{"id":4494,"date":"2025-08-27T11:36:11","date_gmt":"2025-08-27T11:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4494"},"modified":"2025-12-01T13:54:06","modified_gmt":"2025-12-01T13:54:06","slug":"das-erste-jerusalem-muss-verteidigt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4494","title":{"rendered":"Das erste Jerusalem muss verteidigt werden"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000286203\/warum-das-erste-jerusalem-verteidigt-werden-muss\" style=\"background-color:#e2007a\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dieser Beitrag wurde auch auf der Website der \u00f6sterreichischen Tageszeitung derStandard ver\u00f6ffentlicht.<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:42px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201cSolo le pido a Dios<br>Que el dolor no me sea indiferente<br>Que la reseca muerte no me encuentre<br>Vac\u00eda y sola sin haber hecho lo suficiente\u201d<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> (Leon Gieco)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gro\u00dfe Chronist des belagerten Sarajevos, D\u017eevad Karahasan, der Autor, der mit B\u00fcchern wie seinem <em>Tagebuch der \u00dcbersiedelung<\/em> zeigte, wie man im Kleinen das Gro\u00dfe sieht, beklagte einst, dass mit dem Kampf gegen seine Stadt nicht blo\u00df irgendeine wie viele andere angegriffen w\u00fcrde, sondern das zweite Jerusalem, \u201eweil allein in Sarajevo und in Jerusalem auf so kleinem Raum Gottesh\u00e4user aller vier monotheistischen Religionen existierten und wirkten.\u201c Die Bedeutung dieser Zeilen kl\u00e4rt sich auf, wenn wir weiterlesen. In dem Text berichtet Karahasan von einem Gespr\u00e4ch zwischen ihm und einem franz\u00f6sischen Journalisten, der ihn in der belagerten Stadt besucht. Karahasan bem\u00fchte sich darin dem Franzosen zu vermitteln, dass ihn nicht die individuellen Unwegsamkeiten belasteten, die das Leben in einer belagerten Stadt mit sich br\u00e4chten, sondern viel mehr die Gefahr, die f\u00fcr Sarajevo als Modell eines gelungenen Zusammenlebens in Vielfalt ausgehe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eEs gelang mir nicht zu Ende zu reden, weil den Franzosen interessierte, wie ich es denn bei f\u00fcnfzehn Grad minus in einer Wohnung ohne Fensterscheiben aushalten k\u00f6nne. In meiner Antwort bem\u00fchte ich mich aufrichtig, meinen Gespr\u00e4chspartner davon zu \u00fcberzeugen, dass es auszuhalten sei, und zeigte meine H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe, die keine Erfrierungen aufwiesen, ging wichtigtuerisch vor ihm auf und ab und fuchtelte mit den Armen, h\u00fcpfte und machte sonst noch alles M\u00f6gliche, um zu zeigen, dass die K\u00e4lte gar kein so gro\u00dfes Problem sei. Aber ein Problem sei, sagte ich, wenn auf der Welt nur noch ein Jerusalem \u00fcbrigbleibe, weil die Ganzheit der Welt sich mindestens an zwei Orten manifestieren m\u00fcsse, um zu \u00fcberzeugen und von uns wirklich erlebt werden zu k\u00f6nnen.\u201c<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Ort an dem seit Jahrhunderten vier Weltreligionen \u2013 das Judentum, das orthodoxe und katholische Christentum, sowie der Islam \u2013 Seit an Seit lebten und Menschen unterschiedlicher Nationalit\u00e4t gemeinsam ihre Spuren und Zeichen in der Stadt setzten, dieser Ort sei in Gefahr zu verschwinden, durch ethnischen Chauvinismus, durch die Erh\u00f6hung der einen Gruppe und die Herabsetzung der anderen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich kann Karahasans Punkt als rein urbanes Ph\u00e4nomen gedacht werden, als Verteidigungsrede f\u00fcr st\u00e4dtischen Multikulturalismus (Taylor), Superdiversit\u00e4t (Vertovec) oder Konvivialit\u00e4t (Gilroy)<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a>. Er kann aber auch als zutiefst demokratisches Prinzip gelesen werden, als ein Prinzip, das Koexistenz in Vielfalt als wesentliches Element