{"id":804,"date":"2020-05-18T17:28:28","date_gmt":"2020-05-18T17:28:28","guid":{"rendered":"http:\/\/rat-blog.at\/?p=804"},"modified":"2023-07-06T09:47:48","modified_gmt":"2023-07-06T09:47:48","slug":"es-gruent-so-gruen-gedanken-zu-paradies-und-garten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=804","title":{"rendered":"Es gr\u00fcnt so gr\u00fcn\u2026                           Gedanken zu Paradies und Garten"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p><em><strong>Astrid Mattes<\/strong> schreibt \u00fcber eingez\u00e4unte Paradiese, himmlische Versprechungen und menschlichen Gestaltungsdrang, nicht nur in Zeiten des Coronavirus. Alle, die gerne noch mehr nachlesen, wird dieser Link interessieren: <a href=\"https:\/\/oe1.orf.at\/artikel\/672663\/Paradiesgaerten-in-den-Religionen\">https:\/\/oe1.orf.at\/artikel\/672663\/Paradiesgaerten-in-den-Religionen.<\/a><\/em><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Der Blick geht auf gr\u00fcne Wiesen, bl\u00fchende B\u00e4ume und sprie\u00dfende Blumen, der Eintritt aber bleibt verwehrt. Versperrte Bundesg\u00e4rten ver\u00e4rgerten Wienerinnen und Wiener in den Wochen der Covid-19 Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen sehr.<br \/>Zu den ersten Lockerungen der Ma\u00dfnahmen geh\u00f6rte dann \u2013 noch vor Schulen, B\u00fcros und Orten der Religionsaus\u00fcbung \u2013 die \u00d6ffnung der Baum\u00e4rkte. Blumenerde als das neue Klopapier, der n\u00e4chste vergriffene Artikel der Corona-Zeit, geisterte durch die sozialen Netzwerke. Wer einen Garten sein Eigen nennt oder zumindest einen Balkon, konnte sich dieser Tage gl\u00fccklich sch\u00e4tzen und geh\u00f6rte zu jener erlesenen Gruppe, denen das Gartenvergn\u00fcgen trotz Lockdown nicht verwehrt blieb.<\/p>\n<p><strong>Begrenzte Sehnsuchtsorte<\/strong><\/p>\n<p>G\u00e4rten als Sehnsuchtsorte, als Parabeln f\u00fcr Paradiesvorstellungen und als Versuche, Jenseitiges zu verweltlichen pr\u00e4gen die Menschheits- und Religionsgeschichte. Der sumerische Mythos von Enki, Ninsikila und Ninchursaga in Dilmun gilt als eine der fr\u00fchesten paradiesischen Erz\u00e4hlungen, die auch in die wesentlich ber\u00fchmtere, zweite Sch\u00f6pfungserz\u00e4hlung der Torah hineinwirkt. Ein Baum des Lebens, Verbotenes, das gegessen wurde, und ein paradiesischer Garten ist beiden gemein. Der Verlust des Paradieses ebenso.<\/p>\n<p>Die Begrenztheit des Paradiesischen steckt dabei schon im Wortsinn. Das Altiranische \u201eparidaida\u201c bedeutet das Eingehegte, das Umz\u00e4unte und hat urspr\u00fcnglich einen eingegrenzten Wildgarten oder Obstbaumgarten bezeichnet. Von dort aus macht der Begriff in vielen Sprachen Karriere, geht ins Syrische, ins Aram\u00e4ische, ins Hebr\u00e4ische, sp\u00e4ter auch ins Griechische und Lateinische ein. Der Grieche Xenophon schreibt von den persischen K\u00f6nigsg\u00e4rten als \u201eparadeisos&#8220;. Sp\u00e4ter werden griechische und r\u00f6mische Tempel- und Palastg\u00e4rten so genannt, w\u00e4hrend die Bedeutung der Eingrenzung in den Hintergrund tritt.<\/p>\n<p>Trotzdem sind auch himmlische Paradiese begrenzt. Nachdem Adam und Eva den Garten Eden, den Gott f\u00fcr sie erschaffen hat, verlassen m\u00fcssen, stellt er \u201edie Cherubim und die Flamme des Schwertes\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> als Grenzposten auf. Die Gartengeschichte von Eden im Buch Genesis beginnt und endet au\u00dferhalb des Gartens. In der islamischen \u00dcberlieferung, den Hadithen, ist von einem Wall die Rede, den der Tod selbst \u00fcberwacht, der die \u201eLeute des Feuers\u201c von den \u201eLeuten des Paradieses\u201c im Jenseits trennt.