{"id":4359,"date":"2025-03-05T12:54:23","date_gmt":"2025-03-05T12:54:23","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4359"},"modified":"2025-03-06T19:02:17","modified_gmt":"2025-03-06T19:02:17","slug":"die-gemeinsame-feststellung-von-porvoo-eine-transformation-der-besonderen-art-3-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4359","title":{"rendered":"Die Gemeinsame Feststellung von Porvoo: Eine Transformation der besonderen Art (3\/3)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Teil 3: Die PGF in Erf\u00fcllung von Joh 17,21f<\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">5. Kriterien und Vorl\u00e4ufer<\/h2>\n\n\n\n<p>Inwieweit bietet die PGF eine L\u00f6sung f\u00fcr die dr\u00e4ngenden \u00f6kumenischen Probleme in der heutigen Zeit? Die beiden S\u00e4ulen der europ\u00e4ischen Gesellschaft, Kirche und weltliche Herrschaft, sind seit alters her untrennbar, so dass ihr Aufeinanderbezogensein und ihre Allpr\u00e4senz das Leben intensiver bestimmt haben als Regierungsgebilde und Landesgrenzen. Die Religion und ihre aktive Vertreterin, die Kirche, ist und bleibt \u2018European Player\u2019, in ihren Tochterkirchen sogar \u2018Global Player\u2019, gleich wenn sie in Einzelgemeinden zerteilt ein im Gesamtzusammenhang gesehen kleines Detail zum zentralen Problem meint. War die effektive Entstehung und textliche Niederlegung der PGF nach zeitlichen Gesichtspunkten auch recht kurz (1989\u20131992) \u2013 ich vergleiche mit dem weniger umfangreichen Text der Leuenberger Konkordie von 1973 \u2013 , so schm\u00e4lert dies keinesfalls das Ergebnis. Dreierlei ist f\u00fcr die PGF entscheidend: (1) der \u2018Geist der Stunde\u2019 nach den bi- und multilateralen Dialogen der 70ger und 80ger Jahre des letzten Jahrhunderts, (2) das Vermissen gegenseitiger Lehrverurteilungen und (3) die Gruppe an \u02bbVorl\u00e4uferdokumenten\u02bc, anglikanisch-lutherische (\u2018Niagara-Bericht\u2019 (1987)), anglikanisch-r\u00f6misch-katholische, r\u00f6misch-katholisch-lutherische, das Lima-Dokument von 1982 \u00fcber Taufe, Eucharistie und Amt, die auch als Texte der Porvoo Vereinbarung vorlagen. Unmittelbare Vorl\u00e4ufer der PGF sind (in Vorwort und PGF 30): Pullach von 1973, Lima von 1982, Helsinki von 1982, Cold Ash von 1983, der Niagara-Bericht von 1987 und die Meissener Gemeinsame Feststellung (ebenfalls eine Erkl\u00e4rung von Kirchengemeinschaft) aus dem Jahr 1988. W\u00e4hrend zwischen der Kirche von England und der Evangelischen Kirche in Deutschland bisher keine \u2018full visible unity\u2019 besteht, w\u00e4hrend das anglikanische Insistieren auf dem Historischen Episkopat als Zeichen der Einheit weiter besteht, bietet die PGF die volle Kirchengemeinschaft der Unterzeichnerkirchen. Das Festhalten am \u2018Historischen Episkopat\u2019 hat nicht allein theologische sondern auch politische Gr\u00fcnde. W\u00e4hrend die Beziehung zwischen der Kirche von England und der schwedischen Kirche weiterhin als eine besondere gilt, distanzierte sich die Kirche von England von den \u00fcbrigen skandinavischen Kirchen und konzentrierte sich ausdr\u00fccklich auf die Allianz mit Schweden.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">6. Probleml\u00f6serin oder Generator?