{"id":794,"date":"2020-05-08T15:28:51","date_gmt":"2020-05-08T15:28:51","guid":{"rendered":"http:\/\/rat-blog.at\/?p=794"},"modified":"2023-07-06T09:47:44","modified_gmt":"2023-07-06T09:47:44","slug":"gedenken-in-zeiten-von-corona-es-gibt-sechs-millionen-gruende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=794","title":{"rendered":"Gedenken in Zeiten von Corona? Es gibt sechs Millionen Gr\u00fcnde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>In \u00d6sterreich ist der 8. Mai &#8211; noch &#8211;\u00a0 kein offizieller Feier- oder Gedenktag. Warum? <strong>Anna Rosa Schlechter<\/strong> erinnert an das Erinnern.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der 8. Mai 1945 markiert das offizielle Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. In vielen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ist der \u201eVictory in Europe Day\u201c \u00f6ffentlicher Feiertag, wie in Tschechien, der Slowakei oder Frankreich. In \u00d6sterreich jedoch ist der 8. Mai noch kein offizieller Feier- oder Gedenktag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 5. Mai 2020 j\u00e4hrte sich auch die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausens durch US-Truppen zum 75. Mal. Seit der ersten Befreiungsfeier 1946 kommen j\u00e4hrlich zigtausende Menschen zu der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen, um an die unz\u00e4hligen Opfer zu erinnern. Nach Kriegsende hat sich Mauthausen schnell zum Zentrum \u00f6sterreichischen Gedenkens entwickelt und verfolgt sp\u00e4testens seit den achtziger Jahren einen Bildungsauftrag. Doch die Zahl an Holocaust-\u00dcberlebenden schwindet von Jahr zu Jahr. 2019 nahmen nur noch 50 der \u00dcberlebenden an den Gedenkfeiern teil. \u201eZeitzeugen sterben, doch das vergossene Leid bleibt\u201c, brachte es der damalige Bundeskanzler Werner Faymann in seiner Rede am ersten \u201eFest der Freude\u201c auf den Punkt. Auch dieses Jahr h\u00e4tten einige der letzten \u00dcberlebenden zu den Gedenkfeiern anreisen sollen. Doch 2020 zwingt eine weltweite Pandemie zum ersten Mal seit Ende des Zweiten Weltkrieges das Gedenken in den virtuellen Raum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Was bedeutet das f\u00fcr die Erinnerungskultur in \u00d6sterreich?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis dato fand das seit 2013 j\u00e4hrlich begangene \u201eFest der Freude\u201c (\u00fcber die Befreiung am 8. Mai 1945) am symboltr\u00e4chtigen Wiener Heldenplatz mit rund 68.000 Besuchern statt. Das allj\u00e4hrliche Highlight war die Ansprache von Holocaust\u00fcberlebenden, zuletzt Shaul Spielmann. Das \u201eFest der Freude\u201c steht dieses Jahr unter demselben Themenschwerpunkt wie die virtuelle internationale Befreiungsfeier des KZ Mauthausen am 10. Mai 2020, \u201eMenschlichkeit ohne Grenzen\u201c. Dies speist sich aus dem Mauthausen Schwur, der nur wenige Tage nach der Befreiung des KZ Mauthausen von KZ-\u00dcberlebenden verfasst wurde. Er steht seitdem als Leitfaden \u00fcber der Gedenkst\u00e4tte.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Willi Mernyi, Vorsitzender des Mauthausen Komitee \u00d6sterreich (MK\u00d6) zur Entscheidung die Befreiungsfeier dieses Jahr virtuell abzuhalten: \u201eEine virtuelle Befreiungsfeier kann keinesfalls der Ersatz f\u00fcr eine Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkst\u00e4tte sein. Aber es ist die beste M\u00f6glichkeit gemeinsam, international und unter ganz starker Einbindung von \u00dcberlebenden zu gedenken.