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p><strong>Weltliche Machtorte<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zugang zu nachtodlichen Paradiesen in den verschiedenen Religionstraditionen zumeist an das Verhalten im Diesseits gekn\u00fcpft ist, ist der Zugang zu irdischen Paradiesg\u00e4rten nicht zuletzt eine Machtfrage. Der Blick in die Geschichte der G\u00e4rten zeigt: Vorbehalten sind die weltlichen Paradiese jenen, die \u00f6konomisch dazu in der Lage waren sich einen \u201eLustgarten\u201c zu leisten oder aber in deren Gunst standen. Schon der Besitz eines Nutzgartens, der in Persien den Zugang zu einer Wasserquelle voraussetzte, war ein Zeichen gro\u00dfen Wohlstands, umso mehr ein Garten, der nicht unmittelbar der Versorgung diente.<\/p>\n<p>Gartenanlagen, wie die, des K\u00f6nigs Kyros II., die Xenophon beschreibt, setzen immense Reicht\u00fcmer voraus. Laut Xenophon soll der K\u00f6nig selbst zum G\u00e4rtner geworden sein und die sorgf\u00e4ltige Bepflanzung vorgenommen haben. Die Pflege dieser Erz\u00e4hlung ist, wie die persische Gartenkunst selbst, Ausdruck einer gro\u00dfk\u00f6niglichen Herrschaftsideologie, die wom\u00f6glich auch die biblische Paradieserz\u00e4hlung mitbeeinflusst hat.<\/p>\n<p>Durch die Menschheitsgeschichte ziehen sich G\u00e4rten, die nicht in erster Linie der Nahrungssicherheit dienen, lange Zeit als Privileg der Machthabenden. Die w\u00e4hrend der Covid-19 Ma\u00dfnahmen versperrten Bundesg\u00e4rten in Wien, etwa die Sch\u00f6nbrunner Gartenanlagen und der Belvedere-Garten und ihr Entstehungskontext als G\u00e4rten des Adels sind hier Paradebeispiele. Erst politische Umbr\u00fcche und ver\u00e4nderte Machtverh\u00e4ltnisse erm\u00f6glichen Zugang f\u00fcr alle.<\/p>\n<p>Weltliche Paradiesg\u00e4rten stehen aber durchaus in Beziehung zu religi\u00f6sen Vorstellungen, im Lauf der Geschichte dienten sie immer wieder als wechselseitige Bezugspunkte. Die Gartenkunst im Iran ist etwa deutlich \u00e4lter als der Islam, trotzdem gibt es die Idee, dass die G\u00e4rten dem g\u00f6ttlichen Paradies nachempfunden werden. Mit der Ausbreitung des Islam \u00e4ndert sich nicht unbedingt der Garten, sondern dessen Interpretation. Hier greifen religi\u00f6se Bildsprache und menschlicher Gestaltungsdrang ineinander.<\/p>\n<p><strong>Heilvolle Jenseitsorte<\/strong><\/p>\n<p>Die Vorstellung eines Gartens als Ursprungs- und\/oder Jenseitsort pr\u00e4gt insbesondere die abrahamitischen Religionen mit ihren Paradiesvorstellungen. Der Bedeutungswandel des Paradies-Begriffs geht dabei mit der Entwicklung spezifischerer Jenseitsvorstellungen einher. Erst die Septuaginta gebraucht \u201eparadeisos&#8220; zur \u00dcbersetzung des hebr\u00e4ischen Wortes \u201egan&#8220; (Garten) und macht den Garten Eden zum \u201eParadies\u201c. Begriffsgeschichtlich kann man hier die Eschatologisierung des Begriffs mitverfolgen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Paradies wird zunehmend von einem Begriff f\u00fcr eine Gartenanlage zu einer eschatologischen Vorstellung, zun\u00e4chst im hellenistischen Judentum, sp\u00e4ter auch im Christentum. In der Entstehungszeit des Islam hat der Begriff des Paradieses bereits sehr eindeutige eschatologische Z\u00fcge und benennt einen Jenseitsort.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-810\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_arikel_paradies.jpg\" alt=\"Astrid Mattes_Arikel_Paradies\" width=\"428\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_arikel_paradies.jpg 428w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_arikel_paradies-214x300.jpg 214w\" sizes=\"auto, (max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/><\/p>\n<p><em>Jan Brueghel der J\u00fcngere. Paradies. 1620. <\/em><\/p>\n<p>Die Paradiesg\u00e4rten dieser Religionen finden einerseits in den heiligen Schriften Erw\u00e4hnung, andererseits haben diese Vorstellungen heilvoller Jenseitsorte auch die Kreativit\u00e4t von Kunstschaffenden befl\u00fcgelt. Darstellungen des Paradieses als ein Garten der F\u00fclle und \u00dcberf\u00fclle, der Vielfalt und des sprichw\u00f6rtlichen bl\u00fchenden Lebens ziehen sich durch die Kunstgeschichte und pr\u00e4gen auch das g\u00e4ngige Bild im heutigen, oft nicht mehr in erster Linie religi\u00f6s konnotierten Sprachgebrauch.