{"id":3765,"date":"2023-10-06T18:22:28","date_gmt":"2023-10-06T18:22:28","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=3765"},"modified":"2023-10-06T18:36:29","modified_gmt":"2023-10-06T18:36:29","slug":"das-ende-des-armenischen-arzach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=3765","title":{"rendered":"Das Ende des armenischen Arzach"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000189908\/das-ende-des-armenischen-arzach\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dieser Beitrag ist im Rahmen der Kooperation mit der \u00f6sterreichischen Tageszeitung derstandard in leicht ver\u00e4nderter Fassung als Blogbeitrag auf derstandard.at erschienen. <\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den letzten Tagen sind fast alle der rund 120.000 verbliebenen ArmenierInnen aus der Region Nagorno-Karabakh geflohen. Nach der Kapitulation der Streitkr\u00e4fte der international nicht anerkannten Republik Arzach gibt es zum ersten Mal seit \u00fcber 2000 Jahren keine ArmenierInnen mehr in diesem f\u00fcr die armenische Geschichte enorm wichtigen Gebiet.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jahrtausende armenischer Kultur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon der Name der 1991 ausgerufen und nach dem armenisch-aserbeidschanischen Krieg de facto \u00fcber ein wesentlich gr\u00f6\u00dferes Gebiet herrschenden Republik spielte auf die antike Provinz Arzach des antiken Armenischen Reiches und das hier von 1000 bis 1261 existierende mittelalterliche K\u00f6nigreich Arzach an, das von der armenischen Dynastie der Bagratiden beherrscht wurde. Dieses Reich wurde zwar 1261 von den Ilkhanen erobert, die nach ihrer Konversion zum Islam sich auch immer mehr von ihrer Mongolischen Herkunft verabschiedeten, konnte unter deren Herrschaft aber noch lange seine weitgehende Autonomie verteidigen. Die so genannten \u201eF\u00fcnf F\u00fcrstent\u00fcmer von Karabach\u201c waren w\u00e4hrend des persischen Safawidenreiches die letzten autonomen armenischen F\u00fcrstent\u00fcmer und wurden erst 1750 in das von einem turksprachigen Herrschergeschlecht regierten Khanat Karabakh eingegliedert. Dieses Khanat wechselte schlie\u00dflich die Seiten und wandte sich von Persien ab und Russland zu, das 1813 durch den Vertrag von Gulistan den Gro\u00dfteil des heutigen Aserbaidschan \u00fcbernehmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese kurze direkte Herrschaft turksprachiger Muslime reichte nicht aus, das Gebiet von Bergkarabakh zu islamisieren oder gar an einen turksprachigen Dialekt heranzuf\u00fchren. Die Tataren, wie die Vorfahren der sp\u00e4teren Aseris damals bezeichnet wurden, waren noch keineswegs die allein dominierende Bev\u00f6lkerung in der Region. Das T\u00fcrkische wurde in dieser Region schlie\u00dflich erst unter den Ilkhanen dominant und verdr\u00e4ngte langsam die zur iranischen Sprachfamilie z\u00e4hlende altaserbaidschanische Sprache. Ganz ausgestorben ist die Sprache vermutlich nie. Das heute im Nordwestiran gesprochene Tati \u2013 nicht zu verwechseln mit der heute noch in Aserbaidschan gesprochenen ebenfalls iranischen Tatischen Sprache \u2013 gilt als eine Sp\u00e4tform des Altaserbaidschanischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl Bergkarabakh \u00fcberwiegend armenisch besiedelt blieb, vermischten sich nat\u00fcrlich nicht nur unter persischer, sondern auch unter russischer Herrschaft die Volksgruppen einer Region, die nie ethnisch reine Nationalstaaten kannte. So war etwa das Gebiet der heute fast zu 100% aserbeidschanischsprachigen Autonomen Republik Nachitschewan zu Beginn des 20. Jahrhunderts fast zur H\u00e4lfte armenischsprachig. Umgekehrt war Jerewan im 19. Jahrhundert mehrheitlich muslimisch