f\u00fcr gelungene Sozialit\u00e4t erkennt. Als ein Ideal, welches sich \u00fcber Jahrhunderte entwickelt hat, dessen gro\u00dfer Wert sich aber erst richtig zeigte, nachdem im 20. Jahrhundert Begriffe wie \u201eethnische S\u00e4uberung\u201c ihr euphemistisches M\u00e4ntelchen verloren hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sarajevo entronn der Umsetzung dieses Traums kleiner, \u00e4ngstlicher M\u00e4nner nur um Haaresbreite und manche m\u00f6gen bei der aktuellen politischen Lage in Bosnien und Herzegowina einwenden, es sei ihm gar nicht entronnen. Wie dem auch sei, mehr als drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter m\u00fcssen wir uns eingestehen, dass heute nicht mehr nur das zweite, sondern auch die Existenz des ersten Jerusalems, des eigentlichen Jerusalems, auf dem Spiel steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es w\u00e4re gewiss unredlich, D\u017eevad Karahasan anzurufen und damit zu suggerieren, dieser \u2013 leider schon verstorbene \u2013 Intellektuelle, der sich gegen den Zugriff der Nachwelt nicht mehr wehren kann, st\u00fcnde auf der Seite \u201edes pal\u00e4stinensischen\u201c oder \u201edes israelischen\u201c Volkes. F\u00fcr derart plumpe Verallgemeinerungen und einem Denken in politischen Lagern w\u00e4re er gewiss nicht zu haben gewesen. Gleichwohl, so behaupte ich, h\u00e4tte er f\u00fcr das Ideal des ersten Jerusalems, als einen Modellfall der gelungenen Koexistenz der Weltreligionen, Sprachen und Geschichten Partei ergriffen, ebenso wie er dies f\u00fcr sein zweites Jerusalem, f\u00fcr Sarajevo, f\u00fcr die konkrete Pluralit\u00e4t und Vielstimmigkeit seiner Stadt stets getan hat. Und f\u00fcr die Pluralit\u00e4t als politisch-ethisches Prinzip.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im zweiten Jerusalem, Sarajevo, wird die j\u00fcngere Geschichte der Stadt und des Landes in den Schulen nicht mehr in einer Weise gelehrt, die die Schrecken der Vergangenheit zu benennen wei\u00df. Bosniakische Kinder erhalten einen anderen Geschichtsunterricht als ihre serbischen Nachbarskinder und diese wiederum einen anderen als ihre kroatischen Schulkolleginnen und -kollegen. Dies ist, und das sei allen Erwachsenen die meinen, anders ginge es nicht und so solle es sein, ins Stammbuch geschrieben, ein armseliger Befund. Die Grundlage des Unterrichts bilden nicht geschichtswissenschaftliche Erkenntnisse, nicht die Menschen, die in Massengr\u00e4bern verscharrt wurden, nicht die Leute, denen Unrecht angetan wurde, sondern die Gef\u00fchle der ethnischen Verletztheit. Es ist ein heiliger Zorn, der gegen jene heraufbeschworen wird, die angeblich solche Wunden am \u201eeigenen Volksk\u00f6rper\u201c hinterlassen haben, dass sie noch immer nicht verheilen konnten. Jene Verletzungen w\u00e4ren auch heute noch so pr\u00e4sent, dass die Anerkennung der Wunden, die im Namen des eigenen Volkes an der Menschheit geschlagen wurden, f\u00fcr viele unm\u00f6glich zu sein scheint.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jener Ungeist der wahrhaften, gerechten, \u00fcberschie\u00dfenden Reaktion auf Unrecht, die im Anderen nur den historischen Feind, nicht aber den langj\u00e4hrigen Nachbarn sieht, beseelt auch heute noch die Gem\u00fcter der kleinen und gro\u00dfen Kriegsherrinnen und Kriegsherren auf allen Seiten. Wenn wir an das erste Jerusalem denken, sind es sowohl Kr\u00e4fte in der israelischen Regierung (Smotrich, Eliyahu, Ben Gvir, und jene, die sie gew\u00e4hren lassen), als auch gewaltt\u00e4tige Antisemit*innen unter den Pal\u00e4stiner*innen, die das Ideal, das Karahasan mit der Stadt verbindet, gef\u00e4hrden. Jene Akteur*innen scheinen bereit, die gesellschaftliche Vielfalt als Wert und Grundlage von Demokratie und Erm\u00f6glichungsbedingung friedlicher Koexistenz auf dem Altar ihrer eigenen Verletztheit zu opfern. Die Kriegsf\u00fchrung in Gaza zeigt beispielhaft, was solche Entscheidungen