{"id":4613,"date":"2025-12-09T13:45:02","date_gmt":"2025-12-09T13:45:02","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4613"},"modified":"2025-12-09T14:52:24","modified_gmt":"2025-12-09T14:52:24","slug":"die-natur-des-entwurfes-ueberlegungen-aus-einem-hoelderlin-entwuerfe-workshop","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4613","title":{"rendered":"Die Natur des Entwurfes: \u00dcberlegungen aus einem H\u00f6lderlin Entw\u00fcrfe-Workshop"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von 24. bis 26. September 2025 fand an der Universit\u00e4t Wien ein transdisziplin\u00e4rer Workshop zu den <em>Entw\u00fcrfen<\/em> des Homburger Foliohefts unter dem Titel <em>\u201eEin seidnes Maas, des Entwurfes nemlich\u201c. H\u00f6lderlin lesen: Entw\u00fcrfe aus dem Homburger Folioheft<\/em> statt. Der Workshop wurde im Rahmen des FWF-Projekts <em>Gott in Anmuth<\/em><a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> in Kooperation mit der H\u00f6lderlin-Gesellschaft und dem Forschungszentrum \u201eReligion and Transformation\u201c organisiert und von H\u00f6lderlin Expert*innen von verschiedenen Universit\u00e4ten und aus verschiedenen Disziplinen begleitet: Uta Degner (Germanistik \u2013 Universit\u00e4t Innsbruck), Richard Heinrich (Philosophie \u2013 Universit\u00e4t Wien), Elena Polledri (Germanistik \u2013 Universit\u00e0 di Udine), Martin V\u00f6hler (Germanistik, Alte Philologie \u2013 Freie Universit\u00e4t Berlin \/ University of Thessaloniki). Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Lekt\u00fcre der sogenannten <em>Entw\u00fcrfe<\/em> des Dichters und Philosophen Friedrich H\u00f6lderlin. Die gemeinsame Lekt\u00fcre wurde durch eine thematische Einf\u00fchrung in der Kunsthalle Wien im Rahmen der Ausstellung <em><a href=\"https:\/\/kunsthallewien.at\/en\/exhibition\/burn-the-diaries-read-them-out-loud\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/kunsthallewien.at\/en\/exhibition\/burn-the-diaries-read-them-out-loud\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Burn The Diaries, Read Them Out Loud<\/a><\/em> von Andrea Hubin eingeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Workshop sollte den Schlusspunkt des Projekts \u201eGott in Anmut\u201c bilden, dessen Ziel es war, das H\u00f6lderlin-Manuskript <em>Homburger Folioheft<\/em> aus einer \u00e4sthetischen Perspektive zu interpretieren im Sinne von Umberto Ecos Begriff des \u201eoffenen Werks\u201c. Daf\u00fcr wurde ein Lesekreis ins Leben gerufen, der zum Kern des Projekts wurde. Innerhalb dieses Kreises wurden die ersten sechs Gedichte des Manuskripts gemeinsam mit den Teilnehmer*innen diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese ersten sechs Gedichte, die sich durch ihre Komplexit\u00e4t sowie durch zahlreiche \u00c4nderungen, Anmerkungen und \u00dcberarbeitungen auszeichnen, konnten zwar ausf\u00fchrlich analysiert werden, doch sie stellen nur einen kleinen Teil des gesamten Manuskripts dar \u2013 genauer gesagt, lediglich das erste Drittel (32 von 92 Seiten). Daher entstand die Idee, den verbleibenden Gedichten im Rahmen eines Workshops Raum zu geben, um neue Perspektiven f\u00fcr die Forschung zum Homburger Folioheft zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum ersten Mal wurden diese Gedichte von Friedrich Bei\u00dfner unter dem Titel <em>\u201eHymnische Entw\u00fcrfe\u201c<\/em> in der Stuttgarter H\u00f6lderlin-Ausgabe ver\u00f6ffentlicht.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Diese Texte, die in der H\u00f6lderlin-Forschung bisher wenig Beachtung gefunden haben, k\u00f6nnten eine neue Herangehensweise an das gesamte Folioheft erm\u00f6glichen. Da bereits die Analyse der ersten sechs Gedichte des Manuskripts es erm\u00f6glichte, zentrale und komplexe Themen in H\u00f6lderlins Werk zu untersuchen \u2013 etwa das Verh\u00e4ltnis zwischen \u00e4sthetischer Sprache und der Gottesfrage \u2013, so erweitern die <em>Entw\u00fcrfe<\/em> diese Perspektive und er\u00f6ffnen neue Themenfelder, darunter Natur (<em>\u201eWenn aber die Himmlischen\u2026\u201c<\/em>), Helden (<em>\u201eKolomb\u201c<\/em>), Politik (<em>\u201edem F\u00fcrsten\u201c<\/em>), Institutionen und Kirchen (<em>Luther \/ \u201eder Vatikan\u2026\u201c<\/em>) sowie Erinnerung (<em>\u201eMnemosyne\u201c<\/em>), um nur einige Beispiele zu nennen.