{"id":4744,"date":"2026-05-21T12:12:25","date_gmt":"2026-05-21T12:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4744"},"modified":"2026-05-21T12:13:19","modified_gmt":"2026-05-21T12:13:19","slug":"deleuze-oder-wie-man-gott-los-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4744","title":{"rendered":"Deleuze oder wie man Gott los wird"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze kann als einer der wichtigsten und konsequentesten atheistischen Denker des 20. Jahrhunderts gesehen werden. Allerdings handelt es sich beim Deleuzianischen Atheismus um eine Beweislastumkehr: Statt Gottesbeweise aufzustellen bzw. atheistisch zu entkr\u00e4ften, geht Deleuze davon aus, dass Gott omnipr\u00e4sent und absolut ist, um schlie\u00dflich einen philosophischen Gegenentwurf aufzustellen bzw. <em>Gott loszuwerden<\/em>. Im Folgenden soll einmal die zentrale konzeptionelle Rolle dargestellt werden, die Gott bei Deleuze spielt, um anschlie\u00dfend zu zeigen, inwiefern Deleuze trotzdem Atheist ist und was dieser Atheismus konkret bedeutet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deleuze geht tats\u00e4chlich davon aus, dass Gott \u00fcberall ist. Und dies auf zwei Weisen in Verkn\u00fcpfung zweier f\u00fcr ihn wichtigen Philosophien und deren Gottesbegriffe: die Kants und die Spinozas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>1)<\/strong> Kant bestimmt in der <em>Kritik der reinen Vernunft<\/em>, in der Transzendentalen Dialektik, \u2018Gott\u2019 als ein transzendentales Ideal, das \u201cder durchg\u00e4ngigen Bestimmung, die notwendig bei allem, was existiert angetroffen wird, zum Grunde liegt\u201d (KrV A576\/B604). Deleuze \u00fcbernimmt den Gedanken von Gott als hypostasiertes Prinzip a priori bzw. als \u201cregulatives Prinzip\u201d, welches den Zusammenhang der Realit\u00e4t garantiert.\u00a0Dies explizieren Deleuze und Guattari beispielsweise in <em>Anti-\u00d6dipus<\/em>:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDemjenigen, der uns fragen sollte, ob wir an Gott glauben, werden wir in echt Kantischer [&#8230;] Manier zu antworten haben: nat\u00fcrlich, aber nur an ihn als Meister des disjunktiven Syllogismus, als Prinzip <em>a priori<\/em> dieses Syllogismus (Gott bestimmt als <em>Omnitudo realitatis<\/em>, der alle abgeleiteten Realit\u00e4ten durch Teilung entspringen).\u201c (A\u00d6, 20)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als \u201cMeister des disjunktiven Syllogismus\u201d ist hier diejenige Instanz gemeint, die eine klare Trennung zwischen zwei sich ausschlie\u00dfenden Aussagen aufmacht, ein <em>entweder-oder<\/em>, und dessen G\u00fcltigkeit auch garantiert (vgl. ebd., 102 f.). Ein kleines Beispiel: Ein Lichtschalter ist entweder aus oder an. Der Lichtschalter ist nicht aus, also muss er an sein. Kant zufolge braucht es f\u00fcr die Validit\u00e4t dieser Aussage eine Instanz, die den gegenseitigen Ausschluss von \u201cLicht an\u201d und \u201cLicht aus\u201d garantiert. Zugespitzt k\u00f6nnte man sagen, dass ein Gott der Elektroinstallation uns den logischen Zusammenhang garantiert, dass die beiden Zust\u00e4nde sich gegenseitig ausschlie\u00dfen. Dasselbe gilt nach Kant allgemein f\u00fcr die Logik. Erst durch einen Bezug auf ein \u201ctranszendentales Ideal\u201d, das ist Gott, ist der Satz des ausgeschlossenen Widerspruchs g\u00fcltig \u2013 und dadurch die Realit\u00e4t durchg\u00e4ngig bestimmbar (vgl. KrV A582\/B610). Als ein Vernunftprinzip ist mit Kant und Deleuze Gott die Gesamtheit der Realit\u00e4t (die omnitudo realitatis).