handelnden Akteur*innen abverlangen, n\u00e4mlich das Verkennen der Menschlichkeit des Anderen. Dadurch bleibt kaum mehr Platz f\u00fcr Mitgef\u00fchl und Mitleid, zwei Gef\u00fchle, die essentielle Korrektive im menschlichen Zusammenleben darstellen. Das wie eine Monstranz vorangetragene heilige Ziel verlangt von den Soldatinnen und Soldaten Israels und den messianischen K\u00e4mpfer*innen auf pal\u00e4stinensischer Seite, den Anderen als historischen Feind zu sehen, und erlaubt dadurch, enormes ziviles Leid in Kauf zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Somit hei\u00dft, das erste Jerusalem zu verteidigen, Pal\u00e4stina zu verteidigen vor dem Krieg und Israel zu verteidigen vor Angriffen. Das erste Jerusalem zu verteidigen hei\u00dft, zu erkennen, welche politischen Kr\u00e4fte, der Vielfalt an den Kragen wollen und diese Tendenzen und Politiken zu bek\u00e4mpfen. Das Diktum, das erste Jerusalem zu verteidigen fu\u00dft dabei gerade nicht auf einem bereits festgeschriebenen, historisch-informierten Opfer-T\u00e4ter-Denken. Es geht nicht um akkumulierte Schuld, nicht einmal darum, wer den ersten Stein geworfen hat. Der Grund, das erste Jerusalem zu verteidigen, besteht darin, dass jede angestrebte Homogenit\u00e4t zum Scheitern verurteilt ist. Das von Smotrich, Eliyahu und Ben Gvir ausgegebene Ziel der Vertreibung von Pal\u00e4stinenser*innen aus dem Gazastreifen, die Durchsetzung des Westjordanlandes mit israelischen Siedlungen, muss scheitern, ebenso wie der \u00dcberfall der Hamas vom 7. Oktober 2023 scheitern musste. Sie mussten und m\u00fcssen scheitern, jedoch nicht, weil die damit verfolgten Ziele prinzipiell nicht umsetzbar w\u00e4ren. Sie mussten und m\u00fcssen auch nicht scheitern, weil es ein prinzipielles Korrektiv g\u00e4be, das Menschen davon abhielte unsagbares Leid an Anderen zu verursachen. Diese Gewalt musste und muss scheitern, weil sie auf einem tr\u00fcgerischen Prinzip basiert, welches bedeutet, das eigene Menschsein, den Platz in der gemeinsamen Welt, im Prozess der Erreichung des Zieles, zu verlieren. Scheitern hei\u00dft somit, die F\u00e4higkeit zu verlieren, in einer Welt mit anderen zu leben und die Wahrheit der eigenen Taten, ohne Selbstbetrug, ertragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bereits der nicht erfolgreiche Krieg gegen das zweite Jerusalem, gegen Sarajevo, hat diese gesellschaftliche Pathologie zum Vorschein gebracht. Menschen k\u00f6nnen sich nicht mehr ernsthaft in den Spiegel sehen, nicht in die Augen der V\u00e4ter und M\u00fctter blicken, m\u00fcssen die Wahrheit ausblenden, um keine Scham empfinden zu m\u00fcssen f\u00fcr die Taten und um kein Mitleid empfinden zu m\u00fcssen mit den Opfern und ihren Nachkommen. Auch f\u00fcr diese Pathologie hat D\u017eevad Karahasan einen Satz. In der <em>Ein\u00fcbung ins Schweben<\/em> l\u00e4sst er Mutter Ljuba, eine Bewohnerin Sarajevos, ausrufen: \u201eMein Gott, werden sie uns jemals das B\u00f6se verzeihen, das sie uns antun?\u201c<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie mag das gesellschaftliche Trauma auf Opfer- wie auch auf T\u00e4terseite aussehen, wenn es irgendwann kein erstes Jerusalem mehr gibt? Bereits heute ist die geschichtliche Wahrheit im eigentlich unbesiegten Sarajevo f\u00fcr viele direkte Beteiligte und ihre Nachfahren unertr\u00e4glich und zwar derma\u00dfen unertr\u00e4glich, dass es sogar als Gef\u00e4hrdung gesehen wird, Kindern zu erlauben, die Geschichte zu kennen. Wie unertr\u00e4glich muss erst die Geschichte eines besiegten ersten Jerusalem sein? In Sarajevo, der geschundenen, aber unbesiegten Stadt, bleibt die Hoffnung auf das Eingestehen, dass das heilige Ziel und alles, was zur Zielerreichung eingesetzt wurde, uns von unserem Mensch-Sein entfernt hat. Von unserer F\u00e4higkeit, mitf\u00fchlende Wesen zu sein, welche die Leidensf\u00e4higkeit und somit auch das Leid anderer zu erkennen verm\u00f6gen. Davon, uns selbst in der Anderen zu erkennen, bevor diese mit geschichtlichem Ballast \u00fcberh\u00e4uft und zu meinem Feind oder meiner Feindin erkl\u00e4rt wird. Diese Menschlichkeit muss verteidigt werden, gegen die Erz\u00e4hlungen der Demagoginnen und Demagogen von der Tiefe der Wunde und der Heiligkeit des Zorns und des Zieles. Das erste Jerusalem zu verteidigen hei\u00dft, dieses menschliche Prinzip zu verteidigen in Israel, in Pal\u00e4stina, in Bosnien und Herzegowina, in Deutschland, in \u00d6sterreich, in den USA, in Ungarn, an allen Grenzen, \u00fcberall, immer.