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was bedeutet es, einen Entwurf zu lesen? Die Polyphonie des Unvollendeten<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Alltag entstehen fortw\u00e4hrend Entw\u00fcrfe: Skizzen, Notizen, unfertige Mails, angefangene Ideen. Ein Entwurf ist ein nicht realisiertes Projekt, ein tastender Versuch, der noch nicht durch den Gestaltungswillen des Autors best\u00e4tigt wurde. Im Deutschen schwingt im Wort \u201eEntwurf\u201c das \u201eWerfen\u201c mit: ein Wurf in die M\u00f6glichkeit, etwas Vorl\u00e4ufiges, das Reifung erwartet. In einem Entwurf zeigt sich oft das Fehlen einer festen Intention. Die Autorschaft ist instabil, noch nicht festgelegt. Einen Entwurf zu lesen, bedeutet daher, die Vorstellung eines klaren, intentionalen Autors zumindest zeitweise zu suspendieren. Und doch sucht man \u2013 fast zwangsl\u00e4ufig \u2013 nach einem Gemeinten. Wie l\u00e4sst sich ein Dichter lesen, dessen poetisches Ich so zentral ist, wenn gerade seine Entw\u00fcrfe dieses Ich unterlaufen oder aufl\u00f6sen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <em>Homburger Folioheft<\/em> wirkt wie eine Schreibwerkstatt. Doch die dort versammelten Entw\u00fcrfe sind nicht die einzigen Spuren eines poetischen Denkens im Werden. H\u00f6lderlins gesamte Hinterlassenschaft ist durchzogen von Varianten, Korrekturen, Erg\u00e4nzungen. Man k\u00f6nnte seine Werke insgesamt als eine gro\u00dfe Notation verstehen \u2013 als ein Schreiben, das im \u00dcbergang verharrt und im Prozess des Schreibens selbst seinen Wert gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich sind die im Workshop analysierten <em>Entw\u00fcrfe<\/em> nicht die einzigen Spuren eines solchen Verfahrens. Es gibt immer wieder Anmerkungen und \u00dcberarbeitungen in H\u00f6lderlins Texten. Der Entwurf selbst erlaubt es, die Auseinandersetzung mit H\u00f6lderlins Werk nicht als Suche nach einer abschlie\u00dfenden These zu begreifen, die das Gemeinte des Dichters zusammenfasst, sondern als eine genealogische und in gewisser Weise dekonstruktivistische Arbeit, die sich aus der Besch\u00e4ftigung mit den Texten ergibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daraus resultiert die methodologische Frage: Wie spricht man \u00fcber einen unfertigen Text? Ist es sinnvoll, aus Fragmenten klare Entscheidungen des Autors herauszuarbeiten? Im Workshop zeigte sich, dass das gemeinsame Lesen selbst zu einer Art Entwurf wird: Jede Stimme er\u00f6ffnet neue Sinnlinien, jede Interpretation verschiebt die vorherige. Ein \u201eoffenes Kunstwerk\u201c ist ein Sprachraum mit mehreren Ausg\u00e4ngen, in dem jede Leserin und jeder Leser eine m\u00f6gliche Richtung einschlagen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lesen eines Entwurfs verlangt zugleich die Dekonstruktion des eigenen Lesens. Die Unfertigkeit des Textes erzeugt eine Begegnung mit dem Anderen: mit M\u00f6glichkeiten, die man nicht vorhergesehen hat, mit Unsicherheiten, mit der Vielstimmigkeit des Interpretierens.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Natur, das Ma\u00df und das Aorgische des Entwurfes<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Titel des Workshops ist ein Zitat aus dem Entwurf \u201eViel hab\u2019 ich dein\u2026\u201c, auch bekannt als <em>An die Madonna<\/em>: \u00bbEin seidnes Maas, des Entwurfes nemlich\u00ab (HF 65, 18). Das Zitat fasst eine der zentralen Fragen des Workshops und des Projekts zusammen: Wie ist dieses Ma\u00df, eine prek\u00e4re und fragile \u201eMa\u00dfgebung\u201c, zu verstehen? Handelt es sich bei dem, was H\u00f6lderlin in <em>An die Madonna<\/em> schreibt, um eine Kritik an einem zu schwachen Ma\u00df, das Gefahr l\u00e4uft, zu zerbrechen? Oder wird das seidene Ma\u00df vielmehr zu einem Ansatz, den traditionellen Begriff von Ma\u00df neu zu denken?