und polyglott. In den Stra\u00dfen der heutigen Hauptstadt Armeniens konnte T\u00fcrkisch, Persisch, Kurdisch und Armenisch geh\u00f6rt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Erst die Fluchtbewegungen von armenischen Christen aus dem Osmanischen Reich, die kurzlebigen unabh\u00e4ngigen Staaten nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches und der Versuch der Sowjetunion ethnisch basierte Sowjetrepubliken zu gr\u00fcnden, f\u00fchrt zu jenen demographischen Verschiebungen, die klare ethnische Mehrheiten mit sich brachten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Autonomie und Nationalstaat<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Sowjetunion war allerdings kein Nationalstaat und hatte eine Reihe verschiedener Ebenen von ineinander verschachtelten F\u00f6derationssubjekten. Nagorno-Karabakh wurde so 1923 zu einem Autonomen Oblast (Gebiet) innerhabt der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Aber auch au\u00dferhalb von Nagorno-Karabakh lebten ArmenierInnen in der Aserbaidschanischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Von einer halben Million ArmenierInnen in Aserbaidschan lebte nur rund ein F\u00fcnftel in Nagorno-Karabakh. Die meisten lebte in Baku, Sumgait und anderen gro\u00dfen St\u00e4dten. Erst das Pogrom von Sumgait am 27. Februar 1988 f\u00fchrte zu einer Massenflucht von ArmenierInnen aus Aserbaidschan aber auch zu Racheakten gegen Muslime in Armenien und zur Flucht dieser aus dem christlich gepr\u00e4gten Land. Vor allem befeuerte diese Entwicklung aber die Unabh\u00e4ngigkeitsforderungen der ArmenierInnen im \u00fcberwiegend armenischsprachigen Nagorno-Karabakh. Nach einem Unabh\u00e4ngigkeitsreferendum im Dezember 1991 riefen die ArmenierInnen die Unabh\u00e4ngigkeit der Republik Arzach aus, die schlie\u00dflich nach dem milit\u00e4rischen Erfolg Armeniens und der armenischen Freisch\u00e4rler aus Nagorno-Karabakh 1994 ein wesentlich gr\u00f6\u00dferes Gebiet kontrollierte, als die alte Autonomieregion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die muslimische Bev\u00f6lkerung aus den neu eroberten Gebieten, neben ethnischen AserbaidschanerInnen auch weitgehend sprachlich assimilierte KurdInnen musste fliehen. Die Chance aus einer Position der St\u00e4rke eine Friedensl\u00f6sung mit Aserbaidschan zu suchen, verpasste Armenien in den folgenden Jahren. Und Aserbaidschan nutzte die wachsenden \u00d6l- und Gas-Einnahmen um aufzur\u00fcsten. Das autorit\u00e4re Regime Ilham Alijews, der 2003 seinem Vater Heidar Alijew als Pr\u00e4sident Aserbaidschans nachfolgte, sah sich schlie\u00dflich 2020 stark genug um einen Gro\u00dfangriff auf die abtr\u00fcnnige Provinz auszuf\u00fchren. Schon im November 2020 musste Armenien seine Niederlage akzeptieren und einem von Russland vermittelten Waffenstillstand zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Im Dreieck Russland, Iran und T\u00fcrkei<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass Russland seiner alten Schutzmachtfunktion f\u00fcr die ArmenierInnen nun beim erneuten Angriff Aserbaidschans nicht mehr nachkam, hat nicht zuletzt mit dem Krieg in der Ukraine zu tun. Russland ist milit\u00e4risch besch\u00e4ftigt und konnte es sich nicht mehr leisten, sich mit Aserbaidschan, v.a. aber mit dessen Schutzmacht T\u00fcrkei anzulegen. Im Vergleich zur Ukraine und der Zukunft der russischen Schwarzmeerflotte, spielt der Transkaukasus f\u00fcr Moskau derzeit eine untergeordnete Rolle. Zudem hat sich Armenien mit seinem zunehmenden Lieb\u00e4ugeln mit dem Westen unter Premierminister Nikol Paschinjan ohnehin zwischen alle St\u00fchle begeben und Russland ver\u00e4rgert ohne aber westliche Unterst\u00fctzung zu bekommen. Schlie\u00dflich ist die T\u00fcrkei immer noch ein NATO-Schl\u00fcsselstaat und Armenien nicht nur milit\u00e4risch, sondern auch \u00f6konomisch sehr viel schw\u00e4cher als Aserbeidschan.