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcberlebende waren dazu bereit, statt des Besuches Videobotschaften zu senden. Ihre Reaktion auf die Auslagerung der Gedenkfeiern in den digitalen Raum schien recht positiv \u2013 auf diese Weise k\u00f6nnen viele von ihnen an der Gedenkfeier teilnehmen, die sonst nicht fit genug f\u00fcr die Anreise aus dem Ausland w\u00e4ren. Die J\u00fcngsten der \u00dcberlebenden sind jetzt 75 Jahre alt: die drei Schicksalskinder von Mauthausen waren erst wenige Tage und Wochen alt, als Mauthausen am 5. Mai 1945 befreit wurde. Ihre ber\u00fchrenden Ansprachen sind online abrufbar.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><br \/>Diese Botschaften k\u00f6nnen gerade durch die Vervielf\u00e4ltigungsm\u00f6glichkeiten des WorldWideWeb eine ganz neue Reichweite erzielen. Sie k\u00f6nnen geshared, gepostet, geblogged, getwittert, und nicht zuletzt immer wieder angeschaut werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Braucht es \u00dcberlebende, um das unfassbare Grauen des Holocaust f\u00fcr sp\u00e4tere Generationen begreifbar zu machen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Frage wird kontrovers diskutiert. F\u00fchrende \u00f6sterreichische Historiker wie Peter Pirker verneinen dies. Jedoch warnt er einerseits vor der Ritualisierung von Gedenken, gedenken nur um Gedenken willen, andererseits vor Erinnern als reines politisches Element mit sinnentleertem Inhalt.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Um der Ritualisierung zu entgehen, liegt es auch an uns, die Zeitzeugen getroffen haben, ihre Geschichten weiterzutragen an nachkommende Generationen. Wir haben den Auftrag, zu Zeugen der Zeitzeugen zu werden. In der Begegnung liegt etwas sehr Pers\u00f6nliches, ein Zeugnis, das nicht mit der Lekt\u00fcre einer Autobiographie gleichzusetzen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Umsetzung von Projekten der Erinnerungskultur wird manchmal in Frage gestellt, ob nicht schon genug gedacht und erinnert worden sei. Dass die Frage \u00fcberhaupt aufkommt, zeigt \u00fcberdeutlich, dass es eben nicht genug ist. Dass Gedenken und Erinnern an die Shoa nach wie vor h\u00f6chste Priorit\u00e4t hat, best\u00e4tigt auch die Formulierung des Bundespr\u00e4sidenten Alexander Van der Bellen in seiner Video-Ansprache vom 5. Mai 2020: Der Holocaust sei \u201eeine offene Wunde in der Geschichte \u00d6sterreichs\u201c.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Steigende Prozentzahlen von Antisemitismus in \u00d6sterreichich laut neuester Studien<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> best\u00e4tigen dies.<br \/>Nationalratspr\u00e4sident Wolfgang Sobotka in seiner diesj\u00e4hrigen Rede zum 5. Mai im Parlament: \u201eEs gibt sechs Millionen Gr\u00fcnde, um gegen Antisemitismus aufzustehen\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Wiederholte (und oft verschwiegene) Sch\u00e4ndungen von Gedenkst\u00e4tten wie dem KZ Mauthausen, oder zuletzt der Portr\u00e4ts von Holocaust-\u00dcberlebenden der Ausstellung \u201eGegen das Vergessen\u201c des K\u00fcnstlers Luigi Toscano an der Wiener Ringstra\u00dfe machen aber auch sichtbar, dass Bildung rund ums Thema Holocaust unfassbar notwendig bleibt. Auch nachkommende Generationen und neu zugewanderte Menschen m\u00fcssen mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, der Shoa, mit deren Vorgeschichte und deren Nachwirkungen, konfrontiert werden. Es ist au\u00dferdem auch eine Frage des Anstands, der Toten zu gedenken, Opfer in Ehren zu halten, Verbrechen zu exponieren, auch im Sinne der pr\u00e4ventiven Wirkung.