<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese neue Interpretation des Ma\u00dfes war auch Gegenstand der Einf\u00fchrung von Elena Polledri sowie der von ihr geleiteten Diskussion \u00fcber den Entwurf \u201eWenn aber die Himmlischen\u2026\u201c. In diesem Text thematisiert H\u00f6lderlin Natur, Ordnung und das Aorgische \u2013 ein Thema, das auch im hymnischen Fragment <em>die Titanen<\/em> behandelt wird. Dort stellt sich die Frage, ob das Aorgische tats\u00e4chlich ma\u00dflos ist oder ob es eine eigene, andersartige Ordnung in sich tr\u00e4gt. \u201eWenn aber die Himmlischen\u2026\u201c kann als eine Art Antwort oder Kontrapunkt zur Unordnung der Titanen aus der Ordnungsperspektive der Himmlischen gelesen werden. Ist die aorgische Kraft der Natur in sich ma\u00dflos? Oder liegt in ihrer Kraft, die leicht korrumpierbar ist, weil sie ohne Ordnung zu sein scheint, bereits ein Ma\u00df? In \u201eWenn aber die Himmlischen\u2026\u201c zeigt sich genau diese M\u00f6glichkeit: die Pr\u00e4senz eines verborgenen Ma\u00dfes innerhalb des scheinbaren Chaos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein neues Ma\u00df entsteht \u2013 ein zartes Ma\u00df, das nicht aus fertigen Formen hervorgeht, sondern aus dem Unvollst\u00e4ndigen der Natur selbst. Die Natur erscheint hier nicht als abgeschlossenes Projekt, sondern als Entwurf: nicht durch fixierte Idealstrukturen bestimmt, sondern durch ein freies Spiel des Einen mit dem Vielen. Dieses neue Verst\u00e4ndnis von Ma\u00df entspringt der Ordnung, die der Entwurf selbst in seiner Sprachform hervorbringt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits zu Beginn erw\u00e4hnt, ist der Entwurf eng mit dem Bild des Wurfs verbunden \u2013 des \u201eWerfens\u201c. Wenn H\u00f6lderlin in <em>Patmos<\/em> mit \u00bbwas ist di\u00df?\u00ab (HF 25, 20) nach der Bedeutung des Eintritts Christi in die Geschichte und des Verschwindens der G\u00f6tter fragt, antwortet er: \u00bbEs ist Wurf des S\u00e4emanns\u00ab (HF 25, 21). Die Prekarit\u00e4t des Samens \u2013 das Nichtwissen, welche Fr\u00fcchte er tragen wird \u2013 erinnert an eine andere Metapher in \u201eWenn aber die Himmlischen\u2026\u201c: \u00bbden Garten\u00ab (HF 48, 24). Dieser Garten ist ein Ort der \u00bbIrre\u00ab (HF 48, 24), der Verwirrung, aus der der Mensch jedoch herausfinden kann, indem er der Stimme des Dichters folgt. Es gibt einen Entwurf, einen instabilen Wurf, und zugleich das Bewusstsein von Scheitern, Irrtum und dem B\u00f6sen \u2013 im Sinne der Theodizee. Doch in diesem Garten, in dem das B\u00f6se existiert, ist es dennoch m\u00f6glich, das Gute, das Eine, zu finden, indem man den Zeichen der Himmlischen folgt. Der Garten, \u00fcber den im Workshop ausf\u00fchrlich gesprochen wurde, ist ein Bild f\u00fcr dieses Denken: eine Ordnung, die nicht fixiert ist, sondern w\u00e4chst, vergeht und sich wandelt. So zeigt sich die Pr\u00e4senz eines neuen Ma\u00dfes \u2013 des Ma\u00dfes des Entwurfs \u2013 in seiner Prekarit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Natur wird dadurch selbst zum Entwurf und nicht zum Projekt. Sie steht in Beziehung zu einem Sch\u00f6pfer, der \u00abscherzet\u00bb (HF 48, 11). Die Natur ist nicht durch starre, ideale Strukturen bestimmt, sondern durch ein freies Spiel des Eins-Alles mit den einzelnen individuellen Teilen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schluss: Autor und Leser*innen als Editoren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Umgang mit Entw\u00fcrfen verschieben sich die Rollen von Autorenschaft und Leser*innen. Der Autor erscheint weniger als Sch\u00f6pfer eines abgeschlossenen, sondern vielmehr als Editor seines eigenen Werks: ausw\u00e4hlend, probierend, korrigierend. Das Gleiche gilt auch f\u00fcr die Leser*innen, die \u2013 ob bewusst oder unbewusst \u2013 selbst zu Herausgeber*innen werden: Jede Lekt\u00fcreentscheidung ist eine Setzung, die vorl\u00e4ufig bleibt. H\u00f6lderlins <em>Entw\u00fcrfe<\/em> fordern ein Denken, das Entwurf bleibt. Nicht das fertige, geschlossene Werk spricht am st\u00e4rksten, sondern die Bewegung auf ein m\u00f6gliches Werk zu \u2013 die Offenheit, das Werden, die Form, die noch im Entstehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daher bleibt die Frage: ist das seidene Ma\u00df die Natur des Entwurfes?