{"id":4754,"date":"2026-07-21T15:17:12","date_gmt":"2026-07-21T15:17:12","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4754"},"modified":"2026-07-27T11:42:56","modified_gmt":"2026-07-27T11:42:56","slug":"couch-empty-chair-und-beichtstuhl-teil-1-drei-moebel-fuer-das-seelenheil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4754","title":{"rendered":"Couch, empty chair und Beichtstuhl. Teil 1: Drei M\u00f6bel f\u00fcr das Seelenheil"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein junger Mann hadert mit sich selbst, weil er seiner Schwester das Gl\u00fcck mit ihrer Lebensgef\u00e4hrtin nicht g\u00f6nnt. Soll er einen Priester, eine Psychoanalytikerin oder einen Gestalttherapeuten aufsuchen? In dieser Frage wird ihn wohl kaum die Wahl des Sitzm\u00f6bels leiten, auf dem er bei dem Zusammentreffen mit den drei Personen Platz nehmen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass ebendiese M\u00f6bel aber doch eine beachtliche Rolle spielen, zeigt sich im Fall der Psychoanalyse schon daran, dass sich Ausbildungen der psychoanalytisch-psychodynamischen Richtung unter anderem dadurch voneinander abgrenzen, ob im Sitzen oder im Liegen praktiziert wird, sprich: der Klient auf dem Sessel oder der Couch Platz nimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Au\u00dfenstehende mag es seltsam klingen, aber wenn ein Therapeut eine Person im Liegen behandelt, der nur f\u00fcr die Therapie im Sitzen ausgebildet ist, k\u00f6nnte das als Kunstfehler angesehen und geahndet werden. Handelt es sich dabei nur um einen l\u00e4cherlichen \u201eBandenkrieg\u201c zwischen Ausbildungseinrichtungen? Die Funktionen, die die Couch in einer Therapie \u00fcbernimmt, k\u00f6nnen sehr unterschiedlich, ja in gewissem Sinn sogar kontr\u00e4r gesehen werden, eines aber haben sie gemeinsam: Sie sind <em>tats\u00e4chlich<\/em> wichtig, r\u00fchren an die Fundamente der Psychoanalyse. Nach Donald Winnicott, einem der G<em>randseigneurs<\/em> der Psychoanalyse, wird <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>die psychoanalytische Couch in der analytischen \u00dcbertragung sowohl zum Uterus als auch zum bergenden, sch\u00fctzenden m\u00fctterlichen Arm und zur Chiffre m\u00fctterlicher Geborgenheit. Damit verliert das Bett den Status eines unbelebten M\u00f6belst\u00fccks, sondern nimmt in der \u00dcbertragung die Qualit\u00e4t eines menschlichen K\u00f6rpers an<\/em>. <a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das Bett, und damit die Couch in der Analyse kann aber auch \u2013 f\u00fcr ein unerw\u00fcnschtes Kind \u2013 der Ort sein, an dem es \u201eabgestellt wurde, isoliert von den Menschen, zu denen es Kontakt w\u00fcnschte\u201c. Selbst in diesem, so entgegengesetzt wirkenden Fall, ist das Bett allerdings das \u201eeinzige[.] Objekt, das noch da war, wenn sich das lebendige Objekt, die Mutter, dem Kontakt entzog\u201c<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a>. Dass das Hinlegen die Regression f\u00f6rdern k\u00f6nne, gilt als Grund, die Behandlung auf der Couch f\u00fcr gewisse schwere psychische Erkrankungen als kontraindiziert anzusehen. Im Liegen entspannt man sich, gibt Kontrolle ab. Medizinisch gefasst wird beim Hinlegen das <em>Default Mode Network<\/em> (Ruhezustandsnetzwerk) des Gehirns aktiviert, das Selbstreflexion und den Zugriff auf eigene Erinnerungen und Gef\u00fchle unterst\u00fctzt. In allen diesen Perspektiven ist die gro\u00dfe Bedeutung der Couch unabweislich.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch beim <em>empty chair <\/em>mag eine (friedliche) Konkurrenz von Schulen ein erstes Indiz f\u00fcr seine Relevanz liefern: W\u00e4hrend der leere Stuhl l\u00e4ngst zum Sinnbild der Gestalttherapie geworden ist (und auch Eingang in die Methoden der systemischen Psychotherapie gefunden hat), kann die psychotherapeutische Richtung des Psychodramas ihn als Symbol f\u00fcr sich reklamieren: ihr Gr\u00fcnder, Jacob Levy Moreno, hat den leeren Stuhl in die Therapie eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"374\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl_mittel.