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als letzter potentieller Verb\u00fcndeter bleibt Armenien nun der Nachbarstaat Iran, der sich gegen\u00fcber Aserbaidschan sehr deutlich zu Wort gemeldet hatte und sich wohl auch aufgrund potentieller territorialer Forderungen Aserbaidschans gegen\u00fcber dem Iran keinen zu starken Nachbarn im Norden w\u00fcnscht. Immerhin sind im Nordwesten Irans gro\u00dfe Teile der Provinzen Ost-Aserbaidschan, Zanjan und Qaswin, sowie Teile der Provinzen West-Aserbaidschan und Ardebil von ethnischen Aseris bewohnt. Mit rund 15-20% der Gesamtbev\u00f6lkerung bilden die Aseris noch vor den KurdInnen die gr\u00f6\u00dfte ethnische Minderheit im Iran, die auch im politischen und \u00f6konomischen Establishment stark vertreten ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gefahr f\u00fcr das Armenische Kernland<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Eroberung Bergkarabakhs ist der Konflikt n\u00e4mlich m\u00f6glicherweise nicht vorbei. Aserbaidschan machte nie ein Hehl au<mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">s dem Ziel, <\/mark>einen Korridor zwischen der Autonomen Republik Nachitschewan und dem Rest Aserbaidschans zu schaffen und damit auch Baku direkt mit der T\u00fcrkei zu verbinden. Ein solcher Korridor w\u00e4re aber nur auf Kosten Armeniens oder Irans m\u00f6glich. Die etwa 44 km lange Grenze zwischen Armenien und Iran, an der es lediglich einen einzigen Grenz\u00fcbergang \u00fcber den Fluss Aras gibt. \u00dcber den Grenz\u00fcbergang Nurduz-Agarak l\u00e4uft der gesamte Handel und Personenverkehr zwischen Iran und Armenien. Auch wenn das Flusstal des Aras selbst kaum besiedelt ist, so liegen an den H\u00e4ngen des Tales mit Alvank, Meghri und Agarak mehrere armenische Kleinst\u00e4dte. W\u00fcrde Aserbaidschan entlang des Flusses Aras Gebietsanspr\u00fcche gegen\u00fcber Armenien stellen, um Nachitschewan mit dem Kern der Republik zu verbinden, w\u00e4re nicht nur Kernland der Republik Armenien bedroht, sondern w\u00fcrde Armenien Gefahr <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-black-color\">laufen<\/mark>, noch weiter isoliert zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Bezug auf die nun von Bergkarabakh geflohenen ArmenierInnen zeigt sich Aserbaidschan offiziell f\u00fcr eine R\u00fcckkehr der Gefl\u00fcchteten offen. Laut UN wurden bisher auch keine Kirchen und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt. Angesichts der systematischen Zerst\u00f6rung armenischen Kulturgutes in anderen Teilen Aserbaidschans in den letzten 30 Jahren, d\u00fcrfte dies aber wohl nur eine Frage der Zeit sein. Schon jetzt scheint auf aserbaidschanischen Karten eine wichtige Stra\u00dfe in der bisherigen Hauptstadt Arzachs, Stepanakert bzw. auf Aserisch Khankendi, mit dem Namen Enver Pasha Stra\u00dfe auf. Damit wurde eine der wichtigsten Stra\u00dfen der Stadt ausgerechnet nach einem der Hauptverantwortlichen f\u00fcr den Genozid der jung\u00fcrkischen Regierung des Osmanischen Reiches am Armenischen Volk benannt. Enver Pasha, der 1919 in Istanbul in Abwesenheit f\u00fcr seine f\u00fchrende Beteiligung am Genozid zum Tod verurteilt wurde, gilt heute t\u00fcrkischen Ultranationalisten als Idol. F\u00fcr die ArmenierInnen ist dies ein Zeichen, das in etwa die Benennung einer Heinrich Himmler Stra\u00dfe in Deutschland oder \u00d6sterreich an J\u00fcdinnen und Juden aussenden w\u00fcrde. Ohne internationale Garantien und eine internationale milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Region wird wohl niemand von