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>2) <\/strong>Vorrangig verstand sich Deleuze immer als Spinozist \u2013 das betrifft auch den Gottesbegriff. Mit Spinoza erweitert Deleuze den Begriff von Gott als <em>omnitudo realitatis<\/em> um das materielle Prinzip als \u201cdeus sive natura\u201d (vgl. E IV P4 D). Diese Konzeption beschreibt einen immanenten Gott, der sich in allen Dingen, verstanden als Modifikationen der einen g\u00f6ttlichen Substanz, ausdr\u00fcckt: \u201eAusdr\u00fccken hei\u00dft immer das Lob Gottes singen.\u201c (TP, 65) Das hei\u00dft, dass dieser spinozistische Gott in jeder \u00c4u\u00dferung impliziert ist und expliziert wird. Dieses Verh\u00e4ltnis von Ausdruck und Substanz arbeitet Deleuze in seiner ersten Spinoza-Monographie <em>Spinoza und das Problem des Ausdrucks<\/em> von 1967 heraus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Begriff der spinozistischen Substanz ist r\u00fcckgebunden an eine Ausdrucksform. Laut Deleuze wird die Substanz, also Gott, nicht ausgedr\u00fcckt, sondern ist f\u00fcr Spinoza selbst nur expressiv. Die Substanz als adressiertes, ausgesprochenes, ausgedr\u00fccktes Konzept wird daher f\u00fcr Deleuze zum paradoxen Element, in seiner Terminologie zum konstitutiven \u201cUnsinn\u201d (vgl. etwa DW, 198). In diesem Rahmen l\u00e4sst sich das zwar nicht ganz entfalten, aber es sei so viel gesagt: Gott als Substanz, die sich in allem ausdr\u00fcckt, f\u00fchrt zu Unsinn, wenn Gott, ergo reiner Ausdruck, sich selbst wiederum im Ausdruck \u201eGott\u201c ausdr\u00fcckt (ein Russelsches Paradox). Unsinn versteht Deleuze sehr affirmativ: Er ist das konstitutive Element eines jeden \u201cSinns\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir haben also einen ziemlich totalen Gottesbegriff bei Deleuze, wenn diese beiden Konzepte, der immanente Gottesbegriff von Spinoza und der der transzendentalen Theologie Kants synthetisiert werden. Man k\u00f6nnte also an dieser Stelle sagen: Wenn Gott nach Deleuze omnipr\u00e4sent und konstitutiv ist f\u00fcr die Gesamtheit der verstandesm\u00e4\u00dfigen und materiellen Realit\u00e4t, dann war Deleuze doch kein Atheist, sondern vielmehr zutiefst gl\u00e4ubig. Allerdings handelt es sich bei diesen beiden Seiten Gottes, der Kantischen als regulatives \u201cPrinzip a priori\u201d und der spinozistischen Seite als Gott als Substanz, um einen Ausschluss. F\u00fcr diesen Ausschluss bem\u00fchen sie eine bemerkenswerte Figur: \u201eGott ist ein <em>Hummer <\/em>oder eine Doppelzange, ein <em>double bind<\/em>.\u201c (TP, 60)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott ist insofern ein Ausschluss, da er prinzipiell <em>exklusiv disjunktiv<\/em> verf\u00e4hrt. Die exkludierende, trennende Disjunktion besteht im Gegenteil zu einer inklusiven in einem sich ausschlie\u00dfenden <em>entweder-oder<\/em>, Gott in dem&nbsp;\u201cMaximum an Bedingungen, unter denen die Personen sich differenzieren. [&#8230;] als Prinzip a priori des disjunktiven Syllogismus [&#8230;]: diesem entspringt durch Limitation einer gr\u00f6\u00dferen Realit\u00e4t (omnitudo realitatis) ein jedes Ding.\u201d (A\u00d6, 97) Eine gr\u00f6\u00dfere Realit\u00e4t, die sich selbst ausdr\u00fcckende Substanz, in der keine exklusive Disjunktion gilt, wird beschr\u00e4nkt und \u00fcbrig bleibt nur die Realit\u00e4t mit ihrem Satz vom ausgeschlossenen Widerspruch, festen Identit\u00e4ten und einer bin\u00e4ren Logik. Damit k\u00f6nnen wir in eine erste Erkl\u00e4rung des Zitats einsteigen: Als Garant der M\u00f6glichkeit und Herrschaft des <em>entweder-oder<\/em>, des disjunktiven Syllogismus ist Gott ein <em>double bind<\/em> (vgl. TP, 61).