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4782\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl_mittel.jpg 250w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl_mittel-201x300.jpg 201w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl_mittel-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Moreno, Ort unbekannt<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:50%\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"954\" height=\"1074\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl-2-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4797\" style=\"aspect-ratio:0.8882633869044815;width:330px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl-2-1.jpg 954w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl-2-1-266x300.jpg 266w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl-2-1-133x150.jpg 133w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/moreno-stuhl-2-1-768x865.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 954px) 100vw, 954px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Moreno, vermutlich auf der B\u00fchne von Beacon Hill<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Moreno selbst liefert uns auch eine sch\u00f6ne Erkl\u00e4rung, was es mit diesem M\u00f6bel auf sich hat:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><em>Der \u201aleere Stuhl\u2018 wird als ein Stuhl definiert, der einen Abwesenden darstellt. [\u2026]. Dem Gro\u00dfvater kann ein alter bequemer Sessel, dem Kind ein Kinderbettchen gedient haben, dem Pfarrer eine leere Bank in seiner Kirche. Er wendet sich an die Bank, so als ob sie von Zuh\u00f6rern besetzt sei. F\u00fcr einen heimkommenden Sohn k\u00f6nnen um einen Tisch herum mehrere St\u00fchle gestellt werden Sie stellen die verschiedenen Familienmitglieder, Vater, Mutter, Schwestern und Bruder dar. Wichtig ist nur, da\u00df der Stuhl, die Bank oder das Bettchen als von konkreten Personen besetzt erlebt werden, mit denen der Protagonist so lebhaft wie mit wirklich vorhandenen Menschen verkehrt. Das Erlebnis kann unter Umst\u00e4nden sogar st\u00e4rker als in Wirklichkeit sein, da die wirkliche, der Spontaneit\u00e4t des Protagonisten entgegenwirkende Person nicht vorhanden ist. In Augenblicken starker Erregung \u00fcbernimmt der Protagonist die Rolle des anderen, sitzt auf dem Stuhl, stellt den anderen dar, spricht und handelt f\u00fcr ihn. Dasselbe gilt f\u00fcr den Pfarrer, der die Rolle eines jeden Gl\u00e4ubigen \u00fcbernimmt oder f\u00fcr die Mutter, welche die Rolle des Babys im Bettchen spielt, das geboren werden soll oder gestorben ist. <\/em><a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Unmittelbar klar wird aus diesen Ausf\u00fchrungen auch, warum dieser <em>empty chair<\/em> wichtig ist. Nicht nur die Urheberschaft, sondern auch ein anderes Verst\u00e4ndnis der Technik des leeren Stuhls behauptet das Psychodrama f\u00fcr sich: W\u00e4hrend der Gr\u00fcnder der Gestalttherapie, Fritz Perls, die Klient*in dazu auffordert, sich die abwesende Person auf dem Sessel vorzustellen, h\u00e4lt Moreno \u2013 wie schon in dem Zitat beschrieben \u2013 die Kient*in dazu an, die Rollen zu vertauschen und selbst die abwesende Person \u201ezu werden\u201c. Nur in einem Psychodrama also w\u00fcrde der eingangs genannte junge Mann auf dem \u201eleeren Stuhl\u201c zu sitzen kommen<a href=\"#_ftn4\" id=\"_ftnref4\">[4]<\/a> \u2013 einem leeren Stuhl, der also \u00fcberhaupt nicht mehr leer ist, sondern in gewisser Hinsicht sogar doppelt besetzt: von der Klient*in und der abwesenden Person.