{"id":4820,"date":"2026-07-27T11:25:47","date_gmt":"2026-07-27T11:25:47","guid":{"rendered":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4820"},"modified":"2026-07-27T18:32:08","modified_gmt":"2026-07-27T18:32:08","slug":"couch-empty-chair-und-beichtstuhl-teil-2-moebel-in-beziehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4820","title":{"rendered":"Couch, empty chair und Beichtstuhl. Teil 2: M\u00f6bel in Beziehung"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=4754\" data-type=\"post\" data-id=\"4754\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der erste Teil dieses Beitrags kann hier nachgelesen werden.<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><sub>Dieser Blog-Beitrag will auf nichts Bestimmtes hinaus, hat keine These und enth\u00e4lt keine Argumente. Die Autorin widmet sich einem etwas ausgerissenen Thema, das sie aus Gr\u00fcnden, die ihr selbst nicht klar sind, interessiert.<\/sub><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sigmund Freud hatte ca.130 Patient*innen, nicht alle (wohl kaum z.B. der \u201ekleine Hans\u201c), aber doch sehr viele davon haben auf der Couch Platz genommen. Auf Freuds Couch sa\u00df man angeblich eher aufrecht, um nicht einzuschlafen. Manche Psychoanalytikerinnen haben f\u00fcr jede Klient*in einen eigenen Polster \u2013 Hygiene neben der Seelenhygiene. Manche bevorzugen eine schlichte Couch, manche eine \u00fcppigere \u00e0 la Freud. Zahlreiche Bildb\u00e4nde zeugen davon, dass die M\u00f6bel der Psychoanalyse auch als \u00e4sthetische und sinnbildliche Objekte in den Fokus der Aufmerksamkeit ger\u00fcckt sind. Man kann sich also f\u00fcr die materielle, symbolische oder \u00e4sthetische Beschaffenheit der psychoanalytischen Couch interessieren, hier soll es allerdings um einen anderen Gesichtspunkt gehen: die Relationen, in denen gewisse M\u00f6bel \u2013 und damit die darauf Sitzenden \u2013 zu anderen Gegenst\u00e4nden und ihrer Umgebung stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die M\u00f6bel, von denen hier die die Rede sein wird, sind die Couch der Psychoanalyse, der <em>empty chair <\/em>der Gestalttherapie (bzw. des Psychodramas) und der Beichtstuhl der Kirchen (in seiner seit dem Barock bis heute gebr\u00e4uchlichen Form). Die Couch dient dazu, der Klient*in die M\u00f6glichkeit zu geben, ihren Assoziationen freien Lauf zu lassen; der <em>empty chair<\/em> gibt einer abwesenden Person Pr\u00e4senz \u2013 er verleiht ihr die M\u00f6glichkeit, in Dialog mit der anwesenden Person zu treten (f\u00fcr eine genauere Erkl\u00e4rung siehe Teil 1); der Beichtstuhl dient der gl\u00e4ubigen Katholik*in dazu, ihre S\u00fcnden zu bekennen und Lossprechung zu erlangen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinsichtlich ihrer Relationalit\u00e4t erkennt man sofort einen grundlegenden Unterschied zwischen den drei M\u00f6beln: Die Couch steht in erster Linie in einer bestimmten Relation zum Raum bzw. einem M\u00f6belst\u00fcck anderer Art (dem Sessel der Therapeut*in). Der leere Stuhl befindet sich unter Seinesgleichen (oder er ist allein). Der Beichtstuhl ist&nbsp; <em>in<\/em> einer Kirche, er hat als einziges der drei M\u00f6belst\u00fccke wesentlich eine Relation <em>nach innen<\/em> (Beichtender und Priester befinden sich in ihm), und ansonsten steht er vor allem in Relation zum unr\u00e4umlichen \u00dcbersinnlichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Anordnungen<\/em><\/strong><strong>. <\/strong>Auch wenn der prim\u00e4re Bezugspunkt der Couch der Raum ist, weil sie den Klienten auf sich selbst zur\u00fcckverweisen und dieser daher kein anderes Gegen\u00fcber haben soll, geh\u00f6rt doch zur Couch wie auch zu den anderen beiden M\u00f6beln mindestens eine zweite Position: Zur Couch geh\u00f6rt der Sessel der Analytiker*in, zum Sitz der Beichtenden der Sitz des Beichtvaters, zum<em> empty chair<\/em> geh\u00f6ren (potentiell) andere Sessel bzw. der Platz der Therapeut*in. Selbst in ihren jeweiligen Zweier- oder Mehrfachkonstellationen gesehen unterscheiden sich die drei \u201eM\u00f6bel f\u00fcr das Seelenheil\u201c allerdings: In der Gestalttherapie und im Psychodrama gibt es eine gro\u00dfe Vielfalt an Konstellationen \u2013 unter Umst\u00e4nden ist \u00fcberhaupt kein zweiter Stuhl im Spiel (wenn die Therapeut*in steht); h\u00e4ufig gibt es aber, im Gegenteil, gleich mehrere St\u00fchle, &nbsp;kreis- oder halbkreisf\u00f6rmig angeordnet, weil mehrere Personen Thema sind. Diese Vielfalt an Konstellationen findet sich weder in der Psychoanalyse noch in der Beichtpraxis:<a href=\"#_ftn1\" id=\"_ftnref1\">[1]<\/a> In der Analyse wie in der Beichte sitzen zwei Personen auf zwei Sitzm\u00f6beln. Die Ausrichtung dieser Sitzm\u00f6bel kann in psychoanalytischen Settings dabei einige Varianten aufweisen \u2013 siehe Skizze.