{"id":4292,"date":"2025-01-15T10:16:27","date_gmt":"2025-01-15T10:16:27","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4292"},"modified":"2025-03-06T19:04:32","modified_gmt":"2025-03-06T19:04:32","slug":"ueberlegungen-zu-hegels-der-geist-des-judentums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4292","title":{"rendered":"\u00dcberlegungen zu Hegels \u201eDer Geist des Judentums\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir brauchen ein anderes au\u00dfer uns, das in uns f\u00e4hrt. Wir allein k\u00f6nnen uns keinen allgemeinen Sinn verleihen, darum schauen wir neben uns, \u00fcber uns und wieder in uns hinein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Himmel als Raum der unendlichen Weite erscheint grenzenlos. Und so siedeln wir in ihm unseren Sinn an. Verorten ihn aber nicht nur, sondern machen ihn zu einem unsrigen und verleihen ihm K\u00f6rper und geben ihm einen Namen \u2013&nbsp;Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Gott, der, f\u00fcr die Welt und uns verantwortlich, Zentrum und Erl\u00f6sung ist. Eine Welt, in der es einen Gott gibt, scheint eine erstrebenswerte zu sein, auch wenn die Frage nach ihm bereits Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte f\u00fcllt und f\u00fcr die gr\u00f6\u00dften Zerw\u00fcrfnisse der Menschheit gesorgt hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hegels Verst\u00e4ndnis der Religion<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die drei gro\u00dfen monotheistischen Religionen das Judentum, das Christentum und der Islam, rekurrieren dabei auf sehr unterschiedliche Narrative, die im Namen Gottes ausgetragen werden. Ich m\u00f6chte mich in Form eines (sehr) kurzen Kommentars auf Georg Wilhelm Friedrich Hegels fr\u00fche Schrift \u201eDer Geist des Judentums\u201c konzentrieren. Die Religion nimmt in Hegels gesamter Systemtheorie jene Entwicklungsstufe ein, die das Bewusstsein vor der Kunst und Philosophie durchl\u00e4uft. Zur Vervollkommnung des Geistes erf\u00fcllt die Religion f\u00fcr das Selbstbewusstsein damit eine einheitsstiftende sowie verwirklichende Funktion. Hegel grenzt das Christentum dabei stark vom Judentum ab. Nach seiner Auffassung stellt das Christentum die fortschrittlichere Entwicklung des Geistes dar:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Ver\u00e4nderungen, die andere Nationen oft nur in Jahrtausenden durchlaufen, mu\u00dften beim j\u00fcdischen Volke so schnell sein; der Zustand der Unabh\u00e4ngigkeit, an allgemeine Feindschaft gekn\u00fcpft, konnte nicht festhalten, er ist zu sehr der entgegengesetzte der Natur; [\u2026] der Zustand der Unabh\u00e4ngigkeit der Juden sollte ein Zustand einer v\u00f6lligen Passivit\u00e4t, einer v\u00f6lligen H\u00e4\u00dflichkeit sein.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hegels Kritik am Judentum<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber den Vorwurf des Antijudaismus Hegels \u2013 wie auch jenen Kants, Fichtes, Schleiermachers und Schopenhauers \u2013 wurde in der Rezeption bereits viel diskutiert.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Und auch die vorliegende Stelle bezeugt eine Entgegensetzung des j\u00fcdischen Volkes zu allen anderen Nationen. Diffamierend werden allerdings erst solche Aspekte, die von einer Wesenhaftigkeit \u2013 oder hier von der Natur \u2013 des j\u00fcdischen Volkes ausgehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier verl\u00e4sst Hegel eine historisch-kulturelle Dimension und leitet aber gerade von dieser ein Wesen des j\u00fcdischen Volkes ab, indem er es mit biblischen Narrativen von Abraham und Moses sowie mit den religi\u00f6sen Praktiken des Judentums verbindet.