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"600\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck_mittel-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4780\" style=\"width:227px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck_mittel-3.jpg 400w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck_mittel-3-200x300.jpg 200w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck_mittel-3-100x150.jpg 100w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Barocker Beichtstuhl im Innsbrucker Dom<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die dritte Option des jungen Mannes, n\u00e4mlich einen Priester in einem Beichtstuhl aufzusuchen, l\u00e4sst sich nicht nur als Weg zum individuellen Seelenheil begreifen, sondern auch als ein Geschehnis, in dem es wesentlich um Macht geht. Das hat u.a. Martin Luther erkannt, und, etwas spezifischer, kann man den Beichtstuhl mit Foucault als eine Vorrichtung zur Erzeugung jener Gest\u00e4ndnisse verstehen, mit denen das Christentum den Subjekten eine durchg\u00e4ngige und radikale Selbsterforschung abverlangt, um so aus ihrem \u201egesamten Begehren einen Diskurs zu machen\u201c<a href=\"#_ftn5\" id=\"_ftnref5\">[5]<\/a>. Die heutige, aus dem Barock stammenden Form des Beichtstuhls,<a href=\"#_ftn6\" id=\"_ftnref6\">[6]<\/a> tr\u00e4gt ihren Teil dazu bei: Priester und Beichtender durch eine Wand getrennt, in der sich eine Ausnehmung mit einem Gitter befindet; durch dieses Gitter k\u00f6nnen die beiden Personen sprechen, aber einander nicht (deutlich) sehen. Dem Beichtenden mag es Sicherheit geben, dass der Beichtstuhl durch seine Bauweise die Anonymit\u00e4t des Beichtenden bewahrt, er liefert sich damit aber auch einer ungesehenen Instanz \u2013 dem Priester, der Macht, Gott \u2013 aus. \u00dcbrigens steht nicht nur der Beichtstuhl als Ort, an dem Machtgef\u00e4lle ausgen\u00fctzt werden, in der Kritik, sondern auch die psychoanalytische Couch.<a href=\"#_ftn7\" id=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die drei M\u00f6belst\u00fccke werden kaum den Ausschlag geben, ob man einen Analytiker, eine Gestalttherapeutin oder Priester mit seinen N\u00f6ten aufsucht, aber sie erweisen sich doch als essentiell f\u00fcr die Praktiken und Techniken, in die sie involviert sind. \u201eM\u00f6belst\u00fcck\u201c&nbsp; meint in den drei F\u00e4llen jedoch sehr Verschiedenes: W\u00e4hrend es f\u00fcr die Psychoanalyse tats\u00e4chlich das M\u00f6belst\u00fcck in seiner Materialit\u00e4t, mit seinen haptischen und Form-Eigenschaften ist, ist, das diese Rolle spielt, ist der konkrete Sessel f\u00fcr die Funktion des <em>empty chair<\/em> weitgehend irrelevant. Scott Kellog geht zu weit, trifft aber doch einen Punkt, wenn er sagt: \u201cChairwork has nothing to do with chairs\u201d<a href=\"#_ftn8\" id=\"_ftnref8\">[8]<\/a>. Wichtig ist aber der Sessel in dem Sinn, dass eine abwesende Person tats\u00e4chlich <em>situiert<\/em> wird, an einer bestimmten Stelle im Raum zum Sitzen gebracht wird. Der Beichtstuhl nimmt hinsichtlich der Rolle seiner Materialit\u00e4t eine Mittelstellung zwischen Couch und <em>empty chair <\/em>ein: Es ist nur ein kleiner Teil des ganzen Dings, eine Konstruktionseigenschaft, die hier eine Rolle spielt, n\u00e4mlich die Trennung der R\u00e4ume von Priester und beichtender Person, die einander h\u00f6ren, aber nicht sehen k\u00f6nnen; um das F\u00fchlen des M\u00f6bels geht es hier, wie beim <em>empty chair<\/em>, nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4820\" data-type=\"post\" data-id=\"4820\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zum zweiten Teil dieses Beitrags geht es hier entlang.<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten:<\/h2>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Claudia Guderian: <em>Die Couch in der Psychoanalyse<\/em>. Psychosozial-Verlag: Gie\u00dfen, 2018, S. 110.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Claudia Guderian. 2018. <em>Die Couch in der Psychoanalyse<\/em>. Gie\u00dfen: Psychosozial-Verlag, S. 109.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Jacob Levi Moreno. 1996. <em>Die Grundlagen der Soziometrie.<\/em> 3. Auflage. Opladen: Leske + Budrich, S. 420.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\" id=\"_ftn4\">[4]<\/a> Heute bestehen diese Unterschiede zwischen Psychodrama und Gestalttherapie in der Praxis nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\" id=\"_ftn5\">[5]<\/a> Vgl. Michel Foucault. 1999. <em>Der Wille zum Wissen. Sexualit\u00e4t und Wahrheit 1<\/em>. Frankfurt a.M.: Suhrkamp, S. 26; Michel Foucault, Michel. 