{"id":989,"date":"2020-10-16T17:41:16","date_gmt":"2020-10-16T17:41:16","guid":{"rendered":"http:\/\/rat-blog.at\/?p=989"},"modified":"2023-07-06T09:48:52","modified_gmt":"2023-07-06T09:48:52","slug":"der-gesellschaft-ein-bewusstsein-ihrer-selbst-zu-geben-klaus-heinrich-als-inspirierender-gesprachspartner-fur-die-religionspadagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/?p=989","title":{"rendered":"\u201eDer Gesellschaft ein Bewusstsein ihrer selbst zu geben\u201c \u2013 Klaus Heinrich als inspirierender Gespr\u00e4chspartner f\u00fcr die Religionsp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image size-large is-style-default\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/heinrich-arb-06.2.jpg?w=425\" alt=\"\" class=\"wp-image-991\" width=\"425\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/heinrich-arb-06.2.jpg 425w, https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/heinrich-arb-06.2-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><figcaption><sub>copyright: https:\/\/www.galeriefriese.de\/ausstellungen\/heinrich-2020\/arbeit06\/<br>Zeichnung von Klaus Heinrich<\/sub><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><em><strong>David Novakovits<\/strong> entwickelt im vierten Teil <a href=\"https:\/\/rat-blog.at\/2020\/09\/02\/on-the-return-to-freud-in-post-war-german-philosophy\/\">unserer Reihe zu Texten Klaus Heinrichs <\/a>eine Perspektive der Religionsp\u00e4dagogik auf den vielseitigen Berliner Denker.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Klaus Heinrich hat die Gabe, scheinbar streng voneinander getrennten Diskursen ein gemeinsames Gespr\u00e4ch zu erm\u00f6glichen. Auch aus religionsp\u00e4dagogischer Perspektive ist es daher h\u00f6chst lohnenswert, sich mit dem Werk des Berliner Religionswissenschaftlers auseinanderzusetzen. So wird es mit Heinrich zum Beispiel m\u00f6glich, fruchtbare Gespr\u00e4chsf\u00e4den zwischen der Religionsp\u00e4dagogik und der Psychoanalyse zu ziehen. Diese Annahme wird in diesem Blogbeitrag entfaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche M\u00f6glichkeiten zum Gespr\u00e4ch lassen sich zwischen der Psychoanalyse und der Religionsp\u00e4dagogik entdecken? Auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen den beiden genannten Disziplinen k\u00f6nnten wir sagen: Beide \u2013 sowohl die Psychoanalyse als auch die Religionsp\u00e4dagogik \u2013 haben <em>auch<\/em> als Gegenstand die Aufgabe, sich mit Vergangenem auseinanderzusetzen, mit \u201eNachrichten aus einer anderen Welt\u201c, wie es Heinrich in seinem \u201aanamnetischen Vorwort\u2018 seiner im Wintersemester 1974\/75 gehaltenen Vorlesung <em>Psychoanalyse Sigmund Freuds und das Problem des konkreten gesellschaftlichen Allgemeinen<\/em> formuliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich arbeitet in der genannten Vorlesung an der Frage, welche Formen des Umgangs mit dem Vergangenen einen emanzipatorischen Wert f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Gesellschaft haben \u2013 und umgekehrt: welche Umgangsweisen mit dem Vergangenen gesellschaftliche Aufkl\u00e4rungs- und Befreiungsprozesse gerade auch verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Religionsp\u00e4dagogik kann sich die Frage stellen, inwieweit sie in den psychoanalytischen Theorien Freuds einen <em>B\u00fcndnispartner<\/em> f\u00fcr die Aufgabe finden kann, eine Umgangsweise mit dem Vergangenen auszuarbeiten, welche zur Selbstaufkl\u00e4rung der Gesellschaft und der darin lebenden Subjekte beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vergangenes wird in der psychoanalytischen Perspektive Freuds nicht als von der Gegenwart vollkommen getrennte Gr\u00f6\u00dfe identifiziert, sondern als etwas, das auch unbewusst in der Gegenwart weiterwirken kann. Um die Symptome einer Gesellschaft aufkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen, um der Gesellschaft damit auch \u201eein Bewusstsein ihrer selbst\u201c<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> geben zu k\u00f6nnen, ist diese Auseinandersetzung mit Vergangenem eine gesellschaftspolitische Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem Blickwinkel betrachtet wird auch die gesellschaftspolitische Dimension und Relevanz <em>religionsp\u00e4dagogischer<\/em> Arbeit deutlich: Wenn in religi\u00f6sen Bildungsprozessen Vergangenes mit gegenw\u00e4rtigen kulturellen und (a-)religi\u00f6sen Lebenswelten von Menschen in Korrelation gesetzt wird, kann dies auch als Beitrag zu Subjektwerdung und religi\u00f6ser M\u00fcndigkeit z.B. von Sch\u00fcler*innen verstanden werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewegung, welche in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dabei leitend sein k\u00f6nnte, kann man mit Freud als eine Abfolge von <em>erinnern<\/em>, <em>wiederholen<\/em> und <em>durcharbeiten<\/em> bezeichnen. Das <em>Erinnern<\/em> des Vergangenen hat keinen Selbstzweck, sondern <em>holt<\/em> etwas Vergangenes mit einer bestimmten Intention <em>wieder<\/em>: Es, so gut es m\u00f6glich ist, <em>durchzuarbeiten<\/em>, d.h. Irritierendes, Verdr\u00e4ngtes, Verunsicherndes in kollektiven Erinnerungen pr\u00e4sent zu machen und es mit Fragestellungen der gegenw\u00e4rtigen Subjekte zu verbinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine religi\u00f6se Bildung, die sich in diesem Fahrwasser bewegt, kann als produktive Unterbrechung selbstverst\u00e4ndlicher Selbst- und Weltdeutungen wirken. Sie erinnert an Vergangenes, um dieses dabei zu befragen, ob es gegenw\u00e4rtige Selbst- und Weltdeutungen etwa von jungen Menschen noch irritieren oder inspirieren kann und ob es Gegenw\u00e4rtiges erhellen und etwa auch dabei zu helfen vermag, gesellschaftlich Verdr\u00e4ngtes erneut in Frage zu stellen und zu bearbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Den offensichtlichen Einwand, den man der Religionsp\u00e4dagogik an dieser Stelle machen k\u00f6nnte, best\u00fcnde darin, zu behaupten, dass es in Religionen doch immer nur um eine Auseinandersetzung mit dem <em>Religi\u00f6sen<\/em> geht \u2013 wieso also dieses \u00fcbertriebene Pathos, etwas zu <em>gesellschaftlichen<\/em> Emanzipations- und Aufkl\u00e4rungsprozessen beitragen zu wollen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Antwort, die man mit Heinrich formulieren kann, besteht zun\u00e4chst in einem grundlegenden Hinweis: <em>In den Religionen geht es nie einfach nur um Religionen<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Annahme ist jene fundamentale Voraussetzung daf\u00fcr, um in Religionen so etwas wie <em>Bundesgenossen<\/em> f\u00fcr die Arbeit am \u201akonkret gesellschaftlichen Allgemeinen\u2018 erblicken zu k\u00f6nnen. Religionen stellen f\u00fcr Heinrich nicht einfach in-sich-geschlossene Antwort- und Heilskonstruktionen dar. Der Berliner Religionswissenschaftler bringt diese Wahrnehmung der Religionen pointiert zum Ausdruck, indem er den Gegenstandsbereich der Religionen quasi von innen her aufsprengt:<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eUm es zugespitzt zu sagen: der Gegenstand der Religionen sind nicht die Religionen; sie sprechen nicht von sich, sondern von empirischen Subjekten. Jede wissenschaftliche Besch\u00e4ftigung mit Religionen wird dadurch \u00fcber sie hinausgef\u00fchrt: hat deren Sache, die Formulierung kollektiver \u00c4ngste und die Versuche, sie zu bew\u00e4ltigen, ernst zu nehmen, weil sie sich nach dem Erl\u00f6schen des Glaubens an die traditionell so genannten \u201agro\u00dfen Religionen\u2018 nicht erledigt hat, sondern <em>aktuell geblieben<\/em> [Hervorhebung D.N.] ist.\u201c<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Heinrich scheint das \u201aEnde der gro\u00dfen Erz\u00e4hlungen\u2018, das auch das Ende der gesellschaftlichen Dominanz der \u201agro\u00dfen Religionen\u2018 einschlie\u00dft, nicht gleichbedeutend zu sein mit Ende der Wirkm\u00e4chtigkeit religi\u00f6ser Rituale und Erz\u00e4hlungen. Heinrich versucht die Religionen dahingehend zu \u00fcbersetzen, dass sie Kristallisationsformen sind, in welchen lebendige Auseinandersetzungen <em>konserviert<\/em> werden: Die <em>Aktualit\u00e4t<\/em> der Religionen besteht darin, dass diese Auseinandersetzungen, welche Religionen durchziehen, einen Beitrag zur Hermeneutik auch posts\u00e4kularer Gesellschaften leisten k\u00f6nnen. Man k\u00f6nnte sagen, dass es um Formen der <em>\u00dcbersetzung<\/em> geht: Welche kollektiven \u00c4ngste und Versuche, sie zu bew\u00e4ltigen, werden in Religionen tradiert?<\/p>\n\n\n\n<p>Der (religionsp\u00e4dagogische) Reiz liegt im Versuch, sowohl gegenw\u00e4rtige als auch vergangene kollektive \u00c4ngste <em>zur Sprache zu bringen<\/em> und damit in ein gemeinsames Gespr\u00e4ch zu heben \u2013 auch darin kann ein Beitrag liegen, gegen die gesellschaftlich um sich greifende \u201eBedrohung der Sprachlosigkeit\u201c<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> anzugehen, welche Heinrich so besch\u00e4ftigt. Die Vergangenheit wird somit als eine Ressource angesprochen, um gegenw\u00e4rtig noch zu einer Sprache zu finden und diese in Auseinandersetzung mit diesem Vergangenen zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Heinrich spricht jedoch auch von einer Gef\u00e4hrdung, die im R\u00fcckgriff auf Vergangenes gerade auch f\u00fcr Religionen liegt. Diese Gef\u00e4hrdung besteht darin, das Vergangene zu verkl\u00e4ren und es als absoluten Richtwert f\u00fcr moralische, gesellschaftliche oder eben auch religi\u00f6se Fragen zu installieren. \u201eWo immer auf Altes zur\u00fcckgegriffen wird\u201c, so schlussfolgert Heinrich, muss daher \u201enach der spezifischen Intention des R\u00fcckgriffs\u201c gefragt werden.