den gefl\u00fcchteten ArmenierInnen es wagen, in ihre Heimat zur\u00fcckzukehren. Das Fenster f\u00fcr so eine internationale Schutzfunktion schlie\u00dft sich aber in den n\u00e4chsten Tagen. Die Verwaltung der Republik Arzach hat angek\u00fcndigt sich bis Ende 2023 aufzul\u00f6sen. Die allermeisten Menschen der Region sind bereits geflohen. Das isolierte Kernland armenischer Kultur, das \u00fcber Jahrhunderte seine Autonomie bewahren konnte und in dem zahlreiche jahrhundertealte Kl\u00f6ster und Kirchen von dieser Vergangenheit zeugen, wird nur noch eine Erinnerung bleiben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Autor hat bereits im Jahr 2020 im RaT-Blog \u00fcber die angespannte Lage in der Kaukasusregion berichtet. Seinen damaligen Beitrag mit dem Titel &#8222;Nationalismus, Religion und Hegemonialkonflikte: Die drohende Katastrophe im Kaukasus&#8220; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=966\" data-type=\"post\" data-id=\"966\" target=\"_blank\">kann man hier nachlesen<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits<\/strong>: Aufnahme von Stepanakert, der vor wenigen Tagen fast vollst\u00e4ndig verlassenen Hauptstadt der Republik Arzach. Quelle: hanming_huang, CC BY 2.0 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\">https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0<\/a>, via Wikimedia Commons<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 16\/2023<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor wenigen Tagen wurde das bislang autonome Gebiet Bergkarabach innerhalb weniger Stunden von Aserbaidschan zur\u00fcckerobert. Seither sind die meisten der BewohnerInnen ins benachbarte Armenien geflohen. Politikwissenschaftler <b>Thomas Schmidinger<\/b> stellt in seinem Beitrag die historischen Hintergr\u00fcnde des Konflikts dar und zeigt auf, warum die Gefahr einer Eskalation noch lange nicht gebannt ist.<\/p>\n<p>Dieser Beitrag ist im Rahmen der Kooperation mit der \u00f6sterreichischen Tageszeitung derstandard in leicht ver\u00e4nderter Fassung <a href= \"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000189908\/das-ende-des-armenischen-arzach\">als Blogbeitrag auf derstandard.at erschienen<\/a>.<\/p>\n<p>Thomas Schmidinger hat bereits im Jahr 2020 im RaT-Blog \u00fcber die drohende Gefahr berichtet. <a href= \"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=966\">Seinen damaligen Beitrag finden Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3767,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[155,146,158,143,156,162,149],"tags":[],"ppma_author":[312],"class_list":["post-3765","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-geschichte-themen","category-gesellschaft","category-migration","category-politik","category-religionswissenschaft","category-sozialwissenschaften","category-transformation","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":312,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"thomas-schmidinger","display_name":"Thomas Schmidinger","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"","user_url":"https:\/\/homepage.univie.ac.at\/thomas.schmidinger\/php\/bio.php","last_name":"Schmidinger","first_name":"Thomas","job_title":"","description":"Thomas Schmidinger ist Politikwissenschaftler und Kultur- und Sozialanthropologe in Wien."}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3765"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3782,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3765\/revisions\/3782"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3767"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3765"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fppma_author&post=3765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}