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4616\" style=\"width:436px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-scaled.jpg 2560w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-300x225.jpg 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-150x113.jpg 150w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-768x576.jpg 768w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/IMG_0311-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Das Projekt tr\u00e4gt den Titel <em><a href=\"https:\/\/www.religionandtransformation.at\/forschung\/arbeitsgruppe-religion-and-aesthetics\/gott-in-anmuth-a-reading-of-hoelderlins-homburger-folioheft-from-an-aesthetic-point-of-view\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.religionandtransformation.at\/forschung\/arbeitsgruppe-religion-and-aesthetics\/gott-in-anmuth-a-reading-of-hoelderlins-homburger-folioheft-from-an-aesthetic-point-of-view\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eGott in Anmuth. A Reading of H\u00f6lderlin\u2019s Homburger Folioheft from an Aesthetic Point of View\u201c<\/a><\/em> und wurde vom FWF \u2013 Austrian Science Fund (P 36887-G) finanziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Vgl. Friedrich H\u00f6lderlin, <em>S\u00e4mtliche Werke<\/em>, Bd. 2, hrg. von Friedrich Bei\u00dfner, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1951.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Vgl. Emery E. George, Homburger Folioheft. In: Johann Kreuzer (hgr.): H\u00f6lderlin-Handbuch, Leben \u2013 Werk \u2013 Wirkung. Stuttgart 2011, S. 379\u2013394.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Vgl. Elena Polledri, <em>\u201c\u2026 immer bestehet ein Maas\u201d: der Begriff des Ma\u00dfes in H\u00f6lderlins Werk<\/em>, K\u00f6nigshausen &amp; Neumann Verlag, W\u00fcrzburg 2002.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 21\/2025<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits:<\/strong> Titelbild bearbeitet von Noemi Call, Abbildung 2: (C) Andreas Telser<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von 24. bis 26. September 2025 fand an der Universit\u00e4t Wien ein transdisziplin\u00e4rer Workshop zu den Entw\u00fcrfen des Homburger Foliohefts unter dem Titel <i>\u201eEin seidnes Maas, des Entwurfes nemlich\u201c. H\u00f6lderlin lesen: Entw\u00fcrfe aus dem Homburger Folioheft<\/i> statt. Der Workshop wurde im Rahmen des FWF-Projekts Gott in Anmuth in Kooperation mit der H\u00f6lderlin-Gesellschaft und dem Forschungszentrum \u201eReligion and Transformation\u201c organisiert und von H\u00f6lderlin Expert*innen von verschiedenen Universit\u00e4ten und aus verschiedenen Disziplinen begleitet. Ein Bericht von <b>Marco Fiorletta<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4620,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[144,145,151],"tags":[],"ppma_author":[368],"class_list":["post-4613","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst","category-literatur","category-philosophie","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":368,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"marco-fiorletta","display_name":"Marco Fiorletta","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"","last_name":"Fiorletta","first_name":"Marco","job_title":"","description":"Marco Fiorletta hat Philosophie in Venedig, Freiburg, Rom und Wien studiert. 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