ftnref26\" href=\"#_ftn26\">[26]<\/a> Wir wollen nur einige Themen sowie einige der wichtigsten Werke erw\u00e4hnen. Dabei f\u00e4llt auf, dass viele mand\u00e4ische Werke einen zumindest teilweise poetischen Charakter haben.<a id=\"_ftnref27\" href=\"#_ftn27\">[27]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute betonen Mand\u00e4er*innen den monotheistischen Charakter ihres Glaubens. Als Propheten f\u00fchren sie Adam<a id=\"_ftnref28\" href=\"#_ftn28\">[28]<\/a>, Seth, Shem und Johannes den T\u00e4ufer (s. u.) an. Damit ist u. a. eine Einbettung in das islamische Umfeld m\u00f6glich.<a id=\"_ftnref29\" href=\"#_ftn29\">[29]<\/a> Von den Schriften<a id=\"_ftnref30\" href=\"#_ftn30\">[30]<\/a> ausgehend, l\u00e4sst sich eine dualistische Teilung feststellen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDie Erl\u00f6sung der Seele steht im Mittelpunkt der mand\u00e4ischen Lehre, wobei die kultische Praxis dieser Erl\u00f6sung dient. Aus dem Lichtreich schickt das \u00bbLeben&#8220; einen Boten, der mit seinem \u00bbRuf&#8220; die Menschen erwecken und belehren soll, so dass sie ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur Lichtwelt erkennen. Diese aus dem Lichtreich zu den Menschen gesandte Erl\u00f6sergestalt hei\u00dft meist <em>Manda dHaije <\/em>(\u201aErkenntnis des Lebens\u2018) oder <em>Bar Haije <\/em>(\u201aSohn des Lebens\u2018). Der erste von <em>Manda dHaije <\/em>erweckte Mensch ist Adam, der den Ruf des Erl\u00f6sers h\u00f6rt, wodurch Adams Seele in das Lichtreich zur\u00fcckkehren kann. [&#8230;] dieses Erl\u00f6sungsge\u00adschehen steht auch im Mittelpunkt der Lehre. Im Augenblick des Todes gelingt die Trennung zwischen dem der Finsternis angeh\u00f6rigen K\u00f6rper und der dem Lichtreich angeh\u00f6rigen Seele. Allerdings muss die Seele nach dem Verlassen des K\u00f6rpers den gef\u00e4hrlichen Weg durch die Sph\u00e4ren der Planeten bew\u00e4ltigen, um ins Lichtreich zur\u00fcckzukehren. Dabei wird sie immer wieder von D\u00e4monen angegriffen, die diese R\u00fcckkehr verhindern wollen. Am Ende der Zeiten kommt es schlie\u00dflich zum Endgericht \u00fcber Ungl\u00e4ubige und die Wesen der Finsterniswelt. Dabei kehren alle Lichtelemente gel\u00e4utert in das Lichtreich zur\u00fcck, die Finsternis wird vom Licht geschieden, die urspr\u00fcngliche Einheit des Lichtreiches des ,Lebens&#8220; bzw. des ,Herrn der Gr\u00f6\u00dfe&#8220; wird wieder hergestellt. [\u2026] [A]llerdings hat der Mand\u00e4ismus gegen\u00fcber anderen gnostischen Richtungen ein Proprium: Die Urspr\u00fcnge dieser Religion liegen in sp\u00e4tantiken Vorstellungen einer T\u00e4ufergemeinschaft, Taufe und Reinigungsriten.\u201c<a id=\"_ftnref31\" href=\"#_ftn31\">[31]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Idee, dass es einen irdischen Leib und einen Lichtleib gibt, in den der irdische Leib erl\u00f6st wird, l\u00e4sst vielf\u00e4ltige Verkn\u00fcpfungsm\u00f6glichkeiten erkennen, auf die hier nicht eingegangen werden kann. Es l\u00e4sst sich&nbsp; aber sagen:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDiese zwei K\u00f6rper haben eine Beziehung zueinander, der die Autoren der Texte in, wie ich meine, bildlogischen Kategorien Kontur geben. Der eine K\u00f6rper sei der irdische, sterbliche K\u00f6rper von bekannter Beschaffenheit, der andere K\u00f6rper sei weniger materiell und geh\u00f6re demjenigen Ort an, an welchem Verherrlichung, Verkl\u00e4rung und Unsterblichkeit zu finden sind. Die Seele rezitiert in einem mand\u00e4ischen Hymnus: \u201aIch gehe meinem Abbild entgegen, und mein Abbild geht mir entgegen. Es kost und umarmt mich, als kehrte ich aus der Gefangenschaft zur\u00fcck.