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abraham: Die Trennung vom Anderen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In seinen fr\u00fchen Schriften, die durch Herman Nohl lange als \u201etheologische Jugendschriften\u201c bekannt waren, behandelt er nicht nur das Judentum, sondern vorrangig das Christentum, aber ebenso Moral, Liebe und Religion im weiteren Sinne. Im vorliegenden Fragment \u00fcber das Judentum entwickelt Hegel eine Erkl\u00e4rung der Geschichte des Judentums und versucht die Frage zu beantworten, was das Schicksal desselben ist. Es wird schnell deutlich, dass Hegel biblische Figuren wie Abraham, Noah und Moses symbolisch benutzt, um die Genese des j\u00fcdischen Volkes als Geschichte von Zerst\u00f6rung, Verdammnis und Verzweiflung zu charakterisieren. Die erste Figur, Abraham, der als Stammvater der Juden und damit als Begr\u00fcnder der Geschichte des j\u00fcdischen Volkes gilt, ist der Erz\u00e4hlung nach direkt zu Beginn von einer Trennung gekennzeichnet: \u201eDer erste Akt [\u2026] ist eine Trennung, welche die Bande des Zusammenlebens und der Liebe zerrei\u00dft, das Ganze der Beziehungen, in denen er mit Menschen und Natur bisher gelebt hatte; diese sch\u00f6nen Beziehungen seiner Jugend [\u2026] stie\u00df er von sich.\u201c<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Gottes Berufung Abrahams markiert also einen radikalen Bruch zwischen ihm und der Welt, nach der er einen Prozess der Entfremdung oder man k\u00f6nnte auch sagen der Entmenschlichung durchl\u00e4uft. Als feindseliger Herrscher stellt er jene Einheit dar, die nicht das Seiende, sondern das rein Gedachte bzw. das Ideal zur Wirklichkeit erhebt.<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Die Trennung Abrahams von der Welt markiert letztendlich auch die Trennung Gottes von der Welt: \u201eDie ganze schlechthin entgegengesetzte Welt, wenn sie nicht ein Nichts sein sollte, war von dem ihr fremden Gott getragen, an dem nichts in der Natur Anteil haben sollte, sondern von dem alles beherrscht wurde.\u201c<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Gott wird damit f\u00fcr die Menschen ein unerreichbarer Gott, der durch Abraham f\u00fcr Entfremdung und Spaltung steht. Weil Gott so unerreichbar ist, erscheint seine Wirkungsmacht in der Natur als gewaltsam und feindselig, da Abrahams \u201eWurzel seiner Gottheit seine Verachtung gegen die ganze Welt war.\u201c<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Noah und die Unterwerfung der Menschheit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zweite Figur, Noah (der der Chronologie folgend eigentlich der erste sein m\u00fcsste), stellt f\u00fcr Hegel nicht nur eine die Menschheit rettende, sondern zugleich eine die Menschheit gef\u00fcgig machende Figur dar. Um die Menschheit zu retten, musste er mit Gott einen Bund eingehen und die Menschen so zu Gehorsam erziehen. Dieser Gehorsam ist dadurch ebenso Ausdruck von Abh\u00e4ngigkeit der Menschheit vom guten Willen Gottes, der einzig durch das Band Noahs wiederhergestellt wurde: \u201e[\u2026] unter dem Lebendigen, das einer solchen Beherrschung f\u00e4hig ist, legte es den Menschen das Gesetz auf, das Gebot, sich selbst so zu beschr\u00e4nken, da\u00df sie einander nicht mordeten; wer diese Schranken \u00fcbertr\u00e4te, der falle seiner Macht anheim und werde also zum Leblosen.\u201c<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Auch dies kann als Entfremdung zwischen Mensch und Gott interpretiert werden, da die Menschheit als solche einzig passiver Empf\u00e4nger ist und vom allm\u00e4chtigen, unerreichbaren Gott beherrscht werden muss, da sie alleinig nicht f\u00fcr ihren Selbsterhalt sorgen kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Moses, der Gesetzgeber und die Entfremdung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die dritte biblische Figur, mit der sich Hegel am meisten auseinandersetzt, ist Moses. Ihm kommt die Rolle des Gesetzgebers zu, da er am Berg Sinai von Gott dazu bestimmt wird, seine gesetzliche Ordnung der Menschheit aufzuerlegen. Moses selbst symbolisiert damit die \u00e4u\u00dfere, gesetzliche Ordnung, die das Verh\u00e4ltnis zwischen Gott und Mensch nach Hegel im Judentum wesentlich charakterisiert. Diese Gesetzlichkeit ist allerdings keine innere, selbstst\u00e4ndige Gesetzlichkeit und deswegen bef\u00e4higt es den Menschen auch nicht zur Freiheit. Im Gegenteil: Hegel spricht dem Judentum alleiniges Existenzrecht aus Feindschaft zu: \u201eEine allgemeine Feindschaft l\u00e4\u00dft nur physische Abh\u00e4ngigkeit, eine animalische Existenz \u00fcbrig&nbsp;[\u2026].