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht allein die formulierte Glaubenslehre (Symbola, lutherische Bekenntnisschriften, \u2018Thirty-nine Articles of Religion\u2019 von 1571 im Anhang des anglikanischen BCPs), auch die Kirchenverfassungen bauen entscheidend die Kirche auf. So stellt sich gerade f\u00fcr die heutige Zeit die Frage nach der m\u00f6glichen Verfasstheit einer k\u00fcnftigen Kircheneinheit, um im Sinne des \u00f6kumenischen Grundprinzips die unterschiedlichen Kirchen und verschiedenen Traditionen zur Einheit zusammenzuf\u00fchren. F\u00fcr die PGF gilt, dass mit der \u201egegenseitige[n] Anerkennung auch die volle Anerkennung der \u00c4mter, insbesondere des bisch\u00f6flichen Amtes als sichtbares Zeichen der Einheit und Apostolizit\u00e4t der Kirche\u201c<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> mit eingeschlossen ist. Im sog. ersten Clemensbrief steht das Bischofsamt als das Leitungsamt der Ortsgemeinde in Verbindung mit Tradition und Auftrag. Ende des ersten Jahrhunderts galten die Bisch\u00f6fe als die direkten Nachfolger der Apostel, beauftragt, den wahren Glauben rein und unverf\u00e4lscht weiterzugeben. \u201eSymbol f\u00fcr die Einheit der allumfassenden, der katholischen Kirche\u201c<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> ist der Bischof im zweiten Jahrhundert bei Ignatius. Die Erweiterung um die bisch\u00f6fliche Sukzession findet sich bei Irenaeus von Lyon in der Schrift \u2018Adversus Haereses\u2019 (um 180 n. Chr.) unter der Annahme, dass in der allumfassenden Kirche ein und derselbe Glaube geglaubt und vermittelt w\u00fcrde. Nach der Lehre des Zeiten Vatikanischen Konzils (Lumen gentium) ist der Bischof<\/p>\n\n\n\n<p>\u201emit der F\u00fclle des Sakraments der Weihe ausgezeichnet, \u2018Verwalter der Gnade des h\u00f6chsten Priestertums\u2019, besonders in der Eucharistie, die er selbst darbringt oder darbringen l\u00e4sst und durch die die Kirche best\u00e4ndig lebt und w\u00e4chst. Diese Kirche Christi ist wahrhaft in allen rechtm\u00e4\u00dfigen \u00f6rtlichen Gemeinden der Gl\u00e4ubigen anwesend, die, wenn sie ihren Hirten anhangen, auch selbst im Neuen Testament Kirchen genannt werden.\u201c (LG 26)<\/p>\n\n\n\n<p>Das Verst\u00e4ndnis vom Bischofsamt ist in den aus der Reformation hervorgegangenen Kirchen anders. Die PGF formuliert in den Abschnitten 34\u201357 \u2018the Episcopacy\u2019, wobei zun\u00e4chst der Begriff \u2018Historischer Episkopat\u2019 bestimmt wird, als Zeichen der Einheit meint er mehr als ein blo\u00dfes Etikett (PGF 50, 51). Hier steht eine vertikale Definition der horizontalen, wie sie die r\u00f6misch-katholische Kirche kennt, gegen\u00fcber. W\u00e4hrend die r\u00f6misch-katholische Kirche die \u2018historische Implementierung\u2019 des Episkopats in der Weihe, bzw. den Insignien wei\u00df, wird im Falle der PGF der Schwerpunkt allein auf den historischen Aspekt gelegt, d.h. die Sukzession. Das Verst\u00e4ndnis des Bischofsamtes innerhalb der anglikanischen Kirchen Europas hei\u00dft \u2018historisch\u2019, nicht im Sinne des Ordo, und gilt nicht sakramental. In Artikel 25 bleiben von den nach r\u00f6misch-katholischem Verst\u00e4ndnis sieben Sakramenten nur Taufe und Abendmahl, und obwohl die als urchristlich verstandene \u201etraditionelle Amtsstruktur mit Bisch\u00f6fen, Priestern (Presbytern, Pfarrern) und Diakonen erhalten\u201c<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> und damit die Dreistufigkeit blieb, unterscheidet sie sich durch den nicht vorhandenen Weihecharakter. Problematisch ist auch die Oberhauptsfunktion der Monarchen. Im wohl bedeutendsten neueren Bekenntnisdokument, dem \u2018Lambeth-Quadrilateral von 1888\u2019 (in Verbindlichkeit weder mit Konzilsdokumenten noch den lutherischen Bekenntnisschriften vergleichbar), werden vier Grundlagen \u2018als gleichwertig\u2019 formuliert: Der unumst\u00f6\u00dfliche Primat der Schrift, die beiden Symbola (apostolisch und niz\u00e4nisch), die von Jesus Christus eingesetzten Sakramente Taufe und Herrenmahl und der \u2018historische Episkopat\u2019, wobei beim