\u2018 [\u2026] Die Vorstellung, dass es nicht nur zwei K\u00f6rper gibt, sondern auch der Lichtleib als Urleib den irdischen in Empfang nimmt, durchzieht die Texte [&#8230;]\u201c<a href=\"#_ftn32\" id=\"_ftnref32\">[32]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tod und das Nachleben sind Thema der wichtigen mand\u00e4ischen Schriften und auch eigener Traktate. So hei\u00dft es in einem Werk, dass der Mensch wie ein Ei sei, dass Eiwei\u00df sei wie der niedere Geist (<em>ruha<\/em>), dass Eigelb wie die Seele (<em>nishimta<\/em>) und die Schale ist der K\u00f6rper des Menschen. Wenn ein Mensch stirbt ist die Seele wie ein Vogel, der aus dem Ei schl\u00fcpft.<a id=\"_ftnref33\" href=\"#_ftn33\">[33]<\/a> Hier kann aus Raumgr\u00fcnden nur das Hauptwerk des Mand\u00e4ismus n\u00e4her behandelt werden&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zweite Teil des Beitrags, in dem n\u00e4her auf die heiligen Texte und Feste des Mand\u00e4ismus eingegangen wird, findet sich <a href=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=3750\" data-type=\"post\" data-id=\"3750\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten (Teil 1)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Maskulinum wird verwendet, weil alle verarbeiteten Quellen sich auf den m\u00e4nnlichen Teil der Gemeinschaft beziehen bzw. wenig bis gar nichts \u00fcber Mand\u00e4erinnen aussagen. Somit wird eine Leerstelle der Forschung bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Erhebung fand im Juli 2023 statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Religi\u00f6se Vielfalt in \u00d6sterreich<\/em>, hrsg. v. Karsten Lehmann und Wolfram Reiss, Baden-Baden: Nomos, 2022. Auch das verdienstvolle Sammelwerk <em>Religion in Austria<\/em>, hrsg. Lukas Pokorny und Gerald H\u00f6dl. Wien: Praesens-Verlag, 2012ff. hat nichts zu dieser Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; So R\u00fcdiger Lohlker. <em>Muslim*innen in \u00d6sterreich<\/em>, Wien 2020, S. 12-13 (https:\/\/phaidra.univie.ac.at\/o:1092541).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; So bspw. Thomas Schmidinger. Woher kommen die Kinder? Fl\u00fcchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan im kulturellen, sprachlichen und religi\u00f6sen Kontext, in&nbsp; <em>Ankommen \u2013 Bleiben \u2013 Zukunft Gestalten: Migration und Flucht im Kindergarten- und Schulaltag,<\/em> hrsg. v. Elisabeth Furch u. a.&nbsp; Wien: AK Wien, 2019<sup>2<\/sup>, S. 15-25: 20-21.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; S. Behnaz Hosseini. <em>Forced Migration and Displacement of Iraqi Minorities in Austria<\/em>. Wien: LIT Verlag, 2018<em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f8\/Darfash_-_Mandaean_cross.png (letzter Zugriff 21.07.2023).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anass Sedrati. Mandaeism &#8211; A religion between Sweden and the Middle East. Online Dezember 2018 (https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/338502405_Mandaeism_-_A_religion_between_Sweden_and_the_Middle_East) (letzter Zugriff 21.07.2023).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Informationen des Autors; eine detaillierte Untersuchung der rechtlichen Lage fehlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a>&nbsp;&nbsp; Hosseini. <em>Forced Migration<\/em>, S. 90-93. Auf die Situation im Iran kann hier aus Raumgr\u00fcnden nur am Rande eingegangen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a>&nbsp;&nbsp; Im Detail zur Situation besonders in Ahvaz im S\u00fcdwesten Irans s. Caroline Nik Nafs. <em>Die Mand\u00e4er Irans: Kulturelle und religi\u00f6se Identit\u00e4t einer Minderheit im Wandel<\/em>. Diss. phil. Bamberg, 2010.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a>&nbsp;&nbsp; Interview des Autoren am 20. 07. 2023 mit einem Vertreter der mand\u00e4ischen Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a>&nbsp;&nbsp; Hosseini. <em>Forced Migration<\/em>, S. 150-154.