<a href=\"#_ftn2\" id=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1384\" height=\"667\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Bild1_Beitrag-Esther-Juli-26.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4821\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Bild1_Beitrag-Esther-Juli-26.png 1384w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Bild1_Beitrag-Esther-Juli-26-300x145.png 300w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Bild1_Beitrag-Esther-Juli-26-150x72.png 150w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/Bild1_Beitrag-Esther-Juli-26-768x370.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1384px) 100vw, 1384px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">H\u00e4ufig trifft man die Anordnung rechts oben an \u2013 es ist auch jene, die Freud gew\u00e4hlt hat, allerdings spiegelverkehrt zur Skizze, da er am rechten Ohr zunehmend schwerh\u00f6rig wurde. Interessanterweise ist die rechtwinklige Anordnung auch die, die man im Beichtstuhl antrifft: Dort befindet sich im \u201eAbteil\u201c des Priesters ein der T\u00fcr zugewandter Sitz, in jenem der Gl\u00e4ubigen ein Sitz oder eine Kniebank, die auf die vergitterte \u00d6ffnung in der Trennwand hin ausgerichtet ist. Es macht diese Anordnung besonders, dass sie sich von der allt\u00e4glichen unterscheidet: Die Personen blicken weder in dieselbe Richtung, auf ein gemeinsames Ziel, noch einander gegenseitig an. Was sie miteinander machen, machen sie also in einem gewissen Sinn nicht <em>miteinander<\/em>; sie sind an einer Sache beteiligt, aber in einer schon durch die Sitzordnung zum Ausdruck gebrachten grunds\u00e4tzlich unterschiedlichen Funktion. In der Gestalttherapie ist dieser Funktionsunterschied auch vorhanden, wird aber optisch-materiell nur zum Ausdruck gebracht, wenn der Therapeut steht. Das Machtgef\u00e4lle in der Psychoanalyse und viel mehr noch in der Kirche ist Gegenstand heftiger Kritik. Die r\u00e4umliche Gestaltung verschleiert dabei nicht, wie die Beteiligten zueinander stehen, sondern machen es sogar offen sichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>Blickrichtungen<\/em><\/strong>. Den Positionen der Sitzm\u00f6bel korrespondieren Blickrichtungen; die M\u00f6bel bestimmen, was man <em>sieht<\/em> \u2013 und, was man <em>nicht sieht<\/em>. Der <em>empty chair <\/em>ist leer \u2013 auf ihm gibt es nichts zu sehen; er verweist in der Gestalttherapie auf den Platz, den jemand nicht eingenommen hat (obwohl er\/sie h\u00e4tte sollen). Er steht aber in grunds\u00e4tzlich beliebiger Position und Anordnung, gibt also die Blicke \u00fcberall hin frei; ausgeschlossen \u2013 quasi logisch \u2013 ist nur der Blick auf die Position, von der aus gesprochen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon bei der Einrichtung des Raumes stellt die Couch die Analytiker*in vor eine Entscheidung: Was soll die Patient*in sehen? Soll der Blick der Patient*in zum Fenster oder zur T\u00fcr gerichtet sein, damit der Assoziationsfluss m\u00f6glichst unabgelenkt bleibt? Jedenfalls aber: Auf der Couch liegend sieht man die Analytiker*in nicht; diesen Blick gibt die Anordnung der M\u00f6bel vor.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch im Beichtstuhl sieht man den Gespr\u00e4chspartner nicht, allerdings bewirkt das ein der Konstellation der Sitze externer Gegenstand: das Gitter der Trennwand. Diese materielle Verhinderung des Sehens unterscheidet sich von der geometrischen im Psychoanalyse-Setting hinsichtlich ihrer Reziprozit\u00e4t: W\u00e4hrend es die Anordnung der M\u00f6bel in der Psychoanalyse erm\u00f6glicht, dass die Therapeut*in die Klient*in sehr wohl sieht (wenn auch nicht unbedingt ihr Gesicht), impliziert die Wahrung der Anonymit\u00e4t des Beichtenden durch das nicht oder schlecht durchsichtige Gitter auch umgekehrt die Unsichtbarkeit des Priesters (die vielleicht den \u201eBlick\u201c frei macht auf Gott \u2026 \u2013 den man nicht sieht).