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Wer und wenn man auf die \u201eHinterlassenschaften\u201c religi\u00f6ser Traditionen \u201eaus einem idolatrischen Interesse zur\u00fcckgreift und sie zu Fetischen macht, die man nur zu ber\u00fchren braucht, um geheilt zu sein, (\u2026) dann tritt (\u2026) an Stelle des Versuchs einer R\u00fcckbesinnung in der Hoffnung, Bundesgenossen in einem noch immer anh\u00e4ngigen Befreiungsproze\u00df zu finden, entweder der Bau eines Kerkers, durch den Wissenschaften sich von Realerfahrungen abschotten, oder die Suche nach gl\u00fcckseligen Inseln neben den realen Produktions- und Zurichtungsmechanismen.\u201c<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewusstmachung, dass es verschiedene Intentionen des R\u00fcckgriffes auf Vergangenes gibt, erm\u00f6glicht der Religionsp\u00e4dagogik einen Zugang zu der Frage, worin das <em>Ziel<\/em> religi\u00f6ser Bildung liegt und welche <em>Intentionen<\/em> der didaktischen Ausgestaltung religi\u00f6ser Bildungsprozesse inh\u00e4rent sind. Nicht jeder R\u00fcckgriff auf Vergangenes ist aus religionsp\u00e4dagogischer Perspektive gleich (d.h. neutral und wertenthoben) zu betrachten \u2013 so kann Religion zur Abschottung von der Welt, zur Sicherung der eigenen Identit\u00e4t dienen, oder eben als Ressource f\u00fcr Selbst- und Weltdeutungen postmoderner Subjekte fruchtbar zu machen versucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Notwendigkeit des religionsp\u00e4dagogischen Nachdenkens \u00fcber die spezifische Intention des R\u00fcckgriffs auf Vergangenes wird in der Auseinandersetzung mit Klaus Heinrich deutlich bewusst.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Klaus Heinrich, Der Gesellschaft ein Bewu\u00dftsein ihrer selbst zu geben. Reden und kleine Schriften 2, Freiburg 2020 (Neuauflage).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Klaus Heinrich, Psychoanalyse. Sigmund Freud und das Problem des konkreten gesellschaftlichen Allgemeinen. Dahlemer Vorlesungen 7, Frankfurt a.M. 2000, 103.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. Klaus Heinrich, Versuch \u00fcber die Schwierigkeit nein zu sagen, Freiburg 2020 (Neuauflage).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Klaus Heinrich, Psychoanalyse, 103.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Klaus Heinrich, Psychoanalyse, 104.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Rat-Blog Nr. 21\/2020<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>David Novakovits entwickelt im vierten Teil unserer Reihe zu Texten Klaus Heinrichs eine Perspektive der Religionsp\u00e4dagogik auf den vielseitigen Berliner Denker.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3,157,151,136,166],"tags":[94,95],"ppma_author":[338],"class_list":["post-989","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-beitraege","category-didaktik","category-philosophie","category-religion","category-subjekt-und-psyche","tag-religionspaedagogik","tag-religionswissenschaft","eq-blocks"],"authors":[{"term_id":338,"user_id":0,"is_guest":1,"slug":"david-novakovits","display_name":"David Novakovits","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/?s=96&d=mm&r=g","author_category":"","user_url":"","last_name":"Novakovits","first_name":"David","job_title":"","description":"David Novakovits ist Universit\u00e4tsassistent (prae-doc) am Institut f\u00fcr Praktische Theologie der Universit\u00e4t Wien"}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/989","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=989"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/989\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3475,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/989\/revisions\/3475"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=989"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=989"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=989"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/rat-blog.univie.ac.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fppma_author&post=989"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}