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a>&nbsp;&nbsp; Hosseini. <em>Forced Migration<\/em>, S. 148. Deutsche \u00dcbersetzung hier wie auch in anderen F\u00e4llen von mir, RL<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a>&nbsp;&nbsp; Gerda Mantler. <em>Mand\u00e4ische MigrantInnen in N\u00fcrnberg: Eine kleine religi\u00f6se Minderheit zwischen Verfolgung im Irak und Integration in Deutschland<\/em>. Dipl.-Arbeit Universit\u00e4t Wien, 2012.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref16\" id=\"_ftn16\">[16]<\/a>&nbsp;&nbsp; Information eines mand\u00e4ischen Informanten in Wien, 20. 07. 2023.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref17\" id=\"_ftn17\">[17]<\/a>&nbsp;&nbsp; Vgl. zum folgenden auch Ursula Schattner-Rieser. <em>Les Mand\u00e9ens ou disciples de Saint Jean<\/em> (https:\/\/gpsdf.org\/religions\/Les%20Mandeens.pdf) (letzter Zugriff 20.07.2023), S. 243-257: 245.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref18\" id=\"_ftn18\">[18]<\/a>&nbsp;&nbsp; Jorunn Jacobson Buckley. <em>The Mandaeans: Ancient Texts and Modern People<\/em>. Oxford u. a.: Oxford University Press, 2002, S.5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref19\" id=\"_ftn19\">[19]<\/a>&nbsp;&nbsp; S. dazu die obige Anmerkung zu den islamischen Kontexten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref20\" id=\"_ftn20\">[20]<\/a>&nbsp;&nbsp; F\u00fcr eine st\u00e4rkere Benutzung dieses Begriffes s. Nicolas Siouffi. <em>\u00c9tudes sur les Soubbas ou les Sab\u00e9ens: Leurs dogmes, leure m<\/em><em>\u0153<\/em><em>urs<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2011 (Reprint der Ausgabe 1880).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref21\" id=\"_ftn21\">[21]<\/a>&nbsp;&nbsp; Nik Nafs. <em>Die Mand\u00e4er Irans<\/em>, S. 265-266.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref22\" id=\"_ftn22\">[22]<\/a>&nbsp;&nbsp; Mehrdad Arabestani. The Mandaean Identity Challenge: From Religious Symbolism to Secular Policies (https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/289774221_The_Mandaean_Identity_Challenge_from_religious_symbolism_to_secular_policies) (letzter Zugriff 20.07.2023), S. 2.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref23\" id=\"_ftn23\">[23]<\/a>&nbsp;&nbsp; Manfred Hutter. Die Mand\u00e4er \u2013 Geschichte, Lehre und Migration, in <em>Religionen unterwegs<\/em> 23iv (2017), S. 11-17: 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref24\" id=\"_ftn24\">[24]<\/a>&nbsp;&nbsp; Sie ist nicht nur ein einmaliger Akt, findet immer wieder statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref25\" id=\"_ftn25\">[25]<\/a>&nbsp;&nbsp; S, dazu mand\u00e4ischen Schriften und die andere hier zitierte Literatur mit ihren Feldstudien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref26\" id=\"_ftn26\">[26]<\/a>&nbsp;&nbsp; S. als Beispiele Kurt Rudolph. <em>Die Mand\u00e4er. 1. Prolegomena: Das Mand\u00e4erproblem.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1960, Kurt Rudolph. <em>Die Mand\u00e4er. II. Der Kult.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1961,Kurt Rudolph. <em>Theogonie, Kosmogonie und Anthropogenie in den mand\u00e4ischen Schriften: Eine literarkritische und traditionsgeschichtliche Untersuchung.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1965, Rudolph Macuch. <em>Zur Sprache und Literatur der Mand\u00e4e<\/em>r. Berlin u. a.: De Gruyter, 1976.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref27\" id=\"_ftn27\">[27]<\/a>&nbsp;&nbsp; S, mit Beispielen Simone P\u00e9trement. Po\u00e8mes religieux mand\u00e9ens, in <em>Revue de M\u00e9taphysique et de Morale<\/em>, Janvier-Mars 1977, 82i (1977), S. 3-12.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref28\" id=\"_ftn28\">[28]<\/a>&nbsp;&nbsp; Zu einer interessanten Interpretation mit einer differenzierten Darstellung s. Carl H. Kraeling. <em>Anthropos and Son of&nbsp;&nbsp; Man: A Study in the Religious Syncretism of the Hellenistic Orient<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2007 (Reprint der Ausgabe 1927), S. 60-64.