<\/p>\n<p>Der Paradies-Begriff wurde auch vielf\u00e4ltig auf au\u00dferweltliche Vorstellungen anderer Religionstraditionen \u00fcbertragen. Etwa, wenn Sukhavati, das \u201eReine Land\u201c des Amithaba Buddhas, in der Literatur als Paradies beschrieben wird. In diesem \u201eLand der gro\u00dfen Freude\u201c ist alles ist erf\u00fcllt von der Musik der V\u00f6gel, es ist ein freudiger Ort, mit einer F\u00fclle von Pflanzen und Sch\u00e4tzen, wie Diamanten, in dessen Mitte Amithaba auf einer Lotusbl\u00fcte sitzt, umgeben von den Bodhisattvas Alokitshvara und Mahasthamaprapta.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-811\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_artikel_amitabha.jpg\" alt=\"Astrid Mattes_Artikel_Amitabha\" width=\"600\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_artikel_amitabha.jpg 600w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/astrid-mattes_artikel_amitabha-253x300.jpg 253w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p><em>Unbekannt, Amitabha im Sukhavati Paradies, Tibet, circa 1700<\/em><\/p>\n<p>Trotzdem stellt sich die Frage ob \u201eParadies\u201c ein guter Begriff f\u00fcr die Benennung dieser religi\u00f6sen Vorstellungswelt ist. Wer aufgrund der Hilfe des Buddha Amithaba im \u201eLand der gro\u00dfen Freude\u201c wiedergeboren wird, erhofft nicht unbedingt dort zu bleiben, sondern eine erleichterte Wiedergeburt. Von hier aus soll es Menschen m\u00f6glich sein, eine Wiedergeburt auf der Erde als Bodhisattva zu erreichen und somit der eigentlichen Hoffnung im Buddhismus, n\u00e4mlich der Befreiung aus dem Kreislauf der Wiedergeburten, deutlich n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p><strong>Korrelierende Gegenorte<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl also Vergleiche, wie etwa jener von \u201eParadiesen in den Religionen\u201c ein in der Religionswissenschaft weit verbreitetes Studienthema waren, w\u00e4chst das Bewusstsein, dass solche Begriffe religionshistorisch vorbelastet sind. In der vergleichenden Religionswissenschaft versucht man nun eher abstraktere Konzepte zu verwenden, um nicht Bedeutungen von einer Religionstradition auf die andere zu projizieren. Ein Gegenvorschlag zum Vergleich von \u201eParadiesen\u201c ist zum Beispiel das Konzept von Gegenwelt, eben als Gegensatz zur immanenten Welt. Fritz Stolz hat das einen Korrelationsbegriff genannt.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Eine solche Herangehensweise stellt eine methodologische Weiterentwicklung dar, kann aber eines der Kernprobleme der Religionswissenschaft, den Balanceakt zwischen konzeptioneller Voreingenommenheit und Willk\u00fcr in der Untersuchung religi\u00f6ser Ph\u00e4nomene, nicht g\u00e4nzlich l\u00f6sen.<\/p>\n<p>Der Blick auf Paradiese, auf G\u00e4rten als heilvolle Gegenorte, soll also das Bewusstsein f\u00fcr die spezifische Pr\u00e4gung dieses Begriffes durch die Erz\u00e4hlungen des Garten Eden mittragen. In dieser konkreten Paradieserz\u00e4hlung stecken jene Elemente, die Franz Xaver Kaufmann<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> als Funktionen des Religi\u00f6sen bezeichnet: Kosmisierung \u2013 Ordnung und Sinn der Welt lassen sich erahnen; Sozialintegration \u2013 Gemeinschaftsbildung wird begr\u00fcndet; Weltdistanzierung und Kontingenzbew\u00e4ltigung \u2013 wir lesen vom guten Gott, der den Tod des Menschen nicht wollte; Identit\u00e4tsstiftung \u2013 den Menschen wird gesagt wer sie sind und worin ihre Aufgaben bestehen; Handlungsf\u00fchrung durch moralische Standards wird etabliert; Der Garten Eden dient als Verortung einer Erz\u00e4hlung, die diese vielf\u00e4ltigen Aufgaben erf\u00fcllt und auch der Paradiesbegriff ist mit all diesen Facetten verbunden. Eine \u00dcbertragung des Paradiesbegriffs auf die Vorstellung anderer Religionstraditionen, die auch G\u00e4rten als Gegenorte kennen, ist aufgrund dieses spezifischen Bedeutungskomplexes nur begrenzt sinnvoll.