<br \/>Ruth Kl\u00fcger (geb. 1931 in Wien) sagt \u00fcber das Erinnern:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Heute gibt es Leute, die mich fragen: \u00bbAber Sie waren doch viel zu jung, um sich an diese schreckliche Zeit erinnern zu k\u00f6nnen.\u00ab Oder vielmehr, sie fragen nicht einmal, sie behaupten es mit Bestimmtheit. Ich denke dann, die wollen mir mein Leben nehmen, denn das Leben ist doch nur die verbrachte Zeit, das einzige, was wir haben, das machen sie mir streitig, wenn sie mir das Recht des Erinnerns in Frage stellen.<\/em><a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\"><strong>[8]<\/strong><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Blick nach Israel, wo bereits am 21. April der \u05d9\u05d5\u05dd \u05d4\u05d6\u05d9\u05db\u05e8\u05d5\u05df \u05dc\u05e9\u05d5\u05d0\u05d4 \u05d5\u05dc\u05d1\u05d5\u05e8\u05d4 (Yom haZikaron la-Shoa ve-laG\u2018vurah) begangen wurde, der Gedenktag an die Opfer der Shoa und im j\u00fcdischen Widerstand, sowie die Helden der j\u00fcdischen Untergrundk\u00e4mpfer. Nach dem j\u00fcdischen Kalender f\u00e4llt dieser Tag auf den 7. Nisan, das Datum des Beginns des Widerstands im Warschauer Ghetto (19. April 1943). In der Diaspora wird in den Synagogen und j\u00fcdischen Gemeinden gedacht. Unter der Federf\u00fchrung von Yad vaShem, der bedeutendsten Gedenkst\u00e4tte f\u00fcr den Holocaust in Jerusalem, steht der Yom ha-Shoa jedes Jahr unter einem anderen Thema, unter dessen Blickwinkel der Holocaust betrachtet wird. Im Jahr 2020 ging es ausgerechnet um das gegenseitige Helfen und die Solidarit\u00e4t von J\u00fcdinnen und Juden untereinander.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><br \/>An dem nationalen Feiertag laufen neue Dokumentationen rund ums Thema oder Trauermusik. \u00dcberlebenden wie Nachkommenden erteilt dies eine Form von Wertsch\u00e4tzung und zollt ihrer Geschichte und dem erlebten Leid Respekt. Das gilt nicht nur individuell, sondern auch kollektiv f\u00fcr das j\u00fcdische Volk. Das Gedenken ruft jedes Jahr aufs Neue eine Art Nachsinnen dar\u00fcber hervor, dass es nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, heute im j\u00fcdischen Staat Israel zu leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die Corona-Pandemie wird weltweit ein Wert neu entdeckt, die Solidarit\u00e4t. Krisen r\u00fccken nicht zuletzt Dinge in Perspektive \u2013 das aktuelle Ma\u00df an Leid und Tod wird trotzdem nie an das unvorstellbare Grauen des Holocausts heranreichen. Solidarit\u00e4t ist die treibende Kraft von intakten Gesellschaften. Dabei erm\u00f6glicht der digitale Raum das Fortbestehen des allt\u00e4glichen Lebens. Darin besteht dieses Jahr die gro\u00dfe Chance: durch das Medium des Internets kann eine neue Gruppe an Menschen bewegt werden, am Gedenken an 75 Jahre Befreiung von NS-Terror teilzunehmen.<br \/>Im flexibleren Homeoffice und durch den Entfall vieler Termine entsteht neuer Raum und die notwendige Ruhe, f\u00fcr die Auseinandersetzung, die unser aller Aufmerksamkeit verdient. Damit b\u00fc\u00dft der Themenschwerpunkt auch virtuell nichts an seiner Schlagkraft ein. Das zus\u00e4tzlich notwendige individuelle Gedenken ist seit 4. Mai im Au\u00dfenbereich des KZ Gusen und der KZ-Gedenkst\u00e4tte Mauthausen wieder m\u00f6glich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die gegenw\u00e4rtige Pandemie darf das Gedenken und Erinnern nicht zum Stillstand bringen. Das impliziert einen klaren Bildungsauftrag f\u00fcr die nachkommenden Generationen. Diese Aufgabe f\u00e4llt auch der politischen Aufkl\u00e4rung zu, die jungen Menschen darlegen muss, wie notwendig eine Auseinandersetzung mit der Geschichte f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Gegenwart ist. Es muss eine Verbindungslinie zwischen Vergangenheit und Gegenwart gezogen werden, auch wenn es manchmal wehtut.