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref29\" id=\"_ftn29\">[29]<\/a>&nbsp;&nbsp; F\u00fcr eine solche Beziehung argumentiert Jennifer Hart. <em>The Mandaeans, a People of the Book? An examination of the Influence of Islam on the Development of Mandaean Literature<\/em>. Diss. phil. Indiana University, 2010.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref30\" id=\"_ftn30\">[30]<\/a>&nbsp;&nbsp; Eine Auswahl an Texten findet sich in <em>Die Gnosis. 2, Koptische und mand\u00e4ische Quellen<\/em>, hrsg. v. Carl Andresen, eingel., \u00fcbers. u. erl. v. Martin Krause und Kurt Rudolph, Z\u00fcrich: Artemis Verlag, 1971, S.171-419. Etliche englische \u00dcbersetzungen finden sich in Edmondo Lupieri. <em>The Mandaeans: The Last Gnostic<\/em>s. Grand Rapids, MI\/Cambridge: Wm. B. Eerdmans, 2002, wenn auch sonst hin und wieder etwas veraltet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref31\" id=\"_ftn31\">[31]<\/a>&nbsp;&nbsp; Hutter. Die Mand\u00e4er, S. 12-13. Zu den in den Riten wichtigen Anrufungen s. E. S. Drower. <em>The Canonical Prayerbook of the Mandaeans<\/em>. Leiden: Brill, 1959 und Edwin M. Yamauchi. <em>Mandaic Incantation Texts<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2005. Vgl. Charles G. H\u00e4berl. The Aramaic Incantation Texts as Witnesses to the Mandaic Scriptures, in<em> Scribal Practices and the Social Construction of Knowledge in Antiquity, Late Antiquity and the Medieval Islam<\/em>, hrsg. v. Myriam Wissa. Leuven: Peeters, 2017 , S. 143-159.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref32\" id=\"_ftn32\">[32]<\/a>&nbsp;&nbsp; Elisabeth von Samsonow. Bilder und Codes von Plastizit\u00e4t, in <em>Bilderfragen: Die Bildwissenschaften im Aufbruch<\/em>, hrsg. v. Hans Belting. Paderborn: Wilhelm Fink, 2007, S.271-284:&nbsp; 273-274.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a id=\"_ftn33\" href=\"#_ftnref33\">[33]<\/a>&nbsp;&nbsp; Arash Emadinia.<em> The Soul in the Afterlife: Individual Eschatological Beliefs in Zoroastrianism, Mandaeism and Islam<\/em>. Diss. phil. G\u00f6ttingen, 2017, S. 137. Das Ei spielt eine wichtige Rolle im Traktat <em>Alf Trisar Suialia<\/em>, s. E. S. Drower. <em>The Thousand and Twelve Questions. A Mandaean Text<\/em>. Berlin: Akademie-Verlag 1960.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturverzeichnis (f\u00fcr beide Teile des Beitrags)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Qais Mughashghash Al-Saadi und Hamed Mughashghash Al-Saadi. <em>Ginza Rabba: The Great Treasure. An Equivalent Translation of the Mandaean Holy Book<\/em>. o. O.: Drabsha, 2019<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrdad Arabestani. The Mandaean Identity Challenge: From Religious Symbolism to Secular Policies (https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/289774221_The_Mandaean_Identity_Challenge_from_religious_symbolism_to_secular_policies) (letzter Zugriff 20.07.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wilhelm Brandt. <em>Die Mand\u00e4er: Ihre Religion und ihre Geschichte<\/em>. Amsterdam: Johannes M\u00fcller, 1915<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jorunn Buckley. <em>The Great Stem of Souls: Reconstructing Mandaean History<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bogdan Burtea. <em>Das mand\u00e4ische Fest der Schalttage: Edition, \u00dcbersetzung und Kommentierung der Handschrift DC 24 Sarh d-paruanaiia.<\/em> Wiesbaden: Harrassowitz, 2005<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Die Gnosis. 