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Entworfen vom Anthropologen Gregory Bateson ist der <em>double bind<\/em> als kommunikations-psychologisches Ph\u00e4nomen eine Art doppelter Botschaft, in der zwei sich widersprechende \u00c4u\u00dferungen kommuniziert werden. Da sie auf unterschiedlichen kommunikativen Ebenen stattfinden, machen sie es dem Empf\u00e4nger unm\u00f6glich, die Widerspr\u00fcchlichkeit zu benennen oder gar zu erkennen: Das klassische Beispiel von Bateson ist die Mutter, die (aus einer Position der Schw\u00e4che) dem Kind einerseits sagt, es solle nicht weinen, und es dann andererseits dazu auffordert, als dieses seine Tr\u00e4nen zur\u00fcckh\u00e4lt, seine Gef\u00fchle nicht zu verstecken. (Bateson et.al. 1969, 11\u201316) Deleuze und Guattari sehen in dieser doppelten Bindung nicht nur das Problem einzelner kommunikativer Ph\u00e4nomene, sondern eine f\u00fcr Sinn und Sprache grundlegende Struktur: \u201cIn einer Schicht gibt es \u00fcberall Doppelzangen, \u00fcberall und auf allen Seiten finden sich <em>double-binds <\/em>und Hummer, eine Mannigfal\u00adltigkeit von doppelten Gliederungen, die mal den Ausdruck und mal den Inhalt durchziehen.\u201d (TP, 66)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber die Theorie der <em>doppelten Bindung<\/em> erfasst Deleuze die transzendentale Dimension dessen, was Kant intendiert, n\u00e4mlich, dass es hinter unseren Grenzen der Erfahrung ein regulatives Prinzip geben m\u00fcsse, das den Zusammenhalt der Realit\u00e4t garantiert. Das l\u00e4uft darauf hinaus, sich auf eine Ebene beziehen zu m\u00fcssen, die der Anschauung unzug\u00e4nglich ist. Auf der anderen Seite ist wie oben erw\u00e4hnt der Begriff der Spinozistischen Substanz r\u00fcckgebunden an eine Ausdrucksform: Das Konzept der Substanz wird zum paradoxen Element, wenn man es als Ausgedr\u00fccktes denkt \u2013 mit Deleuze gesprochen zum \u201eUnsinn\u201c. Wird diese Ebene des Ausdrucks, auf der das Konzept der spinozistischen Substanz ausgedr\u00fcckt wird, nicht mehr adressiert, befinden wir uns in einer doppelten Bindung: Rein \u00fcber die Form des Ausdr\u00fcckens wird der Inhalt dessen bestimmt, was als substanziell zu gelten hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beides, das Anhalten Kants beim regulativen Prinzip als auch das Festhalten an einem bestimmten Konzept der spinozistischen Substanz, stellt dem Ausgangspunkt der jeweiligen philosophischen Untersuchung eine im Voraus bestimmte Ordnung voran, die dem gesamten Projekt ein theologisches Substrat unterjubelt, anstatt von einer Unordnung der Erfahrung oder einer Nicht-Konzipierbarkeit der Substanz auszugehen. Wir singen \u201edas Loblied Gottes\u201c (vgl. TP, 65), anstatt dem \u201cGebr\u00fcll des Seins\u201d (DW 377) zu lauschen. Deleuze Atheismus im Gegensatz dazu geht von einem chaotischen Ursprung aus, einem \u201eChaosmos\u201c (DW, 84), einem Un-Grund (<em>sans-fond<\/em>) (DW, 342), der sich einer Bestimmung verwehrt. Er will einen allumfassenden, \u00fcberall implizierten <em>Gott los werden<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die philosophische Tragweite dessen l\u00e4sst sich gut daran bemessen, was in diesem Zug alles mit auf dem Spiel steht:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201cDie Ordnung Gottes umfa\u00dft alle diese Elemente: die Identit\u00e4t Gottes als letztes Fundament, die Identit\u00e4t der Welt als umgebendes Milieu, die Identit\u00e4t der Person als wohlbegr\u00fcndete Instanz, die Identit\u00e4t der K\u00f6rper als Basis, schlie\u00dflich die Identit\u00e4t der Sprache als Macht zur Bezeichnung des ganzen Restes.