2014. <em>Die Regierung der Lebenden. Vorlesungen am Coll\u00e8ge de France 1979\u20131980<\/em>, S. 122f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\" id=\"_ftn6\">[6]<\/a> &nbsp;Die \u00e4lteste Form des Beichtstuhls ist die eines gew\u00f6hnlichen Stuhls f\u00fcr den Priester, vor dem der Beichtende kniet, aber von diesem soll hier nicht die Rede sein.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\" id=\"_ftn7\">[7]<\/a> Siehe dazu den 2025 erschienenen, von Nicole Burgermeister, Lalitha Chamakalayil, Esther Hutfless und Barbara Zach herausgegebenen Band: <em>Psychoanalyse und soziale Ungleichheiten. Gesellschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse auf der Couch<\/em>. Cham: Springer.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\" id=\"_ftn8\">[8]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=i_UsgOnt6zw&amp;t=1524s\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=i_UsgOnt6zw&amp;t=1524s<\/a>, min. 0:23<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Photocredits<\/strong>: Titelbild: ROBERT HUFFSTUTTER, CC BY 2.0 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0<\/a>, via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:FREUD%27S_SOFA.jpeg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:FREUD%27S_SOFA.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikimedia Commons<\/a>; Abb. 1: \u00a9 Michael Schacht (herzlichen Dank f\u00fcr die Erlaubnis, das Foto zu verwenden!); Abb. 3: Burkhard M\u00fccke, CC BY-SA 4.0 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/4.0<\/a>, via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck.jpg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Beichtstuhl_in_St._Jakob_Innsbruck.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikimedia Commons<\/a>. F\u00fcr das zweite Foto von Moreno konnte die Verfasserin keine Rechtinhaber ausfindig machen. Bitte gegebenenfalls um Kontaktaufnahme.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>RaT-Blog Nr. 09\/2026<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein junger Mann hadert mit sich selbst. Soll er einen Priester, eine Psychoanalytikerin oder einen Gestalttherapeuten aufsuchen? In dieser Frage wird ihn wohl kaum die Wahl des Sitzm\u00f6bels leiten, auf dem er dabei Platz nehmen w\u00fcrde. Dass ebendiese M\u00f6bel doch eine beachtliche Rolle spielen, zeigt sich im Fall der Psychoanalyse schon daran, dass sich ihre verschiedenen Richtungen u. a. dadurch voneinander abgrenzen, ob der Klient auf dem Sessel oder der Couch Platz nimmt&#8230; Ein Essay von <b>Esther Heinrich<\/b>.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4772,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[144,166],"tags":[88],"ppma_author":[286],"class_list":["post-4754","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst","category-subjekt-und-psyche","tag-psychoanalyse","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":286,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"esther-heinrich","display_name":"Esther Heinrich","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"https:\/\/home.phl.univie.ac.at\/esther.heinrich-ramharter\/","last_name":"Heinrich","first_name":"Esther","job_title":"","description":"DDr. Esther Heinrich ist Assoziierte Professorin am Institut f\u00fcr Philosophie der Universit\u00e4t Wien und Vizesprecherin des Forschungszentrums RaT."}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4754","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4754"}],"version-history":[{"count":39,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4754\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4836,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4754\/revisions\/4836"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4754"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4754"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4754"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fppma_author&post=4754"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}