{"id":4714,"date":"2026-05-07T08:32:28","date_gmt":"2026-05-07T08:32:28","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4714"},"modified":"2026-05-07T10:32:03","modified_gmt":"2026-05-07T10:32:03","slug":"der-glaube-ist-der-markt-der-immanenten-gott-des-kapitalismus-nach-lacan-deleuze-und-guattari","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4714","title":{"rendered":"\u201cDer Glaube ist der Markt\u201d \u2013 Der immanente Gott des Kapitalismus nach Lacan, Deleuze und Guattari"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott, ob Sch\u00f6pfer, Erhalter oder Lenker der Welt, kann mindestens zwei sehr verschiedene Rollen spielen. Zwei fast schon inversive Auftritte gew\u00e4hrt Jacques Lacan Gott in den beiden Texten \u201eNamen des Vaters\u201c von 1963 und \u201eTriumph der Religion\u201c von 1947. So ist Gott einerseits in \u201eNamen des Vaters\u201c transzendent. Er ist das Jenseits des sprechenden Subjekts, dem er Stimme verleiht, und der Sprache, dessen Ordnung er gew\u00e4hrleistet.<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Anders als der primordiale Urvater vor Gesetz und Inzestverbot ist er der Eigenname, der despotische (Herren-)Signifikant, der gro\u00dfe Andere, der \u2013 in dem Text unter verschiedenen Namen der Bibel \u2013 die Linearit\u00e4t der Signifikant-Signifikaten-Kette herstellt.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Diese Beschreibung eines \u00fcbergeordneten ordnenden Signifikanten zielt auf eine Kritik der Linguistik und symbolischen Ordnung im Namen des sich ihr Entziehenden, dem Unbewussten, ab.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\">[3]<\/a> In dieser Hinsicht ist Lacan also Religionskritiker.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch in \u201cTriumph der Religion\u201d ist Religion dasjenige, was den Dingen einen Sinn gew\u00e4hrt. Dies geschieht allerdings nicht \u00fcber einen externen gro\u00dfen Anderen, vielmehr sieht Lacan hier den Glauben untrennbar verbunden mit einer spezifisch strukturierten \u00d6ffentlichkeit, dem Forum: \u201cDer Glaube ist der Markt.\u201d<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Das Reale als \u201cdas [\u2026], was nicht geht\u201d<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, scheint vielmehr als Resultat kollektiver Zur\u00fcck- oder sogar Verdr\u00e4ngung zu sein. Glaube, aber auch Religion, wird damit immanent. Gott scheint vielmehr jener inhaltlich unbestimmte gemeinsame Nenner zu sein, der von verschiedenen Inhalten besetzt werden kann, die \u2018triumphieren\u2019.<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> W\u00e4hrend den Angelegenheiten des gro\u00dfen Anderen in der s\u00e4kularen und insbesondere kapitalistischen Gesellschaft vielleicht eine Pr\u00e4senz einger\u00e4umt wird, die er <em>so<\/em> gar nicht mehr hat, scheint es eher ein kleiner Gott zu sein, der auf dem Forum dieser Gesellschaft sein Unwesen treibt und vielleicht in den Worten Ludwig Wittgensteins in so etwas wie einem Spiel als gemeinschaftlicher Gebrauch zu entstehen.<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Dies soll im Folgenden \u00fcber den Begriff \u2018Gott\u2019 bei Deleuze (und Guattari) verhandelt werden,<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a> um schlie\u00dflich einen konkreteren Begriff von Gott im Kapitalismus zu bekommen, den Lacan in \u201cTriumph der Religion\u201d impliziert verhandelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die zwei Auftritte Gottes bei Lacan scheinen den zwei Bedeutungen des \u201eWort Gottes\u201c<a href=\"#_ftn9\" id=\"_ftnref9\">[9]<\/a> zu entsprechen, die Spinoza Deleuze zufolge aufzeigt: \u201eein ausdr\u00fcckendes Wort, das weder W\u00f6rter noch Zeichen braucht, sondern allein das Wesen Gottes und den Verstand des Menschen. Und ein Eindruck machendes, befehlendes Wort, das durch Zeichen und Gebote wirkt\u201c<a href=\"#_ftn10\" id=\"_ftnref10\">[10]<\/a>. W\u00e4hrend letzteres von einer eminenten Transzendenz aus dem Jenseits stamme, welche an die Offenbarung, insbesondere Bibel und Schrift gebunden sei, ist ersteres Ausdruck einer Substanz als absolut unendlichem Sein, welches sich durch die Attribute in allen Dingen ausdr\u00fcckt und durch diese bestimmt.