\u201c<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Nach Hegel ist dem Geist des Judentums inne geschrieben, ewig heimatlos und getrieben zu sein, da das j\u00fcdische Volk nie eine Einheit als Nation war, noch einen bleibenden Wohnsitz hatte. Ihre Existenz ist damit f\u00fcr ihn an den Gegensatz aller anderen religi\u00f6sen V\u00f6lker und Nationen gebunden, weswegen ihre physische Abh\u00e4ngigkeit allein an Gott gekn\u00fcpft ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antijudaismus, Rassismus und Fortschrittsdenken bei Hegel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese zugeschriebene absolute Passivit\u00e4t des Judentums \u00fcbersetzt Hegel gewisserma\u00dfen als \u201eKnechtschaft\u201c<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a> des j\u00fcdischen Volkes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie das israelitische Volk nur teilweise sich gab und als was es sich im allgemeinen bezeichnete, das war ein Stamm desselben ganz; n\u00e4mlich ein v\u00f6lliges aber dienendes Eigentum ihres Gottes, welche Diener denn auch ganz nur von dem Herrn gen\u00e4hrt wurden, unmittelbar seine Haushaltung besorgten, seine Einnehmer im ganzen Lande und Hausdienerschaft ausmachten, seine Rechte zu behaupten hatten [\u2026].<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt noch viele andere Stellen in dem vorliegenden Fragment, die offen antijudaistische Narrative offenlegen. Ohne Frage bedient Hegel damit zu seiner Zeit dominant vorherrschende Erz\u00e4hlungstendenzen, die nicht nur dem Spektrum des Rassismus oder Antisemitismus zuzuordnen sind, sondern ebenso zum Antijudaismus gez\u00e4hlt werden m\u00fcssen. Meiner Lesart nach erw\u00e4chst gerade Hegels Antisemitismus und Rassismus erst aus dem Antijudaismus. Eine Essentialisierung sowie Hierarchisierung von Religionen ist in erster Hinsicht oberfl\u00e4chlich und in weiterer schlicht falsch. Das Christentum als fortschrittlichere oder vollendete Religion im Gegensatz zum Judentum aufzustellen, ist Symptom einer Fortschrittslogik, die sich selbst oder in diesem Fall das christliche Europa in das Zentrum des einzig Wahren stellt. Eine Essentialisierung wiederum l\u00e4sst sich bei Hegel nur in einem extremen Ma\u00dfe verstehen, da er wie in dem eingangs erw\u00e4hnten Zitat den Juden gar nicht erst eine anders geartete Natur zuschreibt, sondern das j\u00fcdische Volk entgegengesetzt der Natur also sogar als unnat\u00fcrlich \u2013 oder man k\u00f6nnte auch sagen unmenschlich \u2013 charakterisiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Religion, Liebe und Einheit bei Hegel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das vorliegende Fragment Hegels ist einschl\u00e4giges Beweisst\u00fcck f\u00fcr ein Denken eines der gr\u00f6\u00dften Philosophen der Geschichte, der hinter seinen eigenen Ma\u00dfstab f\u00e4llt. Ein v\u00f6llig anderes Bild geben aber diejenigen Stellen bei Hegel, in denen er von seinem fr\u00fchen Standpunkt abweicht, wie zum Beispiel in den Vorlesungen \u00fcber die Philosophie der Geschichte und in der <em>Ph\u00e4nomenologie des Geistes<\/em>.<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Es sollte betont werden, dass Hegel in der <em>Ph\u00e4nomenologie des Geistes <\/em>jedoch auch anerkennende Tendenzen gegen\u00fcber dem Judentum erkennen l\u00e4sst und sie in seine Religionsphilosophie mit aufnimmt.<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch andere Abschnitte in den fr\u00fchen Schriften lassen zumindest Momente durchblicken, in denen Hegel dem Judentum eine starke Relevanz zuschreibt, wenngleich es fragw\u00fcrdig bleibt, wie er das Verh\u00e4ltnis zwischen Menschlichkeit und Religion bewertet: \u201eDiese Religion [das Judentum; E.S] kann erhaben und f\u00fcrchterlich erhaben, aber nicht menschlich sein [\u2026]\u201c.