Christentum

Religion, Kunst, Protest – Versuch einer Kontextualisierung der Ereignisse rund um die Zerstörung der Linzer Marienskulptur

Die Ereignisse rund um die Zerstörung der Skulptur „Crowning“ der Künstlerin Esther Strauß haben österreichweit und darüber hinaus hohe Wellen geschlagen. Der erschreckend frauenfeindliche Vandalismus – die Skulptur wurde drei Tage nach Ausstellungseröffnung von einem bislang unbekannten Täter geköpft, der Kopf gestohlen – wirft viele Fragen auf. Katharina Limacher und Jakob Deibl gehen in ihrem Beitrag einigen dieser Fragen nach.

Edgar Allan Poes Helden: Kinder des Untergangs oder Relikte einer nie endenden kulturellen Epoche?

In ihrem Beitrag entführt uns Vera M. Waschbüsch in die Welt von Edgar Allan Poe und zeigt, welche – auch religiös inspirierten – Abgründe sich in seinem Werk verbergen.

Holy Mother as a Feminist Symbol: The Virgen de Guadalupe in the Modern Women’s Movement

In her contribution, Hannah Pale introduces the Chicanas movement, founded by women of Mexican descent in the USA, who defend themselves against their double oppression and exploitation as Mexicans and women with their subversive feminist reinterpretation of the saintly figure of the Virgen de Guadalupe.

Kriminalliteratur mit religiöser Qualität. Zur ästhetischen und theologischen Hermeneutik in Agatha Christies Kriminalromanen

Auch wenn die Rolle der Religion im Lauf der Moderne in vielen Lebensbereichen abgenommen hat, bleibt die Literatur ein Ort, an dem religiöse und theologische Motive verhandelt werden. Vera M. Waschbüsch zeigt dies in ihrem Text exemplarisch anhand des Werks der wohl berühmtesten Krimi-Autorin des 20. Jahrhunderts.

Das Leben Jesu, kritikkritisch bearbeitet von Friedell.Teil 2

Im zweiten Teil seines Beitrags geht Andreas Burri mit Egon Friedell der stets aktuellen Frage nach, was es eigentlich heißt, Kulturgeschichte zu betreiben.

Das Leben Jesu, kritikkritisch bearbeitet von Friedell. Teil 1

Egon Friedell (1878–1938) zählt zu den bekanntesten Kulturhistorikern des frühen 20. Jahrhunderts. Andreas Burri führt im ersten Teil seines Beitrags in dessen Auseinandersetzung mit der protestantischen Leben-Jesu-Forschung ein.

Immanuel Kant und die protestantische Theologie. Eine Erinnerung anlässlich seines 300. Geburtstags

Immanuel Kant hat wie kaum ein anderer Denker ein modernes Gottesverständnis geprägt. Anlässlich des 300. Geburtstags des Königsberger Philosophen erinnert Christian Danz in seinem Beitrag an die grundlegende Bedeutung des kantschen Werks für die protestantische Theologie.

Kant über „Religion und Aufklärung“

Zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant stellt Rudolf Langthaler die kantsche Religionsphilosophie vor und macht deutlich, dass Kants Aufruf zur Mündigkeit auch heute noch nichts von seiner Aktualität verloren hat.

Dieser Beitrag ist auch auf der Website der österreichischen Tageszeitung derstandard erschienen.

Apokalypse und Weltuntergansszenarien. Werkstattgespräche zwischen Musik und Theologie

In Kooperation zwischen der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien und der Universität Mozarteum Salzburg fand im Wintersemester 2023/24 ein interdisziplinäres Blockseminar zum Thema Apokalypse statt. Dorothee Bauer, die das Seminar gemeinsam mit Juliane Brandes geleitet hat, gibt in ihrem Beitrag Einblicke in ein Projekt, das wissenschaftliche Theologie in einen schöpferischen Dialog mit zeitgenössischer Komposition bringt.

“What do we want?” –– “The future of theology”. “When do we want it?” ––– “Now…”

Beyond the Analogical Imagination: The Theological and Cultural Vision of David Tracy is a recently published collection of essays that explore and develop the vision of the American theologian David Tracy. In his contribution, Barnabas Palfrey, one of the volumes editors, introduces some of the major themes of Tracy’s work that tries to offer new ways of thinking to respond to the challenges that both society and theology are facing today.