\u201d (LS, 354)<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott ist nicht tot, diese Ordnung ist schlie\u00dflich \u00fcberall und muss mit Deleuze noch <em>losgeworden werden<\/em>. Dieser konsequente Atheismus muss sich allen drei Vernunftbegriffen als Regulativa entledigen, aber auch allen exklusiven Disjunktionen und Identifikationen eines Begriff mit der Substanz. Genau in dieser Radikalit\u00e4t ist Gilles Deleuze Atheist und er findet in folgender Programmatik philosophisch vielleicht noch gr\u00f6\u00dfere Gegner als die Theologie: \u201eder Tod Gottes; die Zerst\u00f6rung der Welt; die Aufl\u00f6sung der Person; die Aufspaltung der K\u00f6rper; der Funktionswandel der Sprache, die nur mehr Intensit\u00e4ten ausdr\u00fcckt.\u201d (Ebd.)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturverzeichnis:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bateson, Gregory et.al. (1969). <em>Schizophrenie und Familie. Beitr\u00e4ge zu einer neuen Theorie<\/em>. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 1970.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[DW] Deleuze, Gilles (1968): <em>Differenz und Wiederholung<\/em>. \u00dcbers. v. J. Vogl. M\u00fcnchen: Wilhelm Fink Verlag 1993.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[SPA] Deleuze, Gilles (1968): <em>Spinoza. und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie<\/em>. \u00dcbers. v. U. J. Schneider. M\u00fcnchen: Wilhelm Fink Verlag 1993.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[LS] Deleuze, Gilles (1969): <em>Logik des Sinns<\/em>. \u00dcbers. v. B. Dieckmann. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 1993.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[A\u00d6] Deleuze, Gilles; Guattari, F\u00e9lix (1972): <em>Anti-\u00d6dipus. Kapitalismus und Schizophrenie I<\/em>. \u00dcbers. v. B. Schwibs. 17. Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Verlag 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[TP] Deleuze, Gilles; Guattari, F\u00e9lix (1980): <em>Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie II<\/em>. \u00dcbers. v. G. Ricke; R. Voulli\u00e9. Berlin: Merve Verlag 1992.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[KrV] Kant, Immanuel (1781\/1787): <em>Kritik der reinen Vernunft<\/em>. A-Auflage, B-Auflage. Riga: Hartknoch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[E] Spinoza, Baruch (1677): <em>Ethik in geometrischer Ordnung dargestellt<\/em>. Lateinisch-Deutsch \u00dcbers. von W. Bartuschat. Hamburg: Meiner 2010.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits<\/strong>: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lobster_x-ray_Fusionsbild_Hummer_01.jpg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lobster_x-ray_Fusionsbild_Hummer_01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">(C) <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/User:Kairostrust\">Florian Elias Rieser<\/a><\/a>&#8211;<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lobster_x-ray_Fusionsbild_Hummer_01.jpg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Lobster_x-ray_Fusionsbild_Hummer_01.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikimedia Commons<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 08\/2026<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deleuze kann als einer der wichtigsten und konsequentesten atheistischen Denker des 20. 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