Letztgenannten der sakramentale Charakter \u2013 gut reformatorisch \u2013 durch den \u2018pastoralen Dienst an Wort und Sakrament\u2019 ersetzt wurde. Diese unterschiedliche Vorstellung vom Episkopat erschwert das Zusammengehen der unterschiedlichen Kirchen im Europa des 20. und 21. Jahrhundert und bleibt weiterhin ein Hindernis f\u00fcr m\u00f6gliche Kirchenunionen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als \u2018Bischofsamt ohne Hierarchie\u2019 benennt Frieling den reformatorischen Standpunkt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201ePfarrer[&#8230;] und Bisch\u00f6fe[&#8230;] (Superintendenten, Pr\u00f6pste[&#8230;], Pr\u00e4sides oder Kirchenpr\u00e4sidenten) [&#8230;] \u00fcben alle das eine Amt der Kirche Christi in verschiedenen Funktionen aus. [&#8230;] Wenn \u2018Pfarrer\u2019 und \u2018Bischof\u2019 theologisch gleichrangig sind, ist ja die sogenannte presbyterale (pfarramtliche) Sukzession gleichzeitig eine bisch\u00f6fliche Sukzession. Bisch\u00f6fe werden darum auch nicht f\u00fcr ihr Amt \u2018ordiniert\u2019, sondern es findet eine feierliche \u2018Einf\u00fchrung\u2019 (Installation) statt, vergleichbar der Einf\u00fchrung eines bereits ordinierten Pfarrers (oder einer Pfarrerin) in eine Pfarrstelle.\u201c<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>In Martin Luthers Worten von 1520: \u201eDenn ein Bischof oder Pfarrer ist ein und dasselbe bei St. Paul, wie das auch St. Hieronymus beweist.\u201c<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> Kirche nach evangelischem Verst\u00e4ndnis ist \u201eGemeinschaft der Glaubenden, die konstituiert wird durch das Glauben weckende Wirken des Heiligen Geistes [&#8230;] [, erlebt wird in der] um Wortverk\u00fcndigung und Sakramentsfeier versammelte[n] Gemeinde [&#8230;] [mit dem Auftrag der] Bezeugung des Glauben weckenden Evangeliums in der Welt.\u201c<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Und das Amtsverst\u00e4ndnis wird selbstverst\u00e4ndlich gesehen als \u201eeingebettet in ein Verst\u00e4ndnis vom Wesen der Kirche als Gemeinschaft der Gl\u00e4ubigen.\u201c<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Die Sicht des Amtes l\u00e4sst keinerlei wesensm\u00e4\u00dfige Unterscheidung zwischen Priestern und Laien zu.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">7. Tradition, Zweck und Ziel<\/h2>\n\n\n\n<p>In der PGF liegt ein Dokument vor, das auf die anglikanischen Kirchen und die schwedische Kirche gewisserma\u00dfen \u02bbzugeschnitten\u02bc ist. Die wahllose \u00dcbertragung auf weitere Kirchengemeinschaften br\u00e4chte nur wenige Erfolge. Zwar nehmen Mehrheiten Einfluss auf Entwicklungen, wie das Beispiel Frauenordination beweist, und nach Kl\u00e4rung auch der d\u00e4nischen Kirche den Beitritt als Mitglied erm\u00f6glichte, selbst die Tatsache, dass inzwischen weibliche Bisch\u00f6fe an der Tagesordnung sind,<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a> schien im Kontext der PGF nicht l\u00e4nger problematisch, dennoch spricht das Festhalten am Beobachterstatus der lettischen Inlandskirche (ELKL) eine eigene Sprache. Nach reformatorischem Verst\u00e4ndnis bilden die Apostolizit\u00e4t und apostolische Sukzession keine Einheit und sind nicht unbedingt voneinander abh\u00e4ngig. \u201eDie Apostolizit\u00e4t ist eine Gabe Gottes an seine Kirche und dr\u00fcckt sich auf unterschiedliche Weisen aus. Die Porvoo-Erkl\u00e4rung nimmt diese Schlussfolgerungen auf und unterstreicht, dass das Bischofsamt im Dienst der apostolischen Sukzession der Kirche als Ganzer steht. [\u2026] Es ist [\u2026] ein Ausdruck dieser Apostolizit\u00e4t. Die historische bisch\u00f6fliche