2, Koptische und mand\u00e4ische Quellen<\/em>, hrsg. v. Carl Andresen, eingel., \u00fcbers. u. erl. v. Martin Krause und Kurt Rudolph, Z\u00fcrich: Artemis Verlag, 1971<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E. S. Drower. <em>The Thousand and Twelve Questions. <\/em><em>A Mandaean Text<\/em>. Berlin: Akademie-Verlag 1960<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E. S. Drower. <em>The Canonical Prayerbook of the Mandaeans<\/em>. Leiden: Brill, 1959<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E. S. Drower. <em>The Mandaeans of Iraq and Iran: Their Cults, Customs, Magic Legends, and Folklore<\/em>.&nbsp; Oxford: Clarendon Press, 1937<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arash Emadinia.<em> The Soul in the Afterlife: Individual Eschatological Beliefs in Zoroastrianism, Mandaeism and Islam<\/em>. Diss. phil. G\u00f6ttingen, 2017<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ji\u0159\u00ed Gebelt. Die Mand\u00e4er, in <em>Handbuch der Religionen: Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum<\/em>. 13. Erg\u00e4nzungslieferung. VI \u2013 2\u2013VI 2.7, hrsg. Michael Kl\u00f6cker, Udo Tworuschka und Martin R\u00f6tting. Hohenwarsleben : Westarp Science Fachverlag, 2022&nbsp; <em>&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charles G. H\u00e4berl. The Aramaic Incantation Texts as Witnesses to the Mandaic Scriptures, in<em> Scribal Practices and the Social Construction of Knowledge in Antiquity, Late Antiquity and the Medieval Islam<\/em>, hrsg. v. Myriam Wissa. Leuven: Peeters, 2017 , S. 143-159<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charles G. H\u00e4berl. Meryay, Standing at the Boundary, in <em>Maarav<\/em> 25i-ii (2021), S. 65-89<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Charles G. H\u00e4berl. Introduction to the new Edition, in Julius Heinrich Petermann. <em>The Great Treasure or Great Book, commonly called &#8222;The Book of Adam,&#8220; the Mandaeans&#8216; work of highest authority Thesaurus sive Liber Magnus, vulgo &#8222;Liber Adami&#8220;appellatus, opus Mandaeorum summi ponderis<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2007, S. VII-XVII<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jennifer Hart. <em>The Mandaeans, a People of the Book? An examination of the Influence of Islam on the Development of Mandaean Literature<\/em>. Diss. phil. Indiana University, 2010<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S. Behnaz Hosseini. <em>Forced Migration and Displacement of Iraqi Minorities in Austria<\/em>. Wien: LIT Verlag, 2018<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manfred Hutter. Die Mand\u00e4er \u2013 Geschichte, Lehre und Migration, in <em>Religionen unterwegs<\/em> 23iv (2017), S. 11-17<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Carl H. Kraeling. <em>Anthropos and Son of&nbsp;&nbsp; Man: A Study in the Religious Syncretism of the Hellenistic Orient<\/em>. Piscaaway, NJ: Gorgias Press, 2007 (Reprint der Ausgabe 1927)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mark Lidzbarski. <em>Ginz<\/em><em>\u0101: Der Schatz oder das gro\u00dfe Buch der Mand\u00e4er<\/em>. G\u00f6ttingen\/Leipzig: Vandenhoeck &amp; Ruprecht\/J G. Hinrich\u2019sche Buchhandlung, 1925<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">R\u00fcdiger Lohlker. <em>Muslim*innen in \u00d6sterreich<\/em>, Wien 2020, S. 12-13 (<a href=\"https:\/\/phaidra.univie.ac.at\/o:1092541\">https:\/\/phaidra.univie.ac.at\/o:1092541<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edmondo Lupieri. <em>The Mandaeans: The Last Gnostic<\/em>s. Grand Rapids, Mi\/Cambridge: Wm. B. Eerdmans, 2002<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Rudolph Macuch. <em>Zur Sprache und Literatur der Mand\u00e4e<\/em>r. Berlin u. a.: DeGruyter, 1976<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerda Mantler. <em>Mand\u00e4ische MigrantInnen in N\u00fcrnberg: Eine kleine religi\u00f6se Minderheit zwischen Verfolgung im Irak und Integration in Deutschland<\/em>. Dipl.