{"id":4577,"date":"2025-12-01T13:49:52","date_gmt":"2025-12-01T13:49:52","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4577"},"modified":"2025-12-01T13:53:08","modified_gmt":"2025-12-01T13:53:08","slug":"spuren-juedischen-lebens-in-anatolien-antakya-und-gaziantep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/spuren-juedischen-lebens-in-anatolien-antakya-und-gaziantep.htm","title":{"rendered":"Spuren j\u00fcdischen Lebens in Anatolien: Antakya und Gaziantep"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link has-white-color has-text-color has-background has-link-color wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000297395\/verschwundene-nachbarschaften-juedisches-leben-in-anatolien\" style=\"background-color:#e2007a\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dieser Beitrag wurde auch auf der Website der \u00f6sterreichischen Tageszeitung derStandard ver\u00f6ffentlicht.<\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:42px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Antakya und Gaziantep waren \u00fcber Jahrhunderte Orte religi\u00f6ser Vielfalt \u2013 ein Alltag, der lange selbstverst\u00e4ndlich war. Heute erz\u00e4hlen Synagogen und Friedh\u00f6fe von einem fast verschwundenen j\u00fcdischen Leben und davon, warum das Erinnern daran f\u00fcr unsere Gegenwart wichtig bleibt. Hier lebten Muslim*innen, Christ*innen und Jud*innen oft T\u00fcr an T\u00fcr. St\u00e4dte wie Gaziantep waren eng mit Aleppo verbunden \u2013 \u00fcber Handel, Familienbeziehungen und gemeinsame Nachbarschaften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als am 6. Februar 2023 die Erde in S\u00fcdostanatolien bebte, geh\u00f6rte Antakya zu den am st\u00e4rksten betroffenen St\u00e4dten. Sie gilt seit Jahrhunderten als Wiege unterschiedlicher Kulturen und Religionen \u2013 darunter auch der j\u00fcdischen. Die Zerst\u00f6rung der Synagoge ging weltweit durch die Medien und l\u00e4sst die Frage aufkommen, ob sie eines Tages vollst\u00e4ndig restauriert sein wird. Mit dem Erdbeben und dem Tod zahlreicher Angeh\u00f6riger der j\u00fcdischen Gemeinschaft verschwanden nicht nur Menschen, sondern auch Stimmen und Erinnerungen, die den Alltag dieser historischen Stadt gepr\u00e4gt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Antakya war eines jener seltenen urbanen Zentren, in denen Kirchen, Moscheen und Synagogen in Sichtweite voneinander standen. Die N\u00e4he war nicht nur r\u00e4umlich, sondern auch sozial: gemeinsame M\u00e4rkte, Nachbarschaften und Feste. Hier wurde Zusammenleben jahrhundertelang praktiziert, lange bevor man daf\u00fcr Begriffe wie \u201ePluralit\u00e4t\u201c oder \u201eKoexistenz\u201c einf\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Erinnerungen zwischen Verschwinden und Bewahren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend Antakya durch das Erdbeben internationale Aufmerksamkeit erhielt, zeigt Gaziantep \u2013 nur zwei Autostunden von Hatay entfernt \u2013 eine andere historische Entwicklung: das allm\u00e4hliche Verstummen j\u00fcdischen Lebens \u00fcber viele Jahrzehnte hinweg. Die \u201eGro\u00dfe Gaziantep Synagoge\u201c (B\u00fcy\u00fck Gaziantep Sinagogu) wurde 1886 errichtet und diente bis in die sp\u00e4ten 1970er-Jahre als religi\u00f6ses und gemeinschaftliches Zentrum der \u00fcberwiegend sephardischen Juden der Stadt (siehe Bild 1 und 2). Mit der schrittweisen Abwanderung der Gemeinde verlor das Geb\u00e4ude seine Funktion und wurde 1979 endg\u00fcltig geschlossen. Warum die j\u00fcdische Gemeinde Gaziantep verlie\u00df, hat mehrere Gr\u00fcnde. Viele junge Menschen zogen ab den 1930er-Jahren in gr\u00f6\u00dfere St\u00e4dte wie Istanbul oder Izmir, wo es bessere Schulen, Arbeitspl\u00e4tze und Aufstiegsm\u00f6glichkeiten gab. Gleichzeitig ver\u00e4nderte sich die Wirtschaft in S\u00fcdostanatolien: Traditionelle Handelswege verloren an Bedeutung, und kleinere Minderheiten konnten oft kaum bleiben. In den 1960er- und 1970er-Jahren kamen politische Spannungen hinzu, die das Sicherheitsgef\u00fchl vieler Familien