<br \/>Aber: \u201eDie Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.\u201c (Ingeborg Bachmann)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Siehe Mauthausen Komitee \u00d6sterreich: <a href=\"https:\/\/www.mkoe.at\/gedenk-und-erinnerungsarbeit\/gedenk-und-befreiungsfeiern\">https:\/\/www.mkoe.at\/gedenk-und-erinnerungsarbeit\/gedenk-und-befreiungsfeiern<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Siehe Fest der Freude: <a href=\"https:\/\/festderfreude.at\/sites\/default\/files\/files\/presse\/Presse-Ankuendigung-Fest-der-Freude-29.04.2020.pdf\">https:\/\/festderfreude.at\/sites\/default\/files\/files\/presse\/Presse-Ankuendigung-Fest-der-Freude-29.04.2020.pdf<\/a> Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Aktuell\/75-Jahre-Befreiung-KZ-Mauthausen-Die-Schicksalskinder-von-Mauthausen\">https:\/\/www.mauthausen-memorial.org\/de\/Aktuell\/75-Jahre-Befreiung-KZ-Mauthausen-Die-Schicksalskinder-von-Mauthausen<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Peter Pirker gegen\u00fcber Der Standard vom 08.05.2019: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000102691765\/wenn-das-erinnern-zu-gedenken-erstarrt\">https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000102691765\/wenn-das-erinnern-zu-gedenken-erstarrt<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Siehe <a href=\"https:\/\/www.bundespraesident.at\/aktuelles\/detail\/mauthausen\">https:\/\/www.bundespraesident.at\/aktuelles\/detail\/mauthausen<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Die 2018 von Nationalratspr\u00e4sident Wolfgang Sobotka in Auftrag gegebene Antisemitismusstudie ergab, dass in der \u00f6sterreichischen Bev\u00f6lkerung 10% manifester und rund 30% latenter Antisemitismus vorhanden ist. Siehe <a href=\"https:\/\/www.parlament.gv.at\/PAKT\/PR\/JAHR_2019\/PK0266\/index.shtml\">https:\/\/www.parlament.gv.at\/PAKT\/PR\/JAHR_2019\/PK0266\/index.shtml<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Wolfgang Sobotka Gegen\u00fcber der Salzburger Nachrichten vom 04.05.2020: <a href=\"https:\/\/www.sn.at\/politik\/innenpolitik\/es-gibt-sechs-millionen-gruende-dafuer-87111046\">https:\/\/www.sn.at\/politik\/innenpolitik\/es-gibt-sechs-millionen-gruende-dafuer-87111046<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Ruth Kl\u00fcger: <em>Weiter leben. Eine Jugend.<\/em> Wallstein: G\u00f6ttingen 1992, S. 73. Das Nachfolgewerk <em>unterwegs verloren. Erinnerungen<\/em> erschien 2008 im Paul Zsolnay Verlag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Siehe Yad-VaShem: <a href=\"https:\/\/www.yadvashem.org\/yv\/he\/remembrance\/2020\/theme.asp\">https:\/\/www.yadvashem.org\/yv\/he\/remembrance\/2020\/theme.asp<\/a> (Zuletzt abgerufen am 08\/05\/2020)<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Titelfoto stammt ebenfalls vom MK\u00d6:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">(<a href=\"https:\/\/www.mkoe.at\/gedenk-und-erinnerungsarbeit\/gedenk-und-befreiungsfeiern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.mkoe.at\/gedenk-und-erinnerungsarbeit\/gedenk-und-befreiungsfeiern<\/a>)<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/div>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rat-Blog Nr. 5\/2020<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 In \u00d6sterreich ist der 8. 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