-Arbeit Universit\u00e4t Wien,2012<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gabriele Mayer. <em>Im Namen des Gro\u00dfen Lebens: Johannes der T\u00e4ufer im Johannesbuch der Mand\u00e4er<\/em>. Wiesbaden: Harrassowitz, 2021<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">James F. McGrath und Charles G. H\u00e4berl (Hrsg.). <em>The Mandaean Book of John. Critical Edition, Translation, and Commentary<\/em>. Online since 2020 (https:\/\/digitalcommons.butler.edu\/facsch_papers\/1065\/) (letzter Zugriff 20.07.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Majid Fandy al-Mubaraki, <em>Ginza rba (The great treasure)<\/em>. Sidney 2010 (elektronische Version)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christa M\u00fcller-Kessler. \u0160ama\u0161 S\u00een (Sira, Sahra), Delibat (I\u0161tar, al-\u02bfUzz\u0101), und K\u0113w\u0101n (Kajjam\u0101nu) in den fr\u00fchen mand\u00e4ischen magischen Texten und bei ihren Nachbarn . Eine Bestandsaufnahme, in <em>Isimu<\/em> 20-21 (2017-2018), S.259-296<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Caroline Nik Nafs. <em>Die Mand\u00e4er Irans: Kulturelle und religi\u00f6se Identit\u00e4t einer Minderheit im Wandel<\/em>. Diss. phil. Bamberg, 2010<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Simone P\u00e9trement. Po\u00e8mes religieux mand\u00e9ens, in <em>Revue de M\u00e9taphysique et de Morale<\/em> , Janvier-Mars 1977, 82i (1977), S. 3-12<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bo Reicke. Die j\u00fcdischen Baptisten und Johannes der T\u00e4ufer, in <em>Jesus in der Verk\u00fcndigung der Kirche<\/em>, hrsg. v. Albert Fuchs. Linz: Selbstverlag, 1976&nbsp; S. 76-88<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Religion in Austria<\/em>, hrsg. Lukas Pokorny und Gerald H\u00f6dl. Wien: Praesens-Verlag, 2012ff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Religi\u00f6se Vielfalt in \u00d6sterreich<\/em>, hrsg. v. Karsten Lehmann und Wolfram Reiss, Baden-Baden: Nomos, 2022<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&nbsp;<\/em>Kurt Rudolph. <em>Theogonie, Kosmogonie und Anthropogenie in den mand\u00e4ischen Schriften: Eine literarkritische und traditionsgeschichtliche Untersuchung.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1965<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurt Rudolph. <em>Die Mand\u00e4er. 2. Der Kult.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1961<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurt Rudolph. <em>Die Mand\u00e4er. 1. Prolegomena: Das Mand\u00e4erproblem.<\/em> G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1960<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Elisabeth von Samsonow. Bilder und Codes von Plastizit\u00e4t, in <em>Bilderfragen: Die Bildwissenschaften im Aufbruch<\/em>, hrsg. v. Hans Belting. Paderborn: Wilhelm Fink, 2007, S.271-284<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ursula Schattner-Rieser. <em>Les Mand\u00e9ens ou disciples de Saint Jean<\/em> (https:\/\/gpsdf.org\/religions\/Les%20Mandeens.pdf) (letzter Zugriff 20.07.2023), S. 243-257<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Thomas Schmidinger. Woher kommen die Kinder? Fl\u00fcchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan im kulturellen, sprachlichen und religi\u00f6sen Kontext, in&nbsp; Elisabeth Furch u.a.&nbsp; (Hrsgg.). Ankommen \u2013 Bleiben \u2013 Zukunft Gestalten: Migration und Flucht im Kindergarten- und Schulaltag. Wien: AK Wien, 2019<sup>2<\/sup>, S. 15-25<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anass Sedrati. Mandaeism &#8211; A religion between Sweden and the Middle East. Online Dezember 2018 (https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/338502405_Mandaeism_-_A_religion_between_Sweden_and_the_Middle_East) (letzter Zugriff 21.07.