<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a> Interessant w\u00e4re es, sich die Verbindung von Religion und Liebe in Christentum und Judentum bei Hegel genauer anzuschauen. Denn die F\u00e4higkeit zur Liebe scheint f\u00fcr ihn eine ma\u00dfgebliche Bedingung daf\u00fcr zu sein, um welche Qualit\u00e4t von Religion es sich handelt. Durch die Liebe kann der Bruch zwischen Ich und dem Anderen \u00fcberwunden werden, indem sie eine Einheit in ihren Gegens\u00e4tzen vereint eingehen. Die zugeschriebene Entfremdung des Judentums kann durch diese einheitsstiftende Form der Liebe abgelegt und eine Gemeinschaft von Religionen erm\u00f6glicht werden. In der Liebe wird das Ich erst frei, indem es sich im Anderen erkennt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Literatur<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hegel, Georg Wilhelm Friedrich. <em>Fr\u00fche Schriften. Werke in 20 B\u00e4nden. <\/em>Frankfurt: Suhrkamp, 1971.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jaeschke, Walter. <em>Die Vernunft in der Religion\u202f: Studien zur Grundlegung der Religionsphilosophie Hegels<\/em>. Stuttgart-Bad Cannstatt: Frommann-Holzboog, 1986.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Appel, Kurt. <em>Entsprechung im Wider-Spruch\u202f: eine Auseinandersetzung mit dem Offenbarungsbegriff der politischen Theologie des jungen Hegel<\/em>. M\u00fcnster Hamburg London: LIT, 2003.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Hegel 1971: 294.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Appel 2003: 18\u201320; vgl. Jaeschke 1986.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Hegel 1971: 274\u2013296.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Hegel 1971: 277.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. ebd.: 278&nbsp;f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Ebd.: 279.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ebd.: 279.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Hegel 1971: 275.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Ebd.: 283.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> Ebd.: 285.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. Jaeschke 1986.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. Jaeschke 1986.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> Hegel 1971: 427.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Photocredits: Elin Samson<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 1\/2025<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel wird \u00fcber das Judentum und seine Rolle in der Gesellschaft diskutiert. Auch die gro\u00dfen Philosophen haben sich zu ihrer Zeit mit dem Judentum besch\u00e4ftigt. In ihrem Artikel setzt sich <b>Elin Samson <\/b>mit Georg Wilhelm Friedrich Hegels Fragment \u00fcber den Geist des Judentums auseinander und blickt dabei kritisch auf einige \u00c4u\u00dferungen \u00fcber das vermeintliche Wesen des Judentums.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4297,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[137,139,151,136,156,150,149],"tags":[],"ppma_author":[402],"class_list":["post-4292","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-christentum","category-judentum","category-philosophie","category-religion","category-religionswissenschaft","category-theologie","category-transformation","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":402,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"elin-samson","display_name":"Elin Samson","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"","last_name":"Samson","first_name":"Elin","job_title":"","description":"Elin Samson studiert im Master Philosophie und verfasst ihre Masterarbeit \u00fcber die k\u00f6rperlichen Dimensionen des Selbstbewusstseins bei Hegel. 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