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Ich bitte Gott nur darum, dass mir der Schmerz nicht gleichg\u00fcltig sei, dass mich der vertrocknete Tod nicht finde, leer und alleine, ohne genug getan zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> &nbsp;Karahasan, D\u017eevad (2021): Tagebuch der \u00dcbersiedlung. Berlin: Suhrkamp. S. 68.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Taylor, Charles (1995): Multiculturalism. Princeton: Princeton University Press; Vertovec, Steven (2024) Superdiversit\u00e4t. Migration und soziale Komplexit\u00e4t. Berlin: Suhrkamp; Gilroy, Paul (2006): Postcolonial Melancholia. New York: Columbia University Press.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Karahasan, Dzevad (2023): Ein\u00fcbung ins Schweben. Berlin: Suhrkamp. S.168.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits:<\/strong> &#8222;<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/58289749@N00\/234081777\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jerusalem<\/a>&#8220; by&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.flickr.com\/photos\/58289749@N00\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">mockstar<\/a>&nbsp;is licensed under&nbsp;<a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/2.0\/?ref=openverse\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">CC BY-ND 2.0<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 14\/2025<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgehend von Gedanken des Autors D\u017eevad Karahasan zum &#8222;zweiten Jerusalem&#8220; Sarajevo, spricht <b>Christoph Novak<\/b> \u00fcber die Entmenschlichung als zentrale Problematik des Nahost-Konflikts und anderer Krisen und erinnert daran, dass der Kampf f\u00fcr Mitgef\u00fchl und Anerkennung des Anderen immer wieder aufs Neue gef\u00fchrt werden muss.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4497,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[154,155,146,143],"tags":[],"ppma_author":[319],"class_list":["post-4494","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ethik","category-geschichte-themen","category-gesellschaft","category-politik","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":319,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"christoph-novak","display_name":"Christoph Novak","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"","last_name":"Novak","first_name":"Christoph","job_title":"","description":"Christoph Novak ist Politikwissenschaftler am Institut f\u00fcr praktische Theologie der Katholisch-Theologischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien und Research Fellow am Department f\u00fcr Demokratieforschung und Europapolitik der Universit\u00e4t f\u00fcr Weiterbildung Krems."}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4494","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4494"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4494\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4600,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4494\/revisions\/4600"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4494"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4494"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4494"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fppma_author&post=4494"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}