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicolas Siouffi. <em>\u00c9tudes sur les Soubbas ou les Sab\u00e9ens: Leurs dogmes, leure m<\/em><em>\u0153<\/em><em>urs<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2011 (Reprint der Ausgabe 1880)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Harald Strohm. K\u00f6nig Soma \u2013 \u201eTod\u201c und \u201eAuferstehung\u201c eines indo-iranischen K\u00f6nigsgottes, in Herrscherkult und Heilserwartung, hrg. v. Jan Assmann und Harald Strohm. M\u00fcnchen: Wilhelm Fink, 2010, S. 49-82<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marek Vinkl\u00e1t. Forgoteen Mandaic Magic Textes in the British Museum, in <em>Studie a Texty <\/em>22 (2013\/1): <em>Coptica \u2013 gnostica \u2013 mandaica<\/em>, S. 145-151<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edwin M. Yamauchi. <em>Mandaic Incantation Texts<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2005<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Edwin M. Yamauchi. <em>Gnostic Ethics and Mandaean Origins<\/em>. Piscataway, NJ: Gorgias Press, 2004<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Ausgew\u00e4hlte Internetquellen<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/mandaepedia.miraheze.org\/wiki\/Main_Page\">https:\/\/mandaepedia.miraheze.org\/wiki\/Main_Page<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/mandaeanpriests.exeter.ac.uk\/\">https:\/\/mandaeanpriests.exeter.ac.uk\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.mandaeannetwork.com\/mandaean\/ar\/index.html\">https:\/\/www.mandaeannetwork.com\/mandaean\/ar\/index.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Australien: https:\/\/mandaeansynod.org.au\/ &#8211; https:\/\/www.facebook.com\/mandaeanyouth &#8211; https:\/\/www.facebook.com\/AAFMS\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">D\u00e4nemark: https:\/\/de-de.facebook.com\/groups\/Mandaeanyouthdk\/about\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kanada: https:\/\/www.facebook.com\/people\/Mandaean-Canadian-Association\/100078352952992\/<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Niederlande: https:\/\/www.transfirm.nl\/nl\/organisatie\/30183586-vereniging-mandaean-federatie-nederland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schweden: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=A2UqhyW7H0A<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">USA: http:\/\/mandaeanunion.com\/<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits<\/strong>: Abbildung 1: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Darfash_-_Mandaean_cross.png\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Darfash_-_Mandaean_cross.png\" target=\"_blank\">Wikimedia Commons<\/a>; Coverbild + Abbildungen 2-4: (C) R\u00fcdiger Lohlker, mit freundlicher Genehmigung der mand\u00e4ischen Gemeinschaft.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 14\/2023<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mand\u00e4ismus ist eine der \u00e4ltesten Religionen der Welt, die mittlerweile auch in \u00d6sterreich mit einer kleinen Gemeinde vertreten ist. <b>R\u00fcdiger Lohlker<\/b> stellt im ersten Teil seines Beitrags die Grundlagen der mand\u00e4ischen Lehre vor.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3744,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[155,382,158,136],"tags":[204,95,112,121],"ppma_author":[301],"class_list":["post-3732","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-themen","category-mandaeismus","category-migration","category-religion","tag-gemeinschaft-und-sozialer-zusammenhalt","tag-religionswissenschaft","tag-tradition-und-moderne","tag-wien","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":301,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"ruediger-lohlker","display_name":"R\u00fcdiger Lohlker","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"","last_name":"Lohlker","first_name":"R\u00fcdiger","job_title":"","description":"R\u00fcdiger Lohlker ist Professorial Research Fellow beim Forschungszentrum Religion and Transformation (RaT). 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