Sukzession ist ein Zeichen der Apostolizit\u00e4t\u201c<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a>, kein Garant daf\u00fcr. W\u00e4hrend im anglikanischen Verst\u00e4ndnis die Rolle des Bischofs (Identit\u00e4tsmerkmal, mit dem Gesicht des Erzbischofs von Canterbury als Primus inter pares) formal als eines der vier \u2018Instrumente der Einheit\u2019 gilt, wird die Heilsnotwendigkeit des Episkopats von der Leitung der Kirche Christi getrennt gesehen, ohne sakramentale Bedeutung, dagegen traditionell symbolisch. Weil die historische Sukzession im Bischofsamt in den einzelnen PGF Kirchen im Norden Europas erhalten blieb, konnten auch \u201e[d]ie lutherischen Kirchen dieser Gebiete [\u2026] leicht dem anglikanischen Anliegen voller, sichtbarer Einheit einschlie\u00dflich des besonderen Zeichens der historischen Sukzession im Episkopat entsprechen.\u201c<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Mit Anerkennung des bisch\u00f6flichen Dienstes in einer Kirche, die in Reformationszeiten \u02bbdie Kontinuit\u00e4t in dem bisch\u00f6flichen Amt durch eine gelegentliche priesterlich\/presbyteriale Ordination bewahrt hat\u02bc (Porvoo 52), weitet die PGF die Vorstellung vom Amt durch einen Dienst in \u02bbdifferenzierter Form\u02bc (vgl. Porvoo 32j). Der Porvoo Dialog sah sich zum Thema Episkopat mit drei unterschiedlichen Typen von Kirche konfrontiert, mit Mitgliedern, die den historischen Episkopat als theologisch zwingend ansehen, mit denen, die sich der Bewahrung der historischen Sukzession r\u00fchmen, ohne Notwendigkeit f\u00fcr die Natur der Kirche und solche, die trotz bisch\u00f6flicher Struktur die historische Sukzession vermissen lassen<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a>: \u201eDie gegenseitige Anerkennung unserer Kirchen und Dienste geht dem Gebrauch des Zeichens der Handauflegung in der historischen Sukzession voraus.\u201c (PGF 53) Ziel ist und bleibt die sichtbare Einheit, keine Diskussion \u00fcber die relevanten Zeichen aus der Vergangenheit, sondern die nun gemeinsam vollzogenen Zeichen in der Zukunft. Insk\u00fcnftig sollen bei s\u00e4mtlichen \u201eOrdinationen und Einf\u00fchrungen von Bisch\u00f6fen jeweils Bisch\u00f6fe der anderen Kirche durch Handauflegung mitwirken, so dass eine Gemeinschaft im \u2018historischen Episkopat\u2019 erf\u00fcllt wird und weitere Formen engerer Gemeinschaft z.B. auch durch eine gemeinsame Wahrnehmung der episkop\u00e9 aufgebaut werden k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Hier zeigt sich Kirchengemeinschaft als Hoffnungstr\u00e4gerin, Gleiches (im Falle der Ordination bzw. Einf\u00fchrung von Bisch\u00f6fen) wird gemeinsam getan (Mitwirken durch Handauflegung). So bietet nun die PGF eine L\u00f6sung f\u00fcr die dr\u00e4ngenden \u00f6kumenischen Probleme zumindest einer begrenzten Kirchengruppe. Die in Joh 17,21f geforderte Gemeinschaft liegt damit aber noch in weiter Ferne.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. hierzu Reinhard Frieling, <em>Amt<\/em>, G\u00f6ttingen 2002 (\u00d6StH 13), 66\u201369.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Klaiber, <em>Ut unum sint<\/em>, 35.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Christian Lange, <em>Einf\u00fchrung in die allgemeinen Konzilien<\/em>, Darmstadt 2012, 12.