beeintr\u00e4chtigten. Nach 1948 \u00fcbersiedelten zudem viele j\u00fcdische Familien aus Gaziantep nach Israel; ein Schritt, der den weiteren R\u00fcckgang der Gemeinde beschleunigte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach jahrzehntelangem Leerstand und baulichen Sch\u00e4den begann in den 2000er-Jahren eine Restaurierung, die den Erhalt des Geb\u00e4udes sicherte. Am 27. Dezember 2019 wurde die Synagoge im Rahmen einer Hanukka-Feier erstmals wieder \u00f6ffentlich er\u00f6ffnet und als Museum genutzt. Damit bleibt die Synagoge ein stilles, aber eindr\u00fcckliches Erinnerungszeichen einer fast vollst\u00e4ndig verschwundenen Gemeinschaft und ihrer historischen Pr\u00e4senz in Gaziantep. Heute ist die Synagoge kein aktiver Gebetsraum mehr, doch ihre Bedeutung hat sich ver\u00e4ndert: Sie ist ein Erinnerungsort, der sichtbar macht, dass Gaziantep fr\u00fcher religi\u00f6s vielf\u00e4ltiger war, als es heute erscheint. Gerade deshalb ist es wichtig, dass solche Geb\u00e4ude \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich bleiben \u2013 nicht nur f\u00fcr Nachfahren der ehemaligen Gemeinde, sondern f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr die Geschichte der Region interessieren. Diese Gedenkorte erm\u00f6glichen es, die Spuren kleinerer Gemeinschaften nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und historische Vielfalt erfahrbar zu machen. Die Restaurierung der Synagoge ist daher mehr als ein architektonisches Projekt: Sie ist ein Schritt, dieses kulturelle Erbe im \u00f6ffentlichen Bewusstsein zu halten (Bild 1 und 2).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"284\" height=\"213\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4578\" style=\"width:285px\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image.jpeg 284w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-150x113.jpeg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"650\" height=\"488\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4585\" style=\"width:285px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2.jpg 650w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-300x225.jpg 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild2-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><sup>Bild 1 und 2: Die \u201eGro\u00dfe Gaziantep Synagoge\u201c (Quelle: Eigene Fotos)<\/sup><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Gaziantep befindet sich auch ein j\u00fcdischer Friedhof (siehe Bild 3 und 4), der an die ehemaligen j\u00fcdischen Bewohner dieser heute fast ausschlie\u00dflich als muslimisch wahrgenommenen Stadt erinnert. Im Inneren des j\u00fcdischen Friedhofs befindet sich eine zweisprachige Informationstafel der Stadt Gaziantep. Sie dokumentiert die Wiederherstellung der Friedhofsmauer, die 2011 von Yakup Franko Bilmen und Yesua Kohen Bildirici finanziert wurde; zwei Personen, die im Rahmen dieser Restaurierung als Unterst\u00fctzer genannt sind. Die Anlage ist heute durch ein Gittertor und eine Umfriedung gesch\u00fctzt. Stark verwitterte Grabsteine zeigen den heutigen Zustand vieler Gr\u00e4ber im j\u00fcdischen Friedhof von Gaziantep; viele Inschriften sind nur noch teilweise lesbar, ein Hinweis auf jahrzehntelange Vernachl\u00e4ssigung und Witterungseinfl\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"333\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4580\" style=\"width:251px\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-1.jpeg 250w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-1-225x300.jpeg 225w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/image-1-113x150.jpeg 113w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"569\" height=\"759\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4584\" style=\"width:251px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild4.jpg 569w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild4-225x300.jpg 225w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Bild4-112x150.jpg 112w\" sizes=\"auto, (max-width: 569px) 100vw, 569px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><sup>Bild 