<a href=\"#_ftn11\" id=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze und Guattari r\u00e4umen dieser Bestimmung von Gott als immanenter Ursache einen fast schon ontologischen Status ein. Gott ist die f\u00fcr jede (Realit\u00e4ts-)Schicht oder Stratifizierung notwendige doppelte Gliederung von Inhalt und Ausdruck: \u201eGott ist ein <em>Hummer <\/em>oder eine Doppelzange, ein <em>double bind<\/em>.\u201c<a href=\"#_ftn12\" id=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Einzelne Schichten, aber auch die allgemeine Schichtbildung auf dem organlosen K\u00f6rper als unbestimmte Materie seien Gottesurteile.<a href=\"#_ftn13\" id=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Unabh\u00e4ngig von der Spezifit\u00e4t des Ausdrucks, welcher in den verschiedenen von Deleuze und Guattari ausgemachten Schichten unterschiedliche Formen annimmt, und dessen Verh\u00e4ltnis zum Inhalt: \u201eAusdr\u00fccken hei\u00dft immer das Lob Gottes singen.\u201c<a href=\"#_ftn14\" id=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser ontologische Status der verschiedenen Ausdr\u00fccke in den verschiedenen Schichten wird von Guattari und Deleuze an der vorhergehenden Wunschproduktion relativiert. Dabei ist Gott diejenige Energie, \u201e<em>Numen<\/em>\u201c<a href=\"#_ftn15\" id=\"_ftnref15\">[15]<\/a>, die die (ontologisch) prim\u00e4ren konnektiven Wunschketten (der Produktion von Produktion) auf dem organlosen K\u00f6rper als Immanenzebene disjunktiv einschreibt (Produktion von Aufzeichnung). Gerade bez\u00fcglich eines gesellschaftlichen K\u00f6rpers (Sozius) bezeichnen Deleuze und Guattari als Akt der Aufzeichnung die Herstellung einer Oberfl\u00e4che verschiedenartiger Kr\u00e4fte und Agenten, die als alternativlos erscheinen und innerhalb derer die Produktion von Produktion schlie\u00dflich stattfindet.<a href=\"#_ftn16\" id=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Diese Einschreibung als disjunktiver Syllogismus des \u201esei es\u2026sei es\u201c<a href=\"#_ftn17\" id=\"_ftnref17\">[17]<\/a> setze Gott voraus, sodass Deleuze und Guattari diesen (auch im Sinne Kants) als Gesamtheit der Realit\u00e4t fassen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDemjenigen, der uns fragen sollte, ob wir an Gott glauben, werden wir in echt Kantischer oder Schreberscher Manier zu antworten haben: nat\u00fcrlich, aber nur an ihn als Meister des disjunktiven Syllogismus, als Prinzip <em>a priori<\/em> dieses Syllogismus (Gott bestimmt als <em>Omnitudo realitatis<\/em>, der alle abgeleiteten Realit\u00e4ten durch Teilung entspringen).\u201c<a href=\"#_ftn18\" id=\"_ftnref18\">[18]<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie sieht also dieser Sinn aus, der auf der Oberfl\u00e4che des organlosen K\u00f6rpers in der heutigen Gesellschaft eingeschrieben ist? Nach Deleuze und Guattari ist dies im Kapitalismus, K\u00f6rper des Kapitals, nicht mehr die Signifikant-Signifikaten-Kette, welche durch einen \u00fcbercodierenden despotischen Herrensignifikanten gew\u00e4hrleistet wird.<a href=\"#_ftn19\" id=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Mit Marx gehen die beiden davon aus, dass diese ehemals bestehende gesellschaftliche Produktion und Repr\u00e4sentation, die Art und Weise, wie sich Sinn stiftet, an gesamtgesellschaftlich durchgesetztem Eigentum, welches doppelt freie Arbeiter und privatisiertes Kapital herstellt, decodiert und aufgel\u00f6st wird.