<\/p>\n<p><strong>Menschliche Begegnungsorte<\/strong><\/p>\n<p>Trotzdem gilt, dass paradiesische G\u00e4rten nicht nur in der abrahamitischen Vorstellungswelt als Gegenorte zu einer als defizit\u00e4r erlebten Welt<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> dienen, als Utopien kosmischen Friedens<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>. Dieser Friede betrifft dann nicht nur das Miteinander von Mensch und Natur, sondern auch die Menschen untereinander. Solche Vorstellungen gab und gibt es immer wieder in unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religi\u00f6sen Kontexten.<\/p>\n<p>So wird in G\u00e4rten auch heute Miteinander probiert. Initiativen, etwa in <a href=\"https:\/\/gruen-berlin.de\/gdw\">Berlin<\/a> und im nieder\u00f6sterreichischen <a href=\"https:\/\/www.stift-altenburg.at\/index.php?id=45&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=258&amp;cHash=241a2a404928529706004a72a881b87c\">Stift Altenburg<\/a>, versuchen in \u201eG\u00e4rten der Religionen\u201c ein Zusammenfinden in der und \u00fcber die Natur. Der Garten im st\u00e4dtischen Alltag er\u00f6ffnet ebenso M\u00f6glichkeiten der Begegnung. Und gerade nach Wochen des Zuhause seins, des sozialen Distanzierens, l\u00e4sst sich dem Spazieren durch Wiens wieder ge\u00f6ffnete G\u00e4rten ein paradiesischer Zug nicht absprechen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Astrid Mattes ist RaT-Mitglied und forscht an der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften zu Themen an der Schnittstelle von Politik und Religion. <\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> 1 Mose 3,23-25:<sup>\u201e\u201c<\/sup>Da schickte ihn weg HaSchem, Gott, aus dem Garten Eden, den Boden zu bauen, davon er genommen worden.<sup>.<\/sup>Und vertrieb den Menschen, und lagerte im Morgen vom Garten Eden die Cherubim und die Flamme des Schwertes, des kreisenden, um zu bewachen den Weg zum Baum des Lebens.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> 526 Nach Abu Hurayra \u201eWenn Gott die Leute des Paradieses ins Paradies und die Leute des H\u00f6llenfeuers ins Feuer eingehen lasse, wird der Tod herbeigebracht und auf den Wall hingestellt, der zwischen den Leuten des Paradieses und den Leuten des Feuers steht.\u201c (Muslim, Tirmidhi) \u00dcbersetzung von Adel Theodor Khoury in: Ders., Hadith, G\u00fctersloher Verlagshaus, 2019<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> Dazu: Hengel, Martin, Siegfried Mittmann, und Anna Maria Schwemer. 2000. La cit\u00e9 de Dieu. Mohr Siebeck.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Stolz, Fritz. 1993. \u201eParadiese und Gegenwelten\u201c. Zeitschrift f\u00fcr Religionswissenschaft 1 (1). https:\/\/doi.org\/10.1515\/0018.5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Franz Xaver Kaufmann: Religion und Modernit\u00e4t. Sozialwissenschaftliche Perspektiven. J.C.B. Mohr, T\u00fcbingen, 1989<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Christoph Dohmen, Paradies biblisch-theologisch, in: LThfO VII (1998) 1360AF<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Siehe Zenger, Erich. 2020. Mit Gott ums Leben k\u00e4mpfen: Das Erste Testament als Lern- und Lebensbuch. Herder<\/p>\n<hr \/>\n<p><em>Titelfoto: Belvederegarten in Wien 3, Peter Gugerell<\/em><\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rat-Blog Nr. 6\/2020<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Astrid Mattes schreibt \u00fcber eingez\u00e4unte Paradiese, himmlische Versprechungen und menschlichen Gestaltungsdrang, nicht nur in Zeiten des Coronavirus. 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