3 und 4: J\u00fcdischer Friedhof in Gaziantep (Quelle: Eigene Fotos)<\/sup><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was bleibt, sind Orte wie dieser Friedhof: stille Zeugnisse einer Geschichte, die kaum erforscht wurde. Antakya und Gaziantep bilden die Ausgangspunkte meiner Forschung \u00fcber j\u00fcdisches Leben in Anatolien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gemeinschaften, die einst fester Bestandteil st\u00e4dtischer Gesellschaften waren, verschwinden \u2013 und was von ihnen bleibt. Diese Fragen wurden f\u00fcr Anatolien bislang kaum systematisch untersucht. W\u00e4hrend Istanbul und Izmir als Zentren j\u00fcdischer Geschichte gut erforscht sind, wurden St\u00e4dte in Anatolien bisher weitgehend vernachl\u00e4ssigt. Gerade dieser Mangel zeigt, wie notwendig neue Forschung zu St\u00e4dten wie Gaziantep und Antakya ist. Hier setzt mein Forschungsprojekt an, das diese weitgehend \u00fcbersehenen Regionen erstmals in den Mittelpunkt stellt. Sie zeigen, wie eng religi\u00f6se und kulturelle Traditionen miteinander verflochten sind, wie sich diese Beziehungen unter den politischen und sozialen Umbr\u00fcchen des 20. Jahrhunderts ver\u00e4ndert haben \u2013 und wie diese Ver\u00e4nderungen im 21. Jahrhundert weitergehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich arbeite mit historischen Dokumenten, Fotografien und Inschriften, aber auch mit Erinnerungen von Menschen, deren Eltern oder Gro\u00dfeltern einst Teil dieser Gemeinden waren. Aus diesen Quellen entsteht ein vielstimmiges Bild: Es erz\u00e4hlt vom Verschwinden von Nachbarschaften, von Festen und Ritualen, die heute kaum noch zelebriert werden und von der Kraft der Erinnerung, die selbst in Fragmenten fortbesteht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die verflochtene Geschichte Anatoliens<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anatolien war \u00fcber Jahrhunderte hinweg ein Raum religi\u00f6ser und kultureller Verflechtungen \u2013 ein Ort, an dem j\u00fcdische, muslimische und christliche Lebenswelten ineinandergreifen. Was lange als Randregion galt, zeigt sich heute als Ort, an dem Kulturen einander begegnen, sich austauschen und Neues hervorbringen. Von hier aus lassen sich Entwicklungen beobachten, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis religi\u00f6ser Minderheits- und Mehrheitsverh\u00e4ltnisse sowie des sozialen Zusammenhalts entscheidend sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Geschichte ist nicht abgeschlossen. Sie wirkt nach \u2013 in Erz\u00e4hlungen, Erinnerungen und Spuren, die \u00fcberall dort sichtbar werden, wo Menschen trotz ihrer Unterschiede miteinander leben. Ihre Bedeutung reicht weit \u00fcber Anatolien hinaus: Sie zeigt, wie verletzlich historische Vielfalt ist und wie wichtig es bleibt, ihre Spuren sichtbar zu halten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 19\/2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits<\/strong>: Bilder 1-4: (C) Aysun Ya\u015far<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antakya und Gaziantep waren \u00fcber Jahrhunderte Orte religi\u00f6ser Vielfalt \u2013 ein Alltag, der lange selbstverst\u00e4ndlich war. Heute erz\u00e4hlen Synagogen und Friedh\u00f6fe von einem fast verschwundenen j\u00fcdischen Leben und davon, warum das Erinnern daran f\u00fcr unsere Gegenwart wichtig bleibt. Hier lebten Muslim*innen, Christ*innen und Jud*innen oft T\u00fcr an T\u00fcr. 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Gastgeber ist Prof. Dr. Maurus Reinkowski, Near and Middle Eastern Studies, Department of Social Sciences, Universit\u00e4t Basel."}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4577"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4599,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4577\/revisions\/4599"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4589"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4577"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=4577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}