<a href=\"#_ftn20\" id=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Sinne impliziert \u201eDer Glaube ist der Markt\u201c nicht nur die Verortung der sinnstiftenden Instanz in einem gemeinschaftlichen Gebrauch und einer \u00d6ffentlichkeit. Vielmehr macht sich Sinn an der konkreten Ausgestaltung derselben fest. In Gesellschaften mit kapitalistischer Produktion, die sich ma\u00dfgeblich durch den (Waren-)Tausch differenzieren, ergibt sich ein aus der Kommensurabilit\u00e4t qualitativ unterschiedlicher Waren entstehendes allgemeines quantitatives \u00c4quivalent, der Wert.<a href=\"#_ftn21\" id=\"_ftnref21\">[21]<\/a> F\u00fcr immer mehr bildet der Wert, die Verwertung und Produktivit\u00e4t den Ma\u00dfstab, inwiefern es weiter auftritt. Der deterritorialisierte Geldstrom rei\u00dft nach Deleuze und Guattari den \u00f6konomischen Arbeitsstrom, sowie den technischen oder wissenschaftlichen Wissensstrom mit. Alles wird produktiv gemacht f\u00fcr die Verwertung, ist mehr und mehr der gesellschaftlichen Produktion immanent.<a href=\"#_ftn22\" id=\"_ftnref22\">[22]<\/a> Die Einschreibung im Kapitalismus l\u00e4uft also weniger \u00fcber die Herstellung konkreter Bedeutungszusammenh\u00e4nge als \u00fcber die Relativierung an abstrakten Kategorien: Privateigentum, Ware und Wert. Der immanente Gott ist im Kapitalismus weniger despotischer Herrscher als \u201aaxiomatisch\u2018 und berechnend. Es ist der Gott der Privatpersonen, der freien und gleichen Menschen, welche entweder mit Geld mehr Geld machen oder ihre Arbeitskraft verkaufen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott in diesem Verst\u00e4ndnis als immanente Ursache unterstellt die Historizit\u00e4t jeglicher theoretischen Bestimmungen, insbesondere dessen wie sich Repr\u00e4sentation oder Bedeutung in einer Gesellschaft herstellt. W\u00e4hrend Luce Irigaray in <em>The poverty of psychoanalysis<\/em> nicht nur Freud, sondern gerade auch Lacan, Ahistorizit\u00e4t vorwirft,<a href=\"#_ftn23\" id=\"_ftnref23\">[23]<\/a> gehen andere von der Relativit\u00e4t der Konzepte Lacans, insbesondere des \u00d6dipus-Komplexes, aus.<a href=\"#_ftn24\" id=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Die Frage nach dem Status der Theorien innerhalb des Werkes von Lacan tr\u00e4gt nichts dazu bei, wie denn die immanente Ursache der Bedeutung, eine Theorie der Repr\u00e4sentation im Kapitalismus ausschauen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass allerdings mit und in der Terminologie Lacans auch die gegenw\u00e4rtige Gesellschaft beschrieben werden kann, zeigt beispielsweise Anna Kornbluh in ihrem Buch <em>Immediacy \u2013 or The Style of Too Late Capitalism<\/em>. Kornbluh vertritt die These, dass in dieser Gesellschaft des Zu-sp\u00e4t-Kapitalismus die symbolische Ordnung und damit die gesellschaftliche Praxis der Vermittlung als sozialer Prozess der expliziten Herstellung von Repr\u00e4sentation abnimmt. Stil als Ausdrucksform w\u00fcrde dabei im Kapitalismus als Stil der Unmittelbarkeit, als Stil der eigentlich keiner ist, gedacht werden.<a href=\"#_ftn25\" id=\"_ftnref25\">[25]<\/a> Kornbluh erkl\u00e4rt dies unter anderem mit dem Klimawandel, der Technisierung und Funktionsweise von Social Media, aber insbesondere auch mit der notwendigerweise immer schneller werdenden Zirkulation, die im sp\u00e4ten Kapitalismus einem tendenziellen Fall der Profitrate entgegenwirken muss:<a href=\"#_ftn26\" id=\"_ftnref26\">[26]<\/a> \u201cThe twenty-first-century concentration on circulation, with its premium on flow, conditions immediacy as cultural style that immanentizes presences, eclipses relay, and negates mediation.