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong><em>K\u00f6rperpositionen<\/em><\/strong>. Die M\u00f6bel bestimmen nicht nur den Blick, sondern auch die K\u00f6rperstellungen. Alle drei M\u00f6bel fixieren die Person, die sich darauf niederl\u00e4sst, f\u00fcr eine gewisse Zeit auf eine bestimmte Position. Sie \u201ebewirken\u201c, dass man sitzt oder liegt, und nicht steht oder gar geht. Der Philosoph und P\u00e4dagoge Otto Friedrich Bollnow beschreibt Spezifika der Positionen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Wenn der Mensch sich hinlegt,<\/em> [\u2026] <em>so ist das einfach eine Bewegung innerhalb des Raums, wobei der Raum festst\u00fcnde und der Mensch sich in ihm bewegte, sondern es \u00e4ndert sich dabei von Grund auf das Verh\u00e4ltnis des Menschen zum Raum <\/em>[\u2026]<em>. Das beruht auf einem tiefgreifenden Unterschied zwischen dem Stehen <\/em>[\u2026] <em>und dem Liegen. Das Stehen erfordert eine best\u00e4ndige Anspannung, um dem Zug der Schwerkraft Widerstand leisten zu k\u00f6nnen.<a href=\"#_ftn3\" id=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die M\u00f6bel schaffen Zeiten der Ruhe, des Verharrens. Obwohl auch der <em>empty chair<\/em> zum Einnehmen einer bestimmten Position und Verweilen in ihr einl\u00e4dt, unterscheidet er sich von der psychoanalytischen Couch und dem Beichtstuhl insofern, als er doch auch zum <em>Wechseln<\/em> der Position bestimmt ist. Von der Couch und aus dem Beichtstuhl wechselt man nur in den Alltag.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fu\u00dfnoten:<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref1\" id=\"_ftn1\">[1]<\/a> Gruppenanalysen und die allgemeine Beichte aller Gottesdienstbesucher*innen sollen hier ebenso wenig thematisiert werden wie Psychoanalyse im Sitzen \u2013 wenn die Klient*in der Therapeut*in auf einem Sessel gegen\u00fcber sitzt \u2013, da es hier um die drei genannten M\u00f6belst\u00fccke gehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Ich habe chatGPT ersucht, mir verschiedene Konstellationen von Couch und Sessel zu zeichnen. Zu meiner \u00dcberraschung hat es das nicht zusammengebracht (variiert hat es im Wesentlichen nur die Position eines Blumentopfs). Da ich aber von den Zeichnungen die M\u00f6belst\u00fccke \u00fcbernommen habe, bedanke ich mich an dieser Stelle korrekterweise daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"#_ftnref3\" id=\"_ftn3\">[3]<\/a> Otto Friedrich Bollnow. 1963. <em>Mensch und Raum<\/em>. Stuttgart: Kohlhammer, S. 170.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Photocredits<\/strong>: Titelbild: ROBERT HUFFSTUTTER, CC BY 2.0 <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/2.0<\/a>, via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:FREUD%27S_SOFA.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Wikimedia Commons<\/a>; Abb 1: Created using ChatGPT<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>RaT-Blog Nr. 10\/2026<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sigmund Freud hatte ca.130 Patient*innen, sehr viele davon haben auf der Couch Platz genommen. 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Zweiter Teil des Essays von <b>Esther Heinrich<\/b>.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4772,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[144,166],"tags":[88],"ppma_author":[286],"class_list":["post-4820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kunst","category-subjekt-und-psyche","tag-psychoanalyse","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":286,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"esther-heinrich","display_name":"Esther Heinrich","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"1","user_url":"https:\/\/home.phl.univie.ac.at\/esther.heinrich-ramharter\/","last_name":"Heinrich","first_name":"Esther","job_title":"","description":"DDr. Esther Heinrich ist Assoziierte Professorin am Institut f\u00fcr Philosophie der Universit\u00e4t Wien und Vizesprecherin des Forschungszentrums RaT."}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4820"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4837,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4820\/revisions\/4837"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4820"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fppma_author&post=4820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}