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Frieling, <em>Amt<\/em>, 66. Vgl. Zum Gesagten auch: John Webster, <em>Ministry and Priesthood<\/em>, in: Stephen Sykes\/John Booty\/Jonathan Knight (Hg.), The Study of Anglicanism, London <sup>5<\/sup>2004, 321\u2013333, 328, wo Zweifel bez\u00fcglich dem Ordinal und der Richtigkeit der \u00c4mterstruktur einger\u00e4umt werden, \u201ethe theory raised real doubts about the affirmation in the Preface to the Ordinal that \u2018it is evident unto all men, diligently reading holy scripture, and ancient authors, that from the Apostel\u2019s time there hath been these orders of ministers in Christ\u2019s Church: Bishops, Priests, an Deacons\u2019\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Frieling, <em>Amt<\/em>, 46.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> WA 6, 440, 21-35, zitiert nach ebda., 47.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wilfried H\u00e4rle, <em>Spurensuche nach Gott. Studien zur Fundamentaltheologie und Gotteslehre<\/em>, Berlin\/New York 2008, 6.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Frieling, <em>Amt<\/em>, 113.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Mary Tanner, <em>The Episcopal Ministry Act of Synod in Context<\/em>, in: Paul Avis (Hg.), Seeking the Truth of Change in the Church. Reception, Communion and the Ordination of Women, London\/New York 2004, 58\u201374, 59: \u201eTwo churches of the Porvoo communion (the relationship of communion between Nordic and Baltic Lutheran churches and the Anglican churches of Britain and Ireland) have women bishops.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Andr\u00e9 Birmel\u00e9, <em>Kirchengemeinschaft. \u00d6kumenische Fortschritte und methodologische Konsequenzen<\/em>. M\u00fcnster 2003, 273.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> Ebda., 275.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Vgl. Ola Tj\u00f8rhom, <em>The Porvoo Statement. A Possible Ecumenical Breakthrough?<\/em>, in: ER 46 (1994), 97\u2013102, 98.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Reinhard Frieling, <em>Bischofsamt: \u2018esse\u2019 oder \u2018bene esse\u2019?<\/em>, in: MdKI 54 (2003), 7\u201311, 8.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>Photocredits: <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dom_von_Porvoo#\/media\/Datei:Porvoo_Cathedral_01.jpg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dom_von_Porvoo#\/media\/Datei:Porvoo_Cathedral_01.jpg<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p><strong>RaT-Blog Nr. 4\/2025<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der dritte Teil des Blogbeitrags von <b>Vera M. Waschb\u00fcsch <\/b> diskutiert die PGF als m\u00f6gliche Antwort auf aktuelle \u00f6kumenische Herausforderungen. Dabei wird besonders das Verst\u00e4ndnis des Bischofsamts und der historischen Sukzession zwischen anglikanischen und lutherischen Kirchen analysiert, das sowohl theologische als auch politische Dimensionen hat. Trotz der erreichten Kirchengemeinschaft bleibt die in Joh 17,21f formulierte Einheit ein fernes Ziel, da grundlegende Unterschiede im Amts- und Kirchenverst\u00e4ndnis weiterhin bestehen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4344,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[170,3,137,155,146,144,136,156,135,150,149],"tags":[19,204,110,112],"ppma_author":[395],"class_list":["post-4359","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-architektur","category-beitraege","category-christentum","category-geschichte-themen","category-gesellschaft","category-kunst","category-religion","category-religionswissenschaft","category-themen","category-theologie","category-transformation","tag-christentum","tag-gemeinschaft-und-sozialer-zusammenhalt","tag-theologie","tag-tradition-und-moderne","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":395,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"vera-m-waschbuesch","display_name":"Vera M. 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