\u201d<a href=\"#_ftn27\" id=\"_ftnref27\">[27]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kornbluh beschreibt, wie es im Kapitalismus die Bewegung weg von \u00fcbergeordneten Bedeutungen hin zu einer vermeintlichen Offensichtlichkeit und Transparenz gibt, die allerdings selbst vermittelt ist durch Markt, Austausch und allgemein die Zirkulationssph\u00e4re, die Austragungsort immer k\u00fcrzerer Umschlagszeiten als Ausgleich fallender Profitraten wird. Der kapitalistische Gott im Sinne einer immanenten Ursache der Bedeutung ist also weniger der despotische, der die Bez\u00fcge der Signifikanten-Kette aufrechterh\u00e4lt, sondern einer, der im Austausch, auf dem Markt, sein Unwesen treibt. Bedeutungen erscheinen als konkret und unvermittelt, h\u00e4ngen allerdings an einem Gott des gesamt-gesellschaftlichen Durchschnitts.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> vgl. Lacan 1963, 81 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> vgl. Nemitz 2015.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> vgl. Roudinesco 1972.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Lacan 1947, 84.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Ebd., 77.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> Vgl. ebd., 69 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Vgl. Wittgenstein 1938, 106.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> Eine andere Art, diese Thematik zu behandeln findet sich bei Peter Klepec als Kategorie der Ideologie (vgl. Klepec 2019, 158.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref9\" id=\"_ftn9\">[9]<\/a> Deleuze 1968, 52.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref10\" id=\"_ftn10\">[10]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref11\" id=\"_ftn11\">[11]<\/a> Vgl. ebd., 53 f., 61.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref12\" id=\"_ftn12\">[12]<\/a> Deleuze\/Guattari 1980, 61.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref13\" id=\"_ftn13\">[13]<\/a> Vgl. ebd., 60, 83.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref14\" id=\"_ftn14\">[14]<\/a> Ebd., 65.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref15\" id=\"_ftn15\">[15]<\/a> Deleuze\/Guattari 1972, 20.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref16\" id=\"_ftn16\">[16]<\/a> Vgl. ebd., 17\u201320.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref17\" id=\"_ftn17\">[17]<\/a> Ebd., 19.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref18\" id=\"_ftn18\">[18]<\/a> Ebd., 20.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref19\" id=\"_ftn19\">[19]<\/a> Vgl. ebd., 264 ff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref20\" id=\"_ftn20\">[20]<\/a> Vgl. ebd., 289 ff.; vgl. MEW 23, 181 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref21\" id=\"_ftn21\">[21]<\/a> Vgl. ebd., 100f, 109.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref22\" id=\"_ftn22\">[22]<\/a> Vgl. Deleuze\/Guattari 1972, 301 f., 305.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref23\" id=\"_ftn23\">[23]<\/a> Vgl. Irigaray 1977, 80 ff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref24\" id=\"_ftn24\">[24]<\/a> Vgl. Evans 1996, 36 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref25\" id=\"_ftn25\">[25]<\/a> Vgl. Kornbluh 2023, 8 f., 58 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref26\" id=\"_ftn26\">[26]<\/a> Vgl. ebd., 28 f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref27\" id=\"_ftn27\">[27]<\/a> Ebd., 30.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zitierte Texte:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze, G. (1968): <em>Spinoza. und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie<\/em>. \u00dcbers. v. U. J. Schneider. M\u00fcnchen: Wilhelm Fin Verlag 1993.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze, G.; Guattari, F. (1972): <em>Anti-\u00d6dipus. Kapitalismus und Schizophrenie I<\/em>. \u00dcbers. v. B. Schwibs. 17. Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze, G.; Guattari, F. (1980): <em>Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie II<\/em>. \u00dcbers. v. G. Ricke; R. Voulli\u00e9. Berlin: Merve Verlag 1992.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Evans, D. (1996): \u201cHistoricism and Lacanian theory\u201d, in: <em>Radical Philosophy<\/em>, 79 (5), 35\u201340.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Irigaray, L. (1977): \u201cThe poverty of psychoanalysis\u201d, in: Ebd.: <em>The Irigaray Reader<\/em>. Hg. v. M. Whitford. Oxford: Blackwell 1991, 79\u2013104.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klepec, P. (2019): \u201cOn Lacan\u2019s <em>The Triumph of Religion <\/em>and Related Matters\u201d, in: <em>Filozofski<\/em> <em>vestnik<\/em>, 40 (1), 139\u2013162.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kornbluh, A. (2023): <em>Immediacy. or, The Style of Too Late Capitalism<\/em>. London: Verso Books 2024.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lacan, J. (1947): <em>Triumph der Religion, welchem vorausgeht der Diskurs an die<\/em> <em>Katholiken<\/em>. \u00dcbers. v. H.-D. Gondek. Wien: Turia + Kant 2006.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lacan, J. (1963): <em>Namen-des-Vaters<\/em>. \u00dcbers. v. H.-D. Gondek. Wien: Turia + Kant 2006.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[MEW 23] Marx, K. (1864): \u201eDas Kapital. Kritik der politischen \u00d6konomie\u201c, in: <em>MEW.<\/em> <em>Band 23<\/em>. Berlin: Dietz Verlag 1985.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nemitz, R. (21.1.2015): \u201c\u00dcber den Eigennamen, erster Teil \u2013 Passagen aus Seminar IX. \u00dcbersetzung und Zusammenfassung\u201d, in: <em>Lacan Entziffern<\/em>, <a href=\"https:\/\/lacan-entziffern.de\/einzelner-zug\/33332-psychoanalyse-eigenname\/\">https:\/\/lacan-entziffern.de\/einzelner-zug\/33332-psychoanalyse-eigenname\/<\/a>, letzte Aktualisierung 13.12.2025 (Zugriff 20.02.2026).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Roudinesco, E. (1972): \u201cL\u2019Action d\u2019une m\u00e9taphore\u201d, in: <em>La pens\u00e9e<\/em>, 162 (3), 54\u201373.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wittgenstein, L. (1938): \u201cVorlesungen \u00fcber den religi\u00f6sen Glauben\u201d, in: Ebd.: <em>Vorlesungen<\/em> <em>und Gespr\u00e4che \u00fcber \u00c4sthetik, Psychologie und Religion<\/em>. Hg. v. Cyrill Barrett.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht 1968, 87\u2013110.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredit<\/strong>: (C) Hannah Zipser<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 06\/2026<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott, ob Sch\u00f6pfer, Erhalter oder Lenker der Welt, kann mindestens zwei sehr verschiedene Rollen spielen. 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Ein Essay von <b>Hannah Zipser<\/b>.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4718,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[146,147,151,166,150],"tags":[],"ppma_author":[413],"class_list":["post-4714","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesellschaft","category-oekonomie","category-philosophie","category-subjekt-und-psyche","category-theologie","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":413,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"hannah-zipser","display_name":"Hannah Zipser","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"","last_name":"Zipser","first_name":"Hannah","job_title":"","description":"Hannah Zipser studiert Philosophie im Master an der Universit\u00e4t Wien und schreibt ihre